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Archiv des Monats: August 2010
Die innere Diktatur
Die Diktatur wird oft als drohendes Mahnmal am Horizont beschworen. Ob Datenkraken, Monopolisten, Überwachungs- oder Sicherheitswahn: die Diktatur ist das dunkle Firmament am Sternenhimmel. Viele Blogger-Kollegen schreiben intelligente Beiträge, indem sie auf eine mögliche diktatorische Zukunft hinweisen, sollte es in vielen politischen und wirtschaftlichen Bereichen keine anderen Weichenstellungen geben. Was ich mich immer wieder frage: wie ist es eigentlich mit der demokratischen Gesinnung der Mahner selbst bestellt? Weiterlesen
Stimmungsmache gegen Väter
»Vater ist doch gleich Vater. Aber genau hier liegt ein Knackpunkt: Vater ist eben nicht immer gleich Vater. [...] Es gibt aber auch Väter, die allein aus einem Machtinstinkt heraus auf das gemeinsame Sorgerecht pochen. [...] Doch so anmaßend es klingt: Die Mehrheit der Väter muss erst noch beweisen, dass sie in der Realität mit dem neuen Recht etwas Sinnvolles anfangen kann.«
- Kommentar von Simone Schmollack in der TAZ vom 3. August 2010
Anmerkung: Die TAZ beweist, dass sie immer noch ihre alten feministischen und männerhassenden Vorstellungen pflegt. Väter sind an sich erstmal »böse« und verantwortungslos, so wie Frauen an sich erstmal »gut« und verantwortungsbewusst sind. Wenn Mütter das Sorgerecht nicht teilen wollen, machen sie das natürlich nur dem Kind zuliebe (Frau Schmollack schreibt hier von der »weiblichen Verantwortungskultur«). Wenn Väter einen Anspruch auf das gemeinsame (!) Sorgerecht erheben, geschieht das ‑nach Frau Schmollack- nur aus einem Machtanspruch der Väter heraus.
Ich will Krieg!
Ich hab die Schnauze voll vom bloggen! Immer irgendwelche utopischen, unrealistischen Prinzipien und Ideale hochhalten. Ständig gegen die Dummheit der Masse anschreiben. Selbst gegen Widerstände im eigenen sozialen Umfeld kämpfen. Damit ist jetzt Schluss! Ich will um die Welt reisen. Neue Menschen kennenlernen und sie totschießen. Ich will zur Bundeswehr! Weiterlesen
ZG-Rückblick: Massenveranstaltungen
Tote bei Massenveranstaltungen scheinen immer wieder vorzukommen. Auf dem Musikfestival in Roskilde 2000 starben neun Menschen und nun auf der Love Parade über 20. Beide Veranstaltungen waren schon seit Jahren etabliert. Sollte die Erfahrung in der Organisation solcher Veranstaltungen nicht solch ein Ereignis verhindern können oder sind riesige Menschenmengen einfach eine Gefahr die in gewissem Maße unberechenbar ist? Sind Menschen tatsächlich in einer solchen Situation rein Instinktiv gesteuert und nicht mehr verantwortlich für ihr handeln? Ist die Schlussfolgerung aus solchen Ereignissen, dass die Vermeidung von großen Menschenmengen nötig ist oder eher die Organisation von großen Menschenmengen verbessert werden muss, bzw. möglicherweise überhaupt stattfinden muss? Weiterlesen

