Wir suchen eine Hedonistin (w/m)

Da es den Aufruf bis jetzt nur in anderen Beiträgen gab, hier noch mal in voller Größe: Wir suchen einen Hedonist (m/w) für unsere Rubrik »Enzyklopädie des relativen Wissens«. Die liebe moussa hatte bis jetzt diese Rolle übernommen (und sogar erfunden), aber hat nun leider nicht mehr die Zeit in die hedonistischen Welten abzutauchen.

Es ist aber wirklich nicht so viel arbeit. Wir suchen uns meistens zwei Begriffe aus und schicken sie dir dann per Mail mit einer ganz entspannten Deadline. Aus Erfahrung geht das Schreiben an sich aber sehr schnell, wenn man »in seiner Rolle ist«. Um für dich und für uns zu testen, ob du auf die Rolle passt, würden wir einfach die nächsten zwei Begriffe nehmen. So siehst du, ob es dir Spaß macht. Testen kann also jeder mal. Wenn wir keinen Ersatz finden, wird die hedonistische Ansicht sehr wahrscheinlich einfach wegfallen. Was natürlich sehr schade wäre, da sie an vierter Stelle immer ein guter Abschluss ist. Es wäre schön, wenn du dich bei uns meldest. Ja genau, ich meine dich!

Hier in den Kommentaren oder über das Kontaktformular oder E‑Mail an redaktion(at)zeitgeistlos.de

Arbeit ist Arbeit ist Arbeit

Interessant, was bei monsters.de, einer der großen Online-Stellenbörsen alles als »Lohnarbeit« gilt. Es ist überhaupt auffällig, dass bei vielen Stellenanzeigen keinerlei Unterschiede zwischen  sozialversicherungspflichtiger Lohnarbeit, Minijobs, Zeitarbeit oder Praktikas gemacht werden. Es wird einfach alles zusammengeworfen und euphemistisch als »Job« bezeichnet. Schauen wir uns mal ein paar ausgewählte Stellenanzeigen von monsters.de an. Weiterlesen →

Volksentscheid in Berlin

Am 13. Februar findet in Berlin, aufgrund des jahrelangen Drucks der Bürgerinitiative Berliner Wassertisch, ein Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben statt. Im Jahre 1999 verkaufte der damalige CDU/SPD-Senat die Berliner Wasserbetriebe zu 49,9 Prozent an den Stromkonzern RWE und den französischen Wasserkonzern Veolia. Seitdem sind die Wasserkosten für alle privaten Verbraucher um ca. 35 Prozent gestiegen. Der Senat hatte im Jahre 1999 den Konzernen eine Profitsicherung zugesprochen, die notfalls auch das Land Berlin übernehmen müsse. Bei dem Volksentscheid am 13. Februar, geht es nun um die Offenlegung der dubiosen Geheimverträge. Der Senat argumentiert indessen, dass das Informationsfreiheitsgesetz die Offenlegung aller Verträge, bei denen es um die öffentliche Daseinsvorsorge ginge, sicher gestellt sei. Nach den Argumenten des Berliner Senats sei der Volksentscheid also überflüssig. Das Informationsfreiheitsgesetz sieht jedoch keine Sanktionen vor, wenn gegen die Offenlegung von Verträgen verstoßen wird.

Rotdorn-Radio hat am 21. September 2010 die Bürgerinitiative Berliner Wassertisch interviewt. Das Interview kann hier kostenlos runtergeladen werden.

Das Jahr des Metall-Hasen

Ich habe mit Horoskopen eigentlich nichts am Hut, aber am chinesischen Neujahr finde ich gut, dass immer ein Jahr einem Zeichen, also bestimmten Eigenschaften, zugeordnet wird. Natürlich hat dies erst mal keinen Einfluss, es sei denn man nimmt sich das Ganze zu Herzen. Dieses Jahr wollen wir also nicht auf das Geld schauen, sondern lieber um die Menschen um uns.
Finde ich gut. 2011 kann anfangen. :euphorie:
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