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Frank Powers erklärt in seinem Blog wieso der heutige Journalismus keiner mehr ist. Es geht nur noch ums schnelle Geld. Er zitiert den ehemaligen Spiegel‐Redakteur und TAZ‐Mitbegründer Tom Schimmeck:

Honorare stehen nur noch selten in einem halbwegs angemessenen Verhältnis zum betriebenen Aufwand. Wenn Sie es richtig gut machen — wenn Sie wirklich recherchieren, telefonieren, nachlesen und nachhaken, wenn Sie nochmal losfahren und richtig hingucken, sind Sie ökonomisch betrachtet ein Vollidiot.

Eckart Spoo weist in der Ossietzky daraufhin, dass das Thema Arbeitszeitverkürzung wieder offensiver besprochen werden sollte, um viele Probleme in den Griff zu kriegen.

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Zur Abwechslung mal wieder ein paar empfehlenswerte Beiträge.

Unser verehrter Stammleser Antiferengi liefert uns einen genüßlich ironischen Beitrag über Joschka Fischer, der nun nach Gerhard Schröder auch zum Energie‐Lobbyisten geworden ist. Geld und Macht korrumpieren. Gerade bei den Grünen kann man das sehr gut beobachten.

Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge schreibt in den Blättern für deutsche und internationale Politik einen Beitrag über die jahrelange gezielte Reichtumsförderung der Bundesregierung und zieht ein düsteres Fazit: »Wenn nicht alles täuscht, stehen wir am Vorabend einer »Agenda 2020« die den Bismarckschen Sozial(versicherungs)staat zunehmend in einen bloßen Fürsorge‐, Almosen‐ und Suppenküchenstaat verwandelt«.

Zum Abschluss: Thomas Rothschild betont im Freitag, wie sehr Journalismus und Public Relations, d.h. die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, bereits vermischt sind. Denn viele Journalisten können sich vorstellen vom Journalismus zur PR‐Arbeit zu wechseln.

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Na das habe ich doch gesucht. Da ich selber keine Zeit hatte mir mal wieder einen zu bauen. Dann ist man auch nicht mehr auf die Werbegeschenke angewiesen.

Gerhard Zwerenz in der Ossietzky fragt sich, ob Oskar Lafontaine zur Bundestagswahl vielleicht ypsilantiert wird?

Die marxistische Zeitung der Funke betont, dass gewaltbereite Neonazis kein alleiniges ostdeutsches Phänomen mehr sind, sondern längst im Westen Deutschlands angekommen sind.

Und zum Abschluss: Eine Übersicht interessanter Texte und Publikationen der Rosa‐Luxemburg‐Stiftung.