Nicht vergessen... abschalten: »Dokusozialsoaps« oder so ähnlich?

Irgendwann einmal wurden klare Genredefinitionen bei Filmen und Fernsehformaten gesprengt und da der Bedarf für eine Kategorisierung weiterhin bestand wurden diverse Subgenres geboren. So oder so ähnlich stelle ich mir das zumindest vor.

Die Dokumentation ist ihrem Namen nach ein Format welches authentische Verhältnisse darstellt und sie möglichst wenig beeinflusst. Eines Tages kam aber vermutlich jemand zu der Erkenntnis, entsprechend der Heisenbergschen Unschärferelation, dass der Beobachter immer Einfluß hat auf das zu beobachtende Objekt und somit diese künstlich auferlegte Zurückhaltung abzulegen sei.

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Das Leben ist unantastbar

»Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person«

- Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Mal einen Artikel über die Todesstrafe zu schreiben, schwirrt mir schon seit längerem durch den Kopf. Mit diesem Artikel aus der BILD ist es nun mehr als überfällig, mich dieses Themas anzunehmen. Die BILD thematisiert, nein polemisiert aufs Schärfste gegen einen vermeintlichen Kinderschänder. Sie nennt ihn sogar ein »Dreckschwein«. Während die Kinderpornographie im Internet benutzt wurde, um eine Internet-Zensur durchzubringen, werden schon seit längerem Vergewaltiger, Kinderschänder und andere, in der Tat widerliche Zeitgenossen, instrumentalisiert, um die Todesstrafe wieder salonfähig zu machen. Weiterlesen →

Sommerinterview mit Lafontaine

Ein ausgesprochen ausgewogenes und vor allem selten faires Interview mit Oskar Lafontaine. Er spricht vor allem diesmal auch die Rolle der Medien und der SPD an. Lafontaine spricht offen und direkt aus, was er denkt. Besonders, dass die Linke in den Medien aus Interessensgründen vielfach diskreditiert wird,  thematisiert er offen. Empfehlenswert!

»Nur ein kleiner Teil des Lebens ist wahres Leben«...

der ganze übrige Teil ist nicht Leben, ist bloße Zeit. Von allen Seiten drängt und stürmt das Unheil an und lässt nicht zu, dass man den Blick erhebe zur Betrachtung der Wahrheit, drückt die Menschen vielmehr in die Tiefe und fesselt sie an die Begierden. Niemals wird es ihnen möglich, zu sich selbst zu kommen, und tritt zufällig mal eine Pause ein, dann schwanken sie hin und her wie das tiefe Meer, das auch nach dem Sturm noch in Bewegung ist; kurz, niemals lassen ihre Begierden sie in Ruhe. Weiterlesen →