»Unsere Demokratie« (5)

Der Journalist Harald Martenstein hat vor einigen Tagen eine bemerkenswerte Rede im Hamburger Thalia Theater gehalten. Er hat dem Publikum eine Lehrstunde in »Demokratie« gegeben. Volksherrschaft. Rechtsstaat. Meinungsfreiheit.

Ein offener Diskurs. Freie Wahlen. Bedingungslose Grund- und Menschenrechte. Keine Verfolgung von Andersdenkenden. Und ganz sicher keine Parteiverbote. Der Saal ist an mehreren Stellen unruhig und laut geworden.


Faschismus
Martenstein betonte, dass »links« und »rechts« legitime Positionen sind. Das »rechts« und »rechtsextrem« eben nicht das Gleiche sind. Und ja, dass sogar »Rechte«, Bürgerliche und Konservative in der Vergangenheit gegen Hitler und den Faschismus gekämpft hatten. Wer »rechts« in jedweder Form verbieten und/oder wegcanceln will — will am Ende die Demokratie beseitigen, so Martenstein.

»Sie müssen sich damit abfinden, dass es in einem freien Land mit freien Wahlen, nicht immer so läuft, wie Sie es möchten!«

Mit der Begründung, man wolle die Demokratie verteidigen, bediene man sich vieler autoritärer und totalitärer Methoden. Da man sich vollkommen im Recht und den drohenden neuen Faschismus am Horizont sieht, wird hier jedes, noch so antidemokratische Mittel heilig gesprochen. Anders ausgedrückt: sie versuchen die Demokratie zu retten, schaffen sie dabei jedoch ab.


Totalitarismus
Interessant ist auch sein Hinweis, dass die AfD noch nicht gefordert hat, eine Partei verbieten zu wollen. Genau das würde sie aber eindeutig als verfassungsfeindlich deklarieren. Die etablierten Alt-Parteien indessen, fordern ganz offen ein AfD-Parteiverbot und nennen das auch noch »wehrhafte Demokratie«. Eine Partei verbieten zu wollen, ohne ihr eindeutig und juristisch (!) nachzuweisen, dass sie die Demokratie stürzen will — ist und bleibt aber antidemokratisch und totalitär.

Als er betonte, dass heute jeder ein Nazi sei, der nicht für Wokeness ist, ging ein Raunen durch das feindlich gesinnte Publikum. Die Gesichter zeigten pure Verachtung für Harald Martenstein. Vermutlich wollten sie ihm am Liebsten das Mikrofon abstellen. Nochmal wird er zu so einer Veranstaltung sicher nicht eingeladen werden. Harald Martenstein gehört wohl zur letzten Garde der kritischen Journalisten.

»Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist ein historischer Analphabet.«


Hypermoralismus
Trump ist Hitler. Putin ist Hitler. Weidel ist Hitlerin. Die AfD ist die NSDAP 2.0. Unter Hitler und dem NS-Faschismus machen sie es nicht mehr. Wehe aber, kritische Publizisten vergleichen autoritäre, totalitäre oder gar faschistoide Maßnahmen und Methoden der Politik, die alle im Namen des Guten begangen werden, mit dieser dunklen Zeit! Dann gibt es aber sofort Anzeigen, Hausdurchsuchungen oder eine Bankkonto-Sperrung.

»Links ist gut. Rechts ist böse. So einfach ist das nicht.«

Aber genau so ticken sie. Die infantilen Hypermoralisten. Kindergarten-Star-Wars-Niveau, bei dem jeder »Linker« ein Jedi und jeder »Rechter« ein Sith ist. Mit Gleichberechtigung, Grundrechten, Freiheit, Geschichtsbewusstsein, Pluralismus, Rechtsstaat und Meinungsfreiheit hat das nichts mehr zu tun. Mit einem erwachsenen, gebildeten und vernunftbegabten Verstand noch viel weniger. Ganz abgesehen davon, dass die Begriffe »links« und »rechts«, spätestens seit C, verdreht und pervertiert wurden.


Nebenbei: sind die EU-Sanktionen gegen Privatpersonen, bei denen die Sanktionierten sozioökonomisch schon jetzt faktisch vernichtet werden, nicht schon totalitär genug? Weshalb »braucht« es da noch eine AfD-Regierung?

»Es wäre ein Kinderspiel, die AfD klein zu halten. Man müsste dazu ein paar echte Probleme angehen: Migrationspolitik, Sicherheitspolitik, Bildung und Wirtschaft.« (Hier gab es sofort Zwischenrufe)


Weiterführende Links (wird laufend ergänzt):

  • »Das Ende der Demokratie feat. Martenstein« (Quelle)
  • »Martenstein zerlegt linke AfD-Verbotspläne« (Quelle)
  • »Martenstein über Kampf gegen Rechts und Verbotslogik« (Quelle)
  • »Mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, kann man die Demokratie auch abschaffen« (Quelle)
  • »Die vielbeachtete Rede von Harald Martenstein im Wortlaut« (Quelle)
  • »Mittelfinger für Martenstein« (Quelle)
  • »Ein Tribunal im Theater – und ein Tabubruch« (Quelle)
  • »Der Martenstein-Moment« (Quelle)
  • »Wir reden hier über das Ende der Demokratie« (Quelle)
  • »Martensteins Plädoyer für die Demokratie und der linke Nervenzusammenbruch« (Quelle)
  • »Saal reagiert prompt: Bekannter Kolumnist sorgt mit Schlussworten zur AfD für Aufsehen« (Quelle)
  • »Diese Leute sind intellektuell zu minderbemittelt, um die Worte Martensteins zu verstehen« (Quelle)
  • »Wir werden die Rede solange reposten, bis hoffentlich Jeder deutsche Bürger sie gehört hat« (Quelle)
  • »Harald Martenstein als Bundespräsident 2027« (Quelle)
  • »Dieser Vortrag war nicht für die AfD, sondern für die Demokratie« (Quelle)
  • »Martenstein kritisiert Debatte um AfD-Verbot« (Quelle)
  • »Bühnenskandal in Hamburg: Ein Nichtprogressiver darf sprechen« (Quelle)
  • »Die Nachdenkseiten zu Martenstein« (Quelle)

»Unsere Demokratie« (1)
»Unsere Demokratie« (2)
»Unsere Demokratie« (3)
»Unsere Demokratie« (4)

20 Gedanken zu „»Unsere Demokratie« (5)

  1. Rechts ist gut. Links ist böse. So einfach ist das auch nicht.
    Martenstein tritt hier nicht für die Meinungsfreiheit ein, sondern für die Freiheit seiner Meinung. Alle Beispiele für unterdrückte Meinungen, die er nennt sind, betreffen das, was er als rechts versteht. Auch seine historischen Beispiele betreffen alle Vorfälle, wo er meint, dass Linke Rechte abgeschlachtet haben. (Bei Mao übrigens falsch, »beim großen Sprung nach vorn« wurde im wesentlichen progressive Kräfte ins Massengrab verfrachtet). Ja er sagt auch, dass die NSDAP irgendwie nicht gut für Deutschland war, warum bleibt etwas unklar. (Ich kann da helfen: Die haben Demokratie und Meinungsfreiheit abgeschafft und haben als erstes die abgeschlachtet, die Martenstein als Linke bezeichnen würde.)
    Die Behauptung von Martenstein die AfD oder die Rechte würden keine Parteien oder Meinungen verbieten wollen ist falsch, die wollen pro palästinensische Gruppen und Demos verbieten, die rufen bei der ARD an, um den Tatort zu verbieten, weil eine Antifa Fahne zu sehen war, die wollen die Meinungsvielfalt in der Schule abschaffen, zugunsten der Propaganda für die Vater, Mutter, Kind Familie. All das ist Martenstein keine Erwähnung wert. Dass seine großen Vorbilder in den USA: Trump, Vance die schlimmste Phase der Meinungsunterdrückung in Presse und Wissenschaft seit der McCarthy Area betreiben, erwähnt Herr Martenstein nicht. (McCarthy hat übrigens Linke verfolgt) Auch die schlimmste Auswüchse der Meinungsunterdrückung in der BRD, KPD Verbot und Radikalenerlass ist Martenstein keine Erwähnung wert (es ging gegen Linke). Dafür möchte er, dass Reagen und Thatcher endlich wieder uneingeschränkt verehrt werden, die Menschen also die die Solidarität in der Gesellschaft abgeschafft haben, damit die Rechen immer reicher werden (hat geklappt wurde von niemanden unterdrückt).
    Und dann Franz Josef Strauss, der korrupteste Politiker, den Nachkriegsdeutschland bislang hervorgebracht hat (Starfighter Affäre, Onkel Alois) Altnazi (Mitglied des NSKK) und Verehrer von General Pinochet (der Tausende von Linken tötete). So dann auch ein Spruch von Strauss »Stellt Brandt an die Wand« Übrigens Meinungsfreiheit gab es bei Pinochet auch nicht.
    Und noch etwas fällt auf, die Angriffe auf die Meinungsfreiheit durch die EU von der Frau von der Leinen (ist das eine Linke?) oder auch die Diskussion in Deutschland zur Meinungsunterdrückung bezüglich Israel, wird das von Linken betrieben? Daneben gibt es die Unterdrückung von Meinungen, die als Rechts bezeichnet werden, sehr stark in der veröffentlichen Meinung, aber auch in staatlicher Repression.
    Kämpfer für die Meinungsfreiheit erkennt man in der Regel daran, dass sie sich für Meinungen einsetzen, die nicht die eigenen sind.
    Nicht so Martenstein (oder Vance), das sind nur menschenverachtende Schweine, die ungestört quieken möchten.
    P.S. Martenstein ist der Trottel, der behauptet hat, man dürfe auf der Reeperbahn keine Bilder von Hähnen zeigen.
    Und um das klarzustellen, ich möchte die Bild nicht verbieten, ich rate nur davon ab, sie zu lesen. Martenstein hat jedes Recht zu veröffentlichen, aber es ist völlig in Ordnung, seine Ergüsse für braune gequirlte Scheiße zu halten.

  2. Man mag Martenstein in Teilen ja zustimmen, nur scheint er ein genauso kastriertes Verständnis von Demokratie als Parlamentarismus bzw. ausschließlich sogen. »repräsentative Demokratie« zu haben, wie die, die er kritisiert. Das was er will ist kein »freies Land«, sondern immer noch eine institutionelle Diktatur, nur eben mit AfD statt ohne.
    Gerade sind die PRÜFer wieder unterwegs, die genauso pervers drauf sind und nicht nur dem Piloten glauben, der mit umgeschnalltem Fallschirm im Flieger durch die Sitzreihen schreitet und verkündet »Keine Panik! Ich spring nur schnell ab und hol Hilfe.«, sondern ihn auch noch dazu drängen er möge sie von der AfD befreien und applaudieren. m(

  3. @Kakapo3

    »Nicht so Martenstein (oder Vance), das sind nur menschenverachtende Schweine, die ungestört quieken möchten.«

    Warum muss es gleich wieder so eine harte Sprache sein? Warum gleich wieder diese Diffamierungen und Beschimpfungen?

    »Dafür möchte er, dass Reagen und Thatcher endlich wieder uneingeschränkt verehrt werden«

    Wo hat er hier von »Verehrung« gesprochen?

    Ich verorte und sehe Martenstein nicht in einem »rechten Lager«, sondern als einen letzten, kritischen Journalisten, der »links« wie »rechts« für legitime demokratische Ansichten hält. Er hat übrigens mal für den »Tagesspiegel« und andere linke Projekte gearbeitet, wurde aber überall weggebissen, weil er für Meinungsfreiheit und Toleranz eingetreten ist.

    Natürlich musst Du seine Rede nicht so grandios finden, wie ich, aber mit Beleidigungen, Unterstellungen und Interpretationen überzeugst Du weder mich, noch Andere davon, dass das »braune gequirlte Scheiße« gewesen sein soll. Das rechte Portale seine Rede instrumentalisieren, ändert nichts daran, dass es eine Rede für Demokratie, Toleranz und Meinungsfreiheit war. Außer Du bist auch ein Freund von »Kontaktschuld«.

    @orinoco

    »Das was er will ist kein »freies Land«, sondern immer noch eine institutionelle Diktatur, nur eben mit AfD statt ohne.«

    Auch das hat er Nirgendwo gesagt, sondern ist ausschließlich Deine Unterstellung/Interpretation.

    Ich verstehe echt nicht, warum es heutzutage so verdammt schwer ist, sich eine Rede komplett ohne Lagerdenken, Unterstellungen und Interpretation anzuhören, sich nur inhaltlich-mental-kognitiv darauf einzulassen und den Worten sachlich zu lauschen?

  4. @epikur

    »Warum muss es gleich wieder so eine harte Sprache sein? Warum gleich wieder diese Diffamierungen und Beschimpfungen?«

    Lese ich nicht so, bei Gelegenheit ließen sich durchaus Beispiele von Ihnen zitieren, die ebenfalls deutliche Zuspitzungen enthalten.

    Zitat:
    »Harald Martenstein gehört wohl zur letzten Garde der kritischen Journalisten.
    »Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist ein historischer Analphabet.««

    Diese ihre Behauptung stützt sich auf Quellen, die weder links, noch mittig einzuordnen sind. Wenn man ausschließlich Quellen aus einem bestimmten publizistischen Spektrum heranzieht, entsteht allerdings der Eindruck einer einseitigen Perspektive.
    (Apollo News, Tichys Einblick, Nius, Reitschuster, Weltwoche)

    Wiederum:
    »Nebenbei: sind die EU-Sanktionen gegen Privatpersonen, bei denen die Sanktionierten sozioökonomisch schon jetzt faktisch vernichtet werden, nicht schon totalitär genug?«

    Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit dieser Sanktionen ist berechtigt. Allerdings stellt sich dann ebenso die Frage, welche politischen Akteure diese Maßnahmen tragen und wie sie dann demokratisch legitimiert sind.

    Offenbar handelt es sich dabei eher um Akteure aus dem konservativen Spektrum – nicht um die, die man üblicherweise als ‚linke Gefahr‘ bezeichnet.

  5. Martenstein sagt in der Rede (link oben):

    Die erste Frage: Sind die Begriffe „rechts“ und „rechtsradikal“ wirklich mehr oder weniger bedeutungsgleich? Ich frage das, weil beide Begriffe in linken Debattenräumen meist wie Synonyme verwendet werden.

    Also für mich ist das Lagerdenken

    Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum, sie sind für Traditionen, sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land – sie hassen es nicht.

    Ist wahrscheinlich eine Überinterpretation, wenn man daraus schließt, dass Linke den Sozialismus wollen, das Unternehmertum ablehnen, gegen Traditionen sind, die Familie auflösen wollen und ihr Land hassen. Wer soll das eigentlich sein?

    Kennen Sie eigentlich die historische Anti-Rechtsbewegung? Das sollten Sie. Unter diesem Namen wurden 1957 in China fast zwei Millionen Menschen verhaftet – bürgerliche Elemente, viele davon Intellektuelle – und in Straflager gesperrt. Dort ermordete man viele von ihnen. Sinn der Anti-Rechtsbewegung war es, China in einen Einparteienstaat zu verwandeln. Ja, es gab bis 1957 unter Mao Zedong ein Mehrparteiensystem. Der „Kampf gegen Rechts“ hat mit diesem System aufgeräumt.

    Nun dies ist historisch falsch, Mao ging gegen Leute vor, die er als Feinde der Revolution ansah, das waren Menschen, die die Revolution weitertreiben wollten, Menschen, die die Revolution zurückdrehen wollten und Menschen, die Mao nicht mochte. Er nannte diese Menschen aber nicht rechts sondern in guter real-sozialistischer Tradition: Reaktionäre.
    Was macht Martenstein also hier: Er setzt den »Kampf gegen rechts« mit Maoismus gleich.
    Ich fasse zusammen: Es ist total böse und unerträglich, Rechte nicht differenziert zu betrachten oder gar global als Nazis zu bezeichnen. Aber natürlich ist der Kampf gegen rechts maoistisch und die Linken sind wie Mao. Differenzieren bei Linken findet nicht statt. Die Rede richtet sich übrigens gegen Linke, nicht gegen die Mitte, die Regierung oder die Herrschenden. Warum diese Rede nicht ohne Lagerdenken gelesen werden kann, weil sie von Lagerdenken nur so trieft. epikur falle bitte nicht auf das rechte Narrativ hinein, die endgültige Beseitigung von Grundrechten und Demokratie wird von rechts kommen.
    See you in Philippi!

  6. @Kakapo3

    »epikur falle bitte nicht auf das rechte Narrativ hinein, die endgültige Beseitigung von Grundrechten und Demokratie wird von rechts kommen.««

    Und Du falle bitte nicht ständig auf die Methode »Haltet den Dieb!« rein! Seit C erleben wir doch, wie Demokratie und Grundrechte schrittweise abgebaut werden. Wie oft und wie ausführlich muss ich das hier noch thematisieren? Wollt Ihr das einfach nicht wahrhaben, weil nicht sein darf, was nicht sein soll? Die Repressionen kommen nicht von der AfD, weil sie ‑verdammt noch mal- nicht an der Macht ist!

    Natürlich habe ich keinerlei Zweifel daran, dass sie da weiter machen wird. Aber die Altparteien bauen Demokratie und Grundrechte ab. Und das seit Jahren! Sie sind die Extremisten! Hier ständig nur mit dem Finger auf die AfD zu zeigen, »Nazi Nazi!« zu brüllen und die NSDAP zu beschwören, während gleichzeitig die Zensur ausgefahren wird, bei Rentnern die Tür wegen »Schwachkopf« eingetreten wird etc. etc (ich habe bald 50 Seiten damit voll) — wie kann man das alles verharmlosen und relativieren?

    Das will mir einfach nicht in den Schädel. Nehmt doch endlich alle eure ideologische Links-Rechts-Brille ab und schaut einfach nur, was von wem wirklich getan und gemacht wird.

    Nochmal: die AfD ist nicht an der Macht!

    @Paul

    1.) Wen ich wie und wo zitiere, lese und verlinke, überlassen Sie bitte mir. Danke. Ich bin erwachsen.

    2.) Wenn die Altmedien ihre Arbeit nicht mehr machen, bewusst Sachverhalte und Kritiker ausblenden, weil ihnen das nicht in ihre Ideologie passt, und das dann nur die rechten Portale berichten — bleibt mir leider nichts anderes übrig, als dahin zu verlinken.

    3.) Davon auszugehen, dass ich durch die Verlinkung zu NIUS, Apollo News etc. selbst zu einem Rechten, Rechtsextremen oder Nazi ‑via Kontaktschuld- mutiere, ist total logisch und nachvollziehbar. Wenn Sie das denken und glauben, bitte schön.

  7. »KPD Verbot« (Kakapo3)
    Also wenn das in der Rede fehlt¹, brauche ich sie mir nicht anzuhören². Tatsächlich hatte ich es mir als ein Argument von mehreren zurechtgelegt, falls ich mit der Forderung nach AfD-Verbot konfrontiert würde (in Bielefeld läuft z.Zt. eine entsprechende Unterschriftensammlung): Dem KPD-Verbot folgend müsste allen AfD-Mitgliedern praktisch jede politische Tätigkeit im weitesten Sinne, brutalstmöglich verboten werden, inklusive mit einem anderen ehemaligen AfD-Mitglied Skat oder Schach zu spielen. Ebenfalls könnte es passieren, dass einer der Ausgestoßenen wegen (Neu-)Gründung... einer verbotenen (Nachfolge-)Partei von einem Richter verurteilt würde, der bei einer Kandidatur für ein politisches Mandat von einem AfDler mit-besiegt worden war³ — Mindestens ein KPDler wurde seinerzeit vom selben Richter abgeurteilt, der ihn ›vorher‹ ins KZ geschickt hatte.
    Für die Lateiner unter uns darf ich mal auf Conventio ad excludendum hinweisen( ~ Übereinkunft um auszuschließen, nicht nur P.C.I. sondern auch MSI ~ NPD. https://it.wikipedia.org/wiki/Conventio_ad_excludendum ), sozusagen die italienische Version der Brandmauer mit eingebauter Scheiter-Garantie und Kartell-Gestank. Dass Meinungsfreiheit und Rechtsstaat in Weidels zarten Händen gut aufgehoben sein werden, kann ich mir beim besten Willen (Unvoreingenommenheit) nicht vorstellen.

    „Der Staat, das bin ich!“ ( „L’État, c’est moi!“, zugeschrieben Ludwig XIV. )
    »Unsere Demokratie ist unser« (diverse Möchtegern-Potentaten von Gnaden der Konsens-Medien)

    ¹Weil sie wohl im geschichtsleeren Raum wabert
    ¹Ich hab’s mal vorsichtshalber abgespeichert, 16min mit mindestens ein paar Blicken der Kamera aufs fingernagel-kauende Publikum
    ³Einige der am lautesten schreienden Verbots-Fetischisten wurden wohl so abgemeiert bzw. entscheidender Stimmen ›beraubt‹ oder durchleiden dies als Alptraum Nacht für Nacht

  8. @Paul
    Hier kann man die Rede im Wortlaut in der Berliner Zeitung lesen:
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/harald-marteinstein-im-wortlaut-die-afd-waehler-jedenfalls-die-meisten-wollen-keinen-neuen-hitler-harald-marteinstein-im-wortlaut-afd-waehler-wollen-etwas-aehnliches-wie-einen-neuen-helmut-schmidt-li.10019233
    Macht sie aber nicht besser.
    Ich bin gegen jede Form der Zensur, auch gegen Selbstzensur, man darf alles lesen, alles verlinken, ich finde es suspekt etwas zu verurteilen, was man nicht gelesen hat.
    @Cetzer
    Selbstverständlich darf ein Text nicht gelesen werden, wenn nicht die Unterdrückung mindestens einer KP darin vorkommt (Worte des Generalissimo und Beschützer aller Kinder).
    Mein Punkt war aber, dass alle Beispiele von Martenstein Unterdrückung von Meinungen und Personen betreffen, die Martenstein selbst als rechts labelt. Das ist eine Schieflage und bildet die Realität nur unzureichend ab.
    @epikur
    1. Ich bin gegen ein Verbot der AfD und gegen alle Maßnahmen unserer Regierung und der EU gegen andere Meinungen.
    2. Es ist aber unredlich und unakzeptabel einen Text zu teilen und gut zu finden, der vom Lagerdenken nur so trieft und von nichts anders spricht als rechts und links, dann aber bei der Kritik vorzuwerfen, dass man sich nicht vom Lagerdenken lösen kann. Bei mir kommt aus dem Text an (ACHTUNG: Überinterpretation), Martenstein findet rechts (nicht rechtsextrem) toll und Linke grundsätzlich gefährlich.
    Auch völlig unverständlich für mich, wie man den Hitler/Nazi Vergleich für verdammenswert halten kann, aber den Kommunisten/Mao Vergleich nicht für angreifenswert hält. Rechte dürfen also verallgemeinern und brauchen nicht zu differenzieren, tun dass selbe aber politische Gegner: mimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimi
    Das sind doch alles Komministennazis.
    Ich meine hier eine allgemeine Taktik von Rechten erkennen zu können (Überinterpretation). Erst den politischen Gegner beleidigen, den Tod wünschen und als das absolute Böse verdammen und dann wenn unwirsch, beleidigend oder verallgemeinert reagiert wird:
    mimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimi
    Merke: Rechte dürfen alles sagen, Linke halten besser das Maul. (Überinterpretation)
    3. Kommen wir zum wirklich wichtigen Punkt. Dein Denkansatz epikur scheint mir zu bipolar zu sein. Es ist richtig, dass unsere Regierungen (CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE) mit Hilfe der Mainstreampresse in den letzten Jahren die Menschrechte extrems eingeschränkt haben und dass ein unerträglicher Demokratieabbau betrieben wird. Das heißt aber nicht, dass alle, die sich dagegen aussprechen, demokratisch wären. Es heißt nicht einmal, dass alle die Opfer der staatlichen Maßnahmen werden, es besser machen würden. Das bedeutet nicht, dass die Maßnahmen in Ordnung wären, es heißt Vorsicht, wen man unterstützt. Auch die NSDAP hat sich — teilweise zu recht — als Opfer staatlicher Gewalt dargestellt. Auch der Vorwurf der Einschränkung ihrer Freiheit und fehlenden Demokratie wurde erhoben und — hier ist eine starke Parallele zu heute — die Regierung kümmert sich um die falschen Themen, würde die Regierung den Zuzug der Ostjuden (heutiger Sprachgebrauch eher Immigranten, Islam) und die Kriminalität angehen, bräuchte man gar keine extremen Maßnahmen ergreifen. Und die Weimarer Regierung war schlecht. SPD Müller Wahlkampf: Brot statt Panzerkreuzer, erste Maßnahme als Regierungschef: Panzerkreuzer bauen. Die Demokratie auf Reichsebene wurde nicht durch einen Herrn Hitler beendet, sondern durch Herrn Brüning, heute wahrscheinlich CDU Mitglied, damals Zentrum, also radikale Mitte.
    Bei zwei Alternativen kann eine schlecht und die andere sehr schlecht sein, was mich zum letzten Punkt bringt:
    4. Ja die AfD war noch nie an der Macht, aber es ist mehr als eine bloße Spekulation sich vorzustellen, was bei Machtübernahme passieren wird, denn in Italien regiert Meloni und in den USA Donald Jesus Trump. Dies führte zu
    a) extremer Lagerbildung (red states gegen blue states)
    b) Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Wissenschaft, in der Presse, und im Internet.
    c) Diffamierung, Cancelung von Kritikern, Zerstörung der Lebensgrundlage.
    d) Eine ungebremste imperialistische Außenpolitik
    Ich will das alles nicht

  9. @ Kakapo3
    »Dies führte zu
    a) extremer Lagerbildung (red states gegen blue states)
    b) Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Wissenschaft, in der Presse, und im Internet.
    c) Diffamierung, Cancelung von Kritikern, Zerstörung der Lebensgrundlage.
    d) Eine ungebremste imperialistische Außenpolitik«

    Hast du Spuren der von dir genannten Beispiele wirklich noch nicht in Deutschland feststellen können?

    Als in-die-rechte-Ecke-Gestellter kann ich dir sagen, daß deine Befürchtungen für mich wie eine Verhöhnung klingt.

  10. Ach, der lustige Herr Martenstein und seine Show vom piefigen Kleinbürger, der nur mal nach den Linken sieht.
    Perfekt zum verarschen von Welt‑, Focus- und Spiegelabonnenten.
    Ansonsten völlig unglaubwürdig.
    Man sollte sich auch mal seine frühen Werke zu Gemüte führen.

    Er wird wahrscheinlich mit Klaas Retlotius und HG Maaßen ein neues Bündnis Deutschland gründen, indem dann zumindest die Narrative gut klingen werden (für die Masse).

    Warten wir also gespannt darauf, wann Herr Martenstein die Macht im Lande besitzt und alle nach Gutdünken kontrolliert.
    Die Namen der Verfolgten und Inhaftierten werden sich nur zum Teil ändern. Das muss man verstehen. Es gibt ja Regeln und so. Regeln sind immer sehr wichtig!

    Der Unterschied zwischen Herrn Martenstein und einem Künstler ist: Der Künstler betritt die Bühne mit einem Programm, nicht mit Ansprüchen. Dem Künstler ist auch die eigene Widersprüchlichkeit bewusst. Er macht sie nur dort zum Programm, wo es lehrreich sein kann.
    Ferner ist dem Künstler bewusst, dass sein Job auch vom Zeitgeist bestimmt wird.

    Herr Martenstein hat als Reicher immerhin sehr viele Wahlmöglichkeiten, möchte aber seinen alten Job retten.
    Das mag zwar verständlich sein, ist aber ungefähr so, als wenn Du als Kundendienstmitarbeiter die KI von Thron schmeißt, um Dich selbst an ihrer Stelle einzusetzen.
    Passiert nicht.

  11. @Kakapo3

    »Ich will das alles nicht«

    a) extremer Lagerbildung (red states gegen blue states)
    b) Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Wissenschaft, in der Presse, und im Internet.
    c) Diffamierung, Cancelung von Kritikern, Zerstörung der Lebensgrundlage.
    d) Eine ungebremste imperialistische Außenpolitik«

    Schon wieder sind wir bei »Haltet den Dieb!« Denn: wir haben das alles bereits, was Du aufgezählt hast! Es ist alles da. Eine AfD-Regierung wird das nur übernehmen. Und ja, womöglich verschärfen. Aber eben deshalb ist es wichtiger, auf das JETZT zu schauen und nicht ständig auf eine mögliche AfD-Zukunft. Die kann kommen. Oder auch nicht.

    Wo ich mich politisch verorte, habe ich hier schon dargelegt. Trotzdem wird eben jeder ‑mich eingeschlossen- sofort in die rechte Schmuddelecke geschoben, wenn er staatlichen Erzählungen widerspricht und nicht voller Hass gegen die AfD schießt. Ich, und Millionen Andere, leben damit seit Jahren. Das nur nebenbei.

  12. Interessant, dass sich ausgerechnet in der Sache die Geister scheiden. Vielleicht wäre es sinnvoll, keine extrem gewichtete Schlagseite zu befürworten. Das ist links wie rechts wie Mitte. Alle haben sie den Verstand verloren und fischen nur nach 100 % Zustimmung, ergo Wählerstimmen. Letztlich werdet ihr ihnen ALLEN egal sein. Vielleicht wäre ein allgemeiner Fatalismus angebrachter die Tage, aber wie bei allem sollte man es so halten, wie es am vernünftigsten klingt: Gleiches Recht für alle oder keinen. Wer das nicht einhalten will, ist nachgewiesenermaßen Antidemokrat.

  13. @epikur
    Er kritisiert nur als undemokratisch, dass die anderen Parteien die AfD nicht mitspielen lassen wollen, nicht das parlamentaristische System an sich. Daraus schließe ich, dass er diesem, und das ist die institutionelle Dikatatur, zustimmt, eben weil er es nicht kritisiert. Wer schweigt stimmt zu.

  14. @epikur, @Sascha @ Holger
    Augenscheinlich kann ich mich nicht verständlich machen.
    epikur wirft mir vor, dass ich die Regierung und den Mainstream verteidige, weil die AfD nicht besser sondern schlechter finde. Muss ich denn die AfD gut finden und für ungefährlich halten, damit ich als Regierungskritiker wahrgenommen werde. Das ist doch absurd. Oder wenn ich die Vorstellungen der AFD für gefährlich und potenziell für demokratiefeindlich halte, muss ich das Verbot fordern und Merz toll finden? Schwachsinn. Diskutiere ich hier mit den Schafen aus der »Animal Farm«?

    Vier Beine gut
    Zwei Beine schlecht.
    Vier Beine gut
    Zwei Beine schlecht.

    Abschließend:
    1. Es ist kein vorrangiges Problem des stattfindende Demokratie- und Grundrechtsabbaus, dass irgendwelche woken (Pseudo-) Linken aus Hamburg, ein Verbot der AfD fordern.
    2. Die AfD wird nicht verboten werden.
    3. Der Vorwurf an mich, diese Punkte a) extreme Lagerbildung, b) Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Wissenschaft, in der Presse, und im Internet. c) Diffamierung, Cancelung von Kritikern, Zerstörung der Lebensgrundlage. d) Eine ungebremste imperialistische Außenpolitik gäbe es bereits, läuft leer, da es schlimmer werden kann und im Wechsel von der Biden auf die Trump Regierung auch deutlich schlimmer wurde (alle vier Punkte).und die Biden Regierung hat schon stärker die Menschenrechte eingeschränkt als die Obama Regierung.
    Vielleicht ist jemand anders besser in der Lage die Problematik darzustellen:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=146416
    @orinoco
    Sehe ich genauso, ich meine auch aus seinen Äußerungen entnehmen zu können, dass Martenstein eine CDU Regierung gar nicht so schlecht findet. Also die Leute, die in diesem Blog zurecht angegriffen werden.

  15. @Kakapo

    Niemand hier mag hier die CDU, behaupte ich jetzt mal. Aber irgendwie brauchen wir sie doch. Seit Merkel ist die CDU halt nicht mehr die CDU zur Vervollständigung des politischen Spektrums. Es ist doch kaum verwunderlich, dass jetzt noch nach ihr gebettelt wird, vor allem von links und linksliberal. Ist das nicht bezeichnend wie Hölle? Die wollen unbedingt ihre Machtstellung unter Schirmherrschaft von Mutti wieder zurück, weil sie unter ihr halt was zu melden hatten. Und Merz ist nicht wirklich tragbar, weil zu aktienlastig usw.

    Ich hätte ihn mir so gewünscht, wie er früher mal war. Aber nicht, weil ich ihn unterstützen wollte, sondern weil er die Lücke gefüllt hätte, die jetzt die AfD besetzt. Darin liegt doch der Hund begraben. Auch dass Merz nur ein Maulheld hinter der Brandmauer ist, wo er ständig zurückrudert.

  16. @Kakapo3

    »...da es schlimmer werden kann«

    Genau hier unterscheiden wir uns und viele Andere, die wie gelähmt auf die AfD starren. Mir geht es um das hier und jetzt. Um den Ist-Zustand. Darum, was die jetzige Regierung und womöglich die Regierung davor tatsächlich gemacht haben.

    Denn wer nur ständig auf eine mögliche AfD-Zukunft schaut, verlernt den Blick auf die wesentliche Gegenwart. Und da gibt es wohl mehr als genug Antidemokratie der »Unseren Demokratie«.

    Natürlich ist die AfD keine Alternative, sondern eine Schein-Opposition und ein Turbo, der jegliche Repressionen beschleunigen wird. Nur, wer hat denn Pandoras Box geöffnet? Ist die AfD jetzt auch für Inflation, Kriegshetze, steigende Energiepreise etc. verantwortlich?

  17. @epikur
    Ja wir sollten über das Hier und Jetzt reden.

    Ist die AfD jetzt auch für Inflation, Kriegshetze, steigende Energiepreise etc. verantwortlich?

    Nein, aber auch nicht die linksversiffte Gesellschaft, der Kampf gegen Rechts, China, die Immigranten, Hamburger Pseudo Linke, die ANTIFA, die Woken, Gendersprachler, Martenstein, Venezuela, der Islam, Russland, die Kommunisten, Mao, Pol Pot, gottlose Anti-Kolonialisten und wer da sonst noch so verantwortlich gemacht wird.
    Ich glaube, ich bin da bei dir, wenn ich sage, derzeit ist es in Deutschland die radikale Mitte als bevorzugter Arm der Herrschenden.
    Aber in den USA haben dominante Teile der Elite / der Herrschenden im Hier und Jetzt einen anderen Weg eingeschlagen, der zwar in der Tradition von Truman über Kennedy, Reagan, Obama und Biden steht, aber doch eine andere Qualität hat.
    Deutlich wird dies in der Rede des angeblich gemäßigten Außenministers Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz. (hier im Wortlaut: https://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-die-rede-von-us-aussenminister-marco-rubio-im-wortlaut/100200376.html)
    Bitte beachten, dass das Wort »Menschenrechte« in der Rede gar nicht vorkommt, auch nicht Völkerrecht, Demokratie nur einmal als »liberale Demokratie«, ein Irrweg aus dem Anfang der neunziger Jahren. Mein Highlight ist aber jenes:

    Ein Bündnis, das bereit ist, unser Volk zu verteidigen, unsere Interessen zu schützen und die Handlungsfreiheit zu bewahren, die es uns ermöglicht, unser eigenes Schicksal zu gestalten. Nicht eines, das existiert, um einen globalen Wohlfahrtsstaat zu betreiben und für die angeblichen Sünden früherer Generationen zu büßen. Ein Bündnis, das nicht zulässt, dass seine Macht an Systeme außerhalb seiner Kontrolle ausgelagert, eingeschränkt oder untergeordnet wird. Eines, das nicht von anderen für die kritischen Notwendigkeiten seines nationalen Lebens abhängt. Und eines, das nicht die höfliche Sichtweise aufrechterhält, dass unsere Lebensweise nur eine unter vielen ist, und das Erlaubnis einholt, bevor es handelt.

    Tja am amerikanischen (westlichen) Wesen soll die Welt genesen. Ich bin da bei Sevim Dagdelen (gestern auf den nachdenkseiten) Dies ist eine Kriegserklärung an den globalen Süden und alle die nicht christlich und westlich sind.
    Und Boris Pistorius, Johann Wadephul und Markus Söder stehen auf und klatschen minutenlang.

  18. @Kakapo3
    Auch wenn’s schon ein paar Tage her ist: ich verstehe Dich. :-)
    En Detail mag ich hie und da anderer Ansicht sein, prinzipiell gehe ich mit Dir d’accord. Was Martenstein angeht... man muß sich nur anschauen, was der in den letzten Jahren so geschrieben hat. Da steht alles drin, und deshalb finde ich ihn mindestens mal fragwürdig. Auf jeden Fall ist er selber in vielen Dingen ziemlich woke, da mag er die Wokeness öffentlich kritisch ansprechen oder auch nicht. Oder er merkt, daß sich da was verschiebt und will noch schnell zu den später dann »Guten« gehören, auch möglich.

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