Blockupy: Agent Provocateur

Seit ich bei der Protestdemonstration anlässlich des G8 — Gipfel, im Jahre 2007 in Heiligendamm, live miterlebt habe, wie sog. Agent Provocateurs dafür gesorgt hatten, den ganzen Widerstand zu diskreditieren, indem sie ein Auto (!!) anzündeten -dass dann in verschiedenen Perspektiven gezeigt und so der Anschein erweckt wurde, hier werden reihenweise Autos in Brand gesteckt‐ glaube ich der Presse kein Wort mehr. Zufällig waren damals die Journalisten auch immer genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um Fotos zu machen. Selbst als der Provocateur später enttarnt wurde, hat man darüber kleinlaut oder gar nicht berichtet. Insofern sollte man die gleichgeschalteten Meldungen dieser Tage durchaus in diesem Zusammenhang sehen (ohne links):

  1. EZB‐Demo in Frankfurt: Randalierer greifen Polizei bei Blockupy‐Demo an (bild.de)
  2. Ausschreitungen in Frankfurt: Scharfe Kritik an Blockupy‐Organisatoren (spiegel.de)
  3. Frankfurt: »Gewalt gegen Polizei ist Angriff gegen uns alle« (welt.de)
  4. Linke Krawalle in Frankfurt: Nur noch blinder Hass (faz.net)
  5. Blockupy‐Proteste: Diese Feuer waren nicht gerecht (zeit.de)
  6. Kommentar Blockupy‐Proteste: Kein Recht auf Krawall (taz.de)

Natürlich kann man auch alle Menschen, die sich gegen die Banken‐ und Finanzmafia‐Diktatur erheben, als Randalierer, Chaoten und Vandalen beschimpfen, das gezielte Einsetzen von staatlichen Agent Provocateurs als Verschwörungstheorie diffamieren und weiterhin GZSZ, Dschungelcamp und DSDS schauen.