Vor rund 7 Jahren wies ich darauf hin, dass die ehemaligen »Gesellschaftskritiker« heute selbst die größten Spießer und Realitätsverleugner sind. Es herrscht eine regelrechte Allergie gegen (Gesellschafts- und Medien-)Kritik sowie gegen Andersdenkende. Um sich vor solchen »Gedanken« zu schützen, wird sich ideologisch und mental eingebunkert und abgeschottet.
Ich erlebe das nicht nur auf der Lohnarbeit und in der Familie, sondern überall. Sobald sich alle bei einem Thema einig sind, haben sich auch alle bei dem Thema einig zu sein! Basta. Aus. Bitte keine weiteren Diskussionen. Die sind anstrengend und gefährden nur unnötig die mühsam aufgebaute Zwangsharmonie. Weiterlesen
Heute wird mal Klartext geredet. Direkt. Offen. Ohne Umschweife. Damit man mich endlich »einordnen« kann. Damit meine »Haltung« und meine »Gesinnung« offensichtlich wird. Damit man endlich Kontaktschuld, Moralisierung und Gaslighting betreiben kann. Endlich.
In letzter Zeit fällt mir bei öffentlichen Events und Veranstaltungen auf, dass immer mehr Menschen ihre Umgebung nicht mehr analog wahrnehmen können oder wollen. Sie halten während des Konzertes oder der Theater-Aufführung ständig ihr smartphone in der Hand. Die Fähigkeit, im hier und jetzt zu sein, den Augenblick und den Moment auf sich wirken zu lassen ‑ohne ständig die eigene digitale Inszenierung im Hinterkopf zu haben- ist kaum noch existent. 
Am 23. Juni 2025, gegen 20 Uhr, trat die US-Metalband »Slipknot«, in der »Waldbühne« in Berlin, auf. Bevor es so weit war, durften wir jedoch rund eine Stunde vor dem Eingang, bei strömendem Regen, verharren. Man ließ uns, sowie tausende weitere Fans, nicht rein. Sturm- und Verletzungsgefahr. Wie der Name schon sagt, gibt es rund um die »Waldbühne« eben auch viele Bäume. Nachdem wir völlig durchnässt waren, weil wir leider nicht gut vorbereitet waren und 


Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Journalisten in den Altmedien über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei. Allzu häufig bleibt die emotionale Beweisführung unwidersprochen stehen. Das will die Leserinnen-Zielgruppe wohl so. In dieser Reihe möchte ich ausgewählten Beiträgen eine männliche Perspektive hinzufügen. 