Der tägliche Lohnarbeitswahnsinn (18)

Arbeitsrechte, Arbeitsbedingungen und Krankenkassen stehen unter Beschuss. Viele zivilisatorische und soziale Errungenschaften, die teilweise über Jahrhunderte, mit viel Blut, Schweiß und Tränen von Lohnarbeitern, Gewerkschaftern und Betriebsräten, erkämpft wurden — will man nun sukzessive wieder zurückfahren. Gleichzeitig war die Organisation der Arbeiterklasse noch nie so schlecht, wie im Jahr 2026.

Gewerkschaften und Betriebsräte haben immer weniger Mitglieder. Demonstrationen, Streiks und Proteste werden immer kleiner. Von ein paar Ausnahmen abgesehen. Die nachwachsende Jugend fordert zwar Work-Life-Balance, für dessen Umsetzung sollen aber bitte andere kämpfen.


Rente
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will nun das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung knüpfen. Dieser völlig absurde und menschenverachtende Vorschlag, ignoriert die realen Gegebenheiten von Millionen von Lohnarbeitern, die jetzt schon mit 60 oder gar 50 Jahren von der Lohnarbeit völlig kaputt sind. Bauarbeiter. Pfleger. Lehrer und Erzieher. Reinigungskräfte. Wer es in den »Nicht-Büro-Sesselfurzer-Jobs« heute schon schafft, weit über 60 Jahren zu schuften, sollte stattdessen einen Rentenbonus bekommen. Denn das schaffen, Stand 2025, nur knapp 40 Prozent.

»In Japan sterben viele Beschäftigte an Überarbeitung.«

- taz.de vom 13. Dezenber 2025

Vorbild Japan? Die Erhöhung des Renteneintrittsalters wird alle paar Jahre durch die Altmedien getrieben. Man startet hier ein paar Testballons und schaut dann, wie groß die Empörung und die Kritik ist. Bei der nächsten großen medialen Ablenkung (Fußball-WM, Krise, whatever) setzt man sie dann via »Omnibusverfahren« durch. Ist ja nicht so, als ob wir das noch nie erlebt hätten (Mehrwertsteuer-Erhöhung).


Elias Schwerdtfeger von flickr

»Demnach schlugen CDU und CSU offenbar vor, den Kündigungsschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten vollständig abzuschaffen.«

- tagesschau.de vom 25. April 2026


Arbeitslosengeld
Seit dem 1. Januar gilt beim ALG1 die maximale Bezugsdauer (mit Ausnahmen) von 12 Monaten. Gleichzeitig betont BA-Chefin Nahles: »Chancen für Arbeitslose so schlecht wie nie.« Offiziell findet auch keine Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt statt, weil die Arbeitgeber Ablehnungen natürlich immer anders begründen. Faktisch ist sie jedoch in fast allen Branchen vorzufinden. Auch eine »Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger« ist im Gespräch.

Das alles hält die Regierenden freilich nicht davon ab, weiter auf die Erwerbslosen herumzuhacken und es den »Totalverweigerern« mal so richtig zu zeigen: »Pflichtverletzungen wie der Abbruch einer Maßnahme können zu einheitlichen Kürzungen von 30 Prozent des Regelbedarfs für drei Monate führen.« Die, die nichts und es sowieso schon sehr schwer haben, werden noch weiter drangsaliert.

Lange bevor man »Klimaleugner«, »Rechte«, »Querdenker«, »Verschwörungserzähler« und »Putintrolle« als Feinbilder aufgebaut hat — gab es den gemeinen Erwerbslosen in Deutschland. Den Sozialschmarotzer. Den arbeitsscheuen Faulenzer. Den Hand-Aufhalter. Und der sitzt immer noch sehr tief in den Herzen und Hirnen der Menschen fest. Deshalb ist es für die Politik auch so attraktiv und bequem, hier Einsparungen und Kürzungen durchzusetzen. Denn nach unten treten ist in Deutschland gesetzt. Das geht fast immer.



Krankenkassen
Die Krankenkassen sind seit C finanziell endgültig am Ende. Diesen Zusammenhang will jedoch kaum Jemand thematisieren. Zu unangenehm wäre das für die »solidarischen Bessermenschen«, wenn man ihnen sagt, dass ihre vermeintliche »Masken-und-Impf-Nächstenliebe« Milliarden von Euro gekostet hat. Das werden vor allem die nachfolgenden Generationen mit Kürzungen und Einsparungen bezahlen müssen.

Solange wartet die Politik freilich nicht. Da fängt man schon heute, mit Einsparungen, (Leistungs-)Kürzungen und Gebührenerhöhungen für Ärzte, Medikamente und Kliniken, an. Nach Bundeskanzler Friedrich Merz gehen die Deutschen »zu viel zum Arzt«. Daher brauche es »bessere Anreize«, damit man mit den Ressourcen besser umgehen könne. Diskutiert werden hier, unter anderem, die Wiedereinführung von Praxisgebühren sowie umfassende Leistungskürzungen.


Fazit
Sozialstaat, Arbeitsrecht und Rente stehen von allen Seiten unter Beschuss. Wirtschaftskrise. Militarisierung aka »Zeitenwende«. Arbeitgeber-Lobbyismus. Künstliche Intelligenz. Migration. Und gleichzeitig gibt es immer weniger Menschen, die sich im Betriebsrat, in einer Gewerkschaft oder in einer anderen Arbeitnehmer-Vertretung engagieren wollen.

Arbeitsrechte und soziale Errungenschaften, wie beispielsweise Elternzeit, Mindestlohn oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sind uns nicht über Nacht großzügig geschenkt worden. Sie wurden über Jahre und Jahrzehnte erkämpft. Nun steht zu befürchten, dass all das sukzessive wieder zurückgefahren wird. Stück für Stück. In ganz kleinen Schritten. Mit smarten Methoden.


»Aber mein Chef braucht mich!«
»Der tägliche Lohnarbeitswahnnsinn«

16 Gedanken zu „Der tägliche Lohnarbeitswahnsinn (18)

  1. Ich bin so dermaßen zwiegespalten in der Thematik, weil ich ja mehr oder weniger in die Schröder´sche Raubtierokönomie aka Agenda 2010 reingeraten bin. Als SPD-Kind hat das natürlich völliges Entsetzen ausgelöst und ist bis heute ad absurdum geführt worden.

    Schon als es zur genannten Reform nötig war, sich massiv dagegen aufzustellen, haben selbst Gleichgestellte (Handwerker, normale Angestellte) auch plötzlich gegen Sozialstaat und Gewerkschaften geredet. Das hat mich nachhaltig geprägt, und ich bin voll in die Wirtschaftswillkür reingeraten. Irrigerweise hat das Merkel wieder zurückgefahren (Danke dafür, Merkel!), aber selbst wenn die SPD jetzt so leidlich ihre Grundwerte versucht unterzujubeln, muss man leider vom Status Quo ausgehen und auch Mindestlohn oder allzu viele Arbeiterprivilegien neu überdenken.

    Das müsste man vorsichtig anpassen, aber wenn ein Merz und Co. nun mit Aktienrente ankommen und die CDU-Reformen die Finanzsense bedeuten würde, wäre das der nächste Sargnagel für unseren Sozialstaat. Eigentlich wäre es besser, mal die ganze Bürokratie auszuschütten und zu sortieren, du könntest echt jede Bullshitzahlung einstellen. Aber irgendwie will man das nicht ernsthaft angreifen, auch wenn der Bund der Steuerzahler das ständig auf die To-do-Liste setzt.

    Auch hier wird Politik gegen den Bürger betrieben und man in ein Dilemma gezwängt, das völlig unnötig ist.

  2. Es müsste eine wirklich ideologie- und vorurteilsfreie Analyse erfolgen, warum die Systeme nicht mehr funktionieren bzw. warum die Kassen leer sind.
    Wenn die Daten vorliegen, müssen Maßnahmen her, zur Korrektur und Verbesserung.
    Meine Einschätzung, eine Ermittlungshypothese ausdrücklich ohne eigenes Nachrechnen, ist, dass z.B. von den Zahlungen an die Krankenkassen 60% an die Hersteller gehen, 40% an die Verwaltung, aber fast nix an Patienten und Ärzte.
    Wenn dann noch stimmen sollte, dass etwa 90–95% der Pharma-Produkte wirkungslos, schädlich oder überflüssig sind, hätte man schon einen weiteren Punkt, dem man nachgehen kann. Oder die Preise der Produkte im internationalen Vergleich. Die Intransparenz, dass der Kassenpatient garnicht weiß, was genau wofür abgerechnet wird. Gern tauchen nicht erbrachte Leistungen auf. Die Geldentwertung seit Euro-Einführung. Die Verschwendungssucht auf politischer Seite. Seit C sichtbar, davor schon vorhanden. 1985 gab es noch einen Spiegel-Titel, der schrieb, wie die Pharma die Bonner Politik kauft. Heute ist er selbst gekauft.
    Am Ende kann ein Solidarsystem nicht funktionieren, wenn zusätzlich zu der Gemeinschaft, die lange und regelmäßig einzahlt, plötzlich eine große Zahl Menschen hinzukommen, die nie eingezahlt haben, es nie tun werden, aber sofort sehr teure Leistungen erhalten.
    Das gilt für die anderen Bereiche gleichermaßen

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  4. @cr

    Gute Zusammenfassung!

    Alle starren auf täglich neue Säue die durchs mediale Dorf getrieben werden — dadurch sind so Phänomene wie »Korruption« und »Lobbyismus« völlig aus dem Blickwinkel verschwunden. Kaum Jemand berichtet darüber noch. Zur Freude von Lobbyisten und Konzernen.

  5. Epikur: Müssen Lehrkräfte per se verbeamtet sein und ist die Trennung BeamtInnen vs. Tarifbeschäftigte im ÖD nicht dubios? Deine Meinung
    Zum Thema: Ja, derzeit wird wieder wie vor 20 Jahren auf den Sozialstaat gefeuert, gegenhalten, sonst leiden!

  6. Es ist ein Mythos, dass das erkämpft wurde. Die meisten Sozialrechte gehen auf das Kaiserreich zurück. Vieles kam durch die Konkurrenz mit der DDR hinzu. Einiges auch im Zuge der EU. Deutschland war da nie so aufgestellt, wie der Gallier.

    Wie die Politclowns auch wollen die sogenannten Bürger das Amiland nachspielen. Da ist Soziales nun mal lästig.
    Daher kürzt man auch die Behindertenrechte und legt ein Melderegister für psychisch Kranke an. Das ist bestimmt diese Inklusion von der alle sprechen.
    Wie die Uni Marburg das Begleitpersondilemma künftig lösen wird, bleibt wohl ihr Geheimnis.

  7. @Mario

    Nein, Lehrkräfte müssen nicht per se verbeamtet werden. Kann man sich aussuchen (hat Vor‑, aber auch Nachteile, führt jetzt aber zu weit). Ich weiß auch nicht, warum diese Verbeamtung immer wieder Thema in den Kommentaren ist?

    Und zum 100. Mal (auch wenn das irgendwie nicht in die Köpfe will), meine Wenigkeit ist kein Lehrer, sondern eine pädagogische Fachkraft an einer Grundschule. Ich arbeite aber eng mit Lehrern zusammen.

    Hat jetzt mit dem Thema des Beitrages aber wenig zu tun.

  8. Die DGB-Gewerkschaften sehe ich alle als verloren an.
    Ausser ihren alljährlichen Ritualen (1. Mai und Warnstreiks vor Tarifverhandlungen) kommt bei denen nicht mehr viel für die Arbeiterschaft. Vor der letzten Wahl haben sie dann die Liebe zu »UnsereDemokratie« entdeckt und gegen die Opposition aufmaschieren lassen. Ansonsten halten sie das Händchen der Regierung.

    Ich kann hier besonders über diese eine große Industriegewerkschaft sprechen.
    Großmäuliges Auftreten, bei gleichbleibend schwachen Lohnabschlüssen. Und diese schwachen Lohnabschlüsse werden inzwischen so gestückelt und verschachtelt, daß man schon genau hinsehen muß, um die tatsächliche Steigerung herausfinden zu können.
    Bei jeder ideologischen Sau dabei, die die Regierung durchs Dorf treibt, und dabei immer schön die Vertrauensleute und Betriebsräte auf Spur halten wollen.
    Das allerwichtigste Anliegen unserer Gewerkschaftsbevollmächtigten: Mitglieder werben, Mitglieder werben, Mitglieder werben!
    Wie eine Sekte.
    Das Geld wird dann für Werbegeschenke und Schulungen verballert. Wobei... die Vortragenden der Schulungen leben ja schließlich davon. Die brauchen die.

    Aber reden können die Bevollmächtigten. Wie professionelle Gebrauchtwagenverkäufer.

    In unserem Betriebsrat gibt es nur ganz wenige kritisch denkende Betriebsräte. Bei den Freigestellten gerade mal einen, bei den nicht freigestellten bevorzugt man eher Ja-Sager, die an der richtigen Stelle wissen, wann sie die Hand zu heben und den Mund zu halten haben. Eine Personenwahl findet nicht statt und somit ist es schwierig die bestehenden Verhältnisse zu kippen.
    Und selbst mit Personenwahl wäre es schwierig, da auch jetzt schon vor jeder Wahl eine eklige Schlammschlacht mit Gerüchten zwischen der Industrie und der (Un)Christlichen ausgetragen wird. Ein Einzelner ginge da komplett unter.

    Und selbst WENN jetzt der gesamte Betriebsrat durch einen tragischen Unfall verunglücken und WENN die nachrückenden Betriebsräte alle kritisch denkende und politisch informierte Menschen wären, DANN würden sie immer noch vor einer Herde politisch desinteressierter Deppen stehen, die gar nicht verstehen, welche gesellschaftlichen Probleme diese Neuen da vorne da jetzt eigentlich aus welchen Gründen anprangern.

    Aber mittlerweile scheint es für die Gewerkschafts-Gewerkschafter auch ein bischen unbequem zu werden. Einige Mitglieder greifen sie für ihre Regierungsarschleckerei verbal an und verübeln ihnen die Dämonisierung der Opposition.
    Und da sie für ihre Einseitige Parteinahme so gut wie keine Argumente haben, und man gleichzeitig sieht und spürt, wie sich die Politik der Herrschenden immer negativer auf das eigene Leben auswirkt, wird ihnen das Wasser bald bis zum Hals stehen.
    Schaun wir mal, wann die Regierung ein Gesetz zur Förderung demokratischer Gewerkschaften anspricht. NOCH lebt die Gewerkschaft von ihren Mitgliedern. Aber bei Mitgliederschwund werden sich die Damen und Herren vielleicht bald nach einer richtigen Arbeit umsehen müssen.
    Das wäre schön.

  9. @Holger

    »DANN würden sie immer noch vor einer Herde politisch desinteressierter Deppen stehen, die gar nicht verstehen, welche gesellschaftlichen Probleme diese Neuen da vorne da jetzt eigentlich aus welchen Gründen anprangern.«

    Erlebe ich bei jeder Betriebsversammlung. Handy-Daddelei. Desinteresse. Kein Bock auf Irgendwas. Außer Netflix, Instagram, WhatsApp und Shopping. Aber bitte ganz viel »Work-Life-Balance«!

    Gute Arbeitsbedingungen und Löhne können nur entstehen, wenn sich Menschen ‑in welcher Form auch immer- dafür einsetzen. Passiert aber immer weniger. Die Jugend ist hier quasi fast komplett raus. In unserem Betriebsrat sind alle Ü40.

    Zunächst werden hier einige (Arbeitgeber-Lobbyverbände-)Testballons starten und wenn die durchgehen, werden wir in einigen Jahren oder Jahrzehnten unsere Arbeitswelt nicht mehr wiedererkennen. Mark my words!

  10. Die Lohnarbeit als solche gehört abgeschaft-.
    Kapitalismus ist das eigentliche Problem.
    Ihr arbeitet euch wie immer nur an den Symptomen ab.

  11. Gerade lese ich, dass der DGB ab 87000 brutto den Spitzensteuersatz auf 49% erhöhen will. Das sind 7250 brutto/Monat, also bei aktueller Steuer 4400 netto. Das macht bei einer 40Stunden-Woche 25EUR netto pro Stunde. Was ist daran bitte »Reich« oder »Besserverdiener«, lieber DGB?
    Und ihr wundert euch, dass die Leute nicht begeistert sind, dass ihr als Arbeitnehmervertreter den Leuten mehr Geld aus der Tasche zieht? Für Parteipolitik und ideologische Projekte, die Arbeit in Deutschland teuer machen und für Investoren unattraktiv? Mehr und mehr könnte man den Verdacht bekommen, der DGB sei eine von der Regierung gesteuerte Opposition, um mögliche Kritiker einzuhegen, damit sie keine echte Opposition bilden können.
    Arbeitsplätze gibt es nur, wenn es sich für den Unternehmer lohnt, in dem Land Arbeit anzubieten. Hier ist der DGB aufgefordert, für Standortattraktivität zu sorgen durch SteuerSENKUNG. Sonst gibt es bald niemand mehr, der mit seinem Lohn oder Gehalt die Gewerkschaftsfunktionäre alimentiert. Es herrscht eindeutig ein Ausgabenproblem, Steueraufkommen ist noch genug da.

  12. @cr
    Niemand dürfte so viel Geld verdienen so lange es auch nur einen Bürgergeldempfänger gibt.
    So unterschiedlich können Sichtweisen sein, auch oder gerade in einem solchen Portal. ;-)

  13. @Publicviewer: Bitte erkläre mal, warum man nicht durch harte Arbeit 25€/Stunde verdienen soll, wenn seine Arbeitsleistung es (mindestens) wert ist. Wenn man diesem Menschen noch mehr wegnimmt, wird der Arme nicht reicher und der Arbeitende irgendwann aufhören (für nichts) zu arbeiten. Wenn man den ganzen Tag schuftet und oft auch Verantwortung trägt, warum soll man dann nicht deutlich mehr als ein Transferzahlungsempfänger bekommen, der diese Leistungen nicht erbringt? So schön ist die »Selbstverwirklichung« im Job auch nicht, dass man unbedingt täglich raus muss, um genauso viel oder wenig wie andere zu bekommen, die nicht raus müssen.
    Aufgrund Krankheit oder Unfall würde es im aktuellen System immer ein paar Bürgergeldempfänger geben. Letztere werden aus Steuern bezahlt und die Abgaben sind schon höher als in fast allen anderen Ländern der Welt.
    Da zeigt sich wieder das Ausgabenproblem auch schon früherer Regierungen. Wie bereits an vielen Stellen gesagt, müsste das Geld erstmal im Inland und für friedliche, nachhaltige Dinge genutzt werden. Dann wäre es sehr wahrscheinlich möglich, echt Bedürftigen den Unterhalt zu leisten, sogar in menschenwürdiger Höhe. Einfach nur die Fleißigen weiter auspressen löst das Problem nicht.

  14. Lieber Epikur,

    danke für die Antwort, ich bin nicht so Mega oft bei Dir dabei, deshalb dachte ich, Du wärst als Lehrkraft tätig!

    Verbeamtung, hat mich dann halt interessiert, Corona interessiert mich persönlich nicht besonders ! Solidarische Grüße

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