Ärzte als Dealer

»2016 hat die Drogenkrise ein weiteres Mal zur Verkürzung der Lebenserwartung in den USA beigetragen. Dort sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Opiumderivate (65.000 Todesopfer) als durch Verkehrsunfälle (37.000) oder Schusswaffen (39.000).[...] In der aktuellen Krise beginnt die Sucht mit einem Besuch beim Hausarzt, Zahnarzt oder bei einem Sportmediziner.«

- Maxime Robin. »Als der Arzt zum Dealer wurde«. Le Monde diplomatique vom 08.02.2018.

Anmerkung: Süchtige sind eben immer noch die besten Kunden. Das weiß nicht nur der Drogenhändler, sondern ganz besonders auch die Pharmaindustrie. Nur darf sie das nicht laut sagen. Stattdessen weist mich beispielsweise die Apothekerin darauf hin, dass ich das Nasenspray nicht länger als 5–7 Tage nutzen und keinesfalls durchgängig verwenden darf. Suchtgefahr! 100.000 sollen in Deutschland bereits abhängig sein. Das tut der Pharmaindustrie auch ganz dolle leid. Schließlich weisen ihre Apotheker immer darauf hin! Jawohl! :jaja:


» »Vom Arzt zum Dealer«
» »Betäubte Bürger«

Presseblick (70)

meedia.de vom 22.02.2018

meedia.de vom 22.02.2018

Wenn es gegen Putin und/oder Russland geht, wird alles genommen. Das Satire-Magazin »Titanic« hatte die BILD-Zeitung mit gefälschten Informationen hereingelegt und behauptet, dass der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert mit russischen Internettrollen Kontakt hätte. Die BILD hielt das natürlich für echt und machte eine große Schlagzeile: »Schmutzkampagne bei der SPD.« Als das ganze aufflog, schrieb BILD-Chefredakteur Julian Reichelt eine E‑Mail an sein Team. Jakob Augstein wird peinlich: »Ich erkenne das aufklärerische Interesse nicht. Das ist reine Destruktion.« Richtig, wenn es gegen Putin und Russland geht, gibt und darf es niemals Aufklärung geben. :jaja: Weiterlesen →