
1.) »Uwe Steimle und die deutsche Satire-Polizei. Der Haltungsadel fordert Satisfaktion: Ein Kabarettist aus Sachsen im Visier der Behörden.«
- Ostdeutsche Allgemeine vom 17. Juli 2026
Spätestens seit »allesdichtmachen« und der Hausdurchsuchung beim Satiriker C. J. Hopkins, ist offensichtlich: sie verstehen keinen Spaß mehr. Wenn die Herrschenden autokratisch und totalitär gegen Künstler und Satiriker vorgehen, sollte jedem klar sein, wohin die Reise geht.
Denn wenn Satire und Komik nur noch erlaubt sein sollen, wenn sie keine Machtkritik mehr üben, ja, wenn sie ausschließlich gefälligen Humor betreiben müssen, um stattfinden zu dürfen — ja, dann war es das endgültig mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Die libertäre Jasmin Kosubek hat den fast schon sozialistisch anmutenden Kriegsdienstverweigerer, Ole Nymoen, zu
Armut, insbesondere Kinderarmut und Altersarmut, sind ökonomisch, strukturell und politisch bedingt. Es ist wichtig, darauf immer wieder hinzuweisen, weil die Altmedien, das Thema Armut ständig mit neuen Erzählungen verknüpfen und es zu einem individuellen Problem stilisieren, damit ja Niemand auf die Idee kommt, strukturelle Ungleichheiten zu thematisieren. Schließlich ist der Kapitalismus alternativlos und gottgegeben.

Es bleibt leider nicht aus, sich gelegentlich den »Mainstream« anzutun. Nicht nur, um zu wissen, wie und mit welchen Argumenten aus der