Der überwiegende Teil sozialer Interaktionen besteht darin, sich gegenseitig zu bestätigen. Sich in Sicherheit zu wiegen. Die eigenen Unsicherheiten zu kompensieren. Dazugehören und geliebt werden zu wollen. Die rhetorischen und subtilen Vehikel dafür sind Humor, Empörung und Lästerei.
Am Ende geht es fast immer um die Befriedigung von, oft neurotischen, Befindlichkeiten und fast nie »um die Sache«. Auf der Lohnarbeit ebenso, wie im Privatleben. Der weit um sich greifende Fühli-Fühli-Diskurs blockiert effektiv jede Form von Horizonterweiterung und Erkenntnis.
Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei.

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In den alternativen und freien Medien existiert eine regelrechte Bildungsromantik. Es werden Elfenbeinturm-Experten und selbsternannte Kinderversteher (Buchautoren, Dozenten, Wissenschaftler, Bildungsexperten etc.) eingeladen und interviewt, die häufig eine bestimmte pädagogische Maßnahme, eine vermeintlich kreative Methode oder Didaktik, als zielführende Allheilmaßnahme aus der Bildungsmisere anpreisen. Wenn das alles mal so einfach wäre.
Die Anti-Rechts-Hysterie wird immer absurder. Jenseits des Faktischen, werden Kampfvokabeln (»Faschismus! Menschenverachtung! Nazi!«) gebrüllt, um Zugehörigkeit und zugleich Ab- und Ausgrenzung zu signalisieren.