ZG-Rückblick: Digitale Sozialisierung

Die technische Entwicklung hat die Art und Weise wie wir kommunizieren schon immer geprägt. Ohne genaueres Hintergrundwissen scheint mir bis zur Entwicklung des Fernsehens der Nutzwert im Verhältnis zu den Nebenwirkungen meist als positiv betrachtet worden zu sein.  Das digitale Zeitalter definiert sich quasi durch einen Quantensprung in der Entwicklung der Kommunikationstechnik. Ab sofort ist jeder potentiell immer und überall erreichbar und die Kommunikationsform ist vor allem von der Software abhängig. Die Hardware ist in der Lage alles mögliche zu unterstützen. Dank der Vernetzung ist empfänger- und senderseitig quasi keine Einschränkung mehr vorhanden: Jeder kann potentiell die ganze Welt erreichen und die ganze Welt erreicht potentiell ihn.

Heutige Teens und teilweise Tweens sind mit dieser uneingeschränkten Vernetzung groß geworden. Ist das ein Grund zum Kulturpessimismus? Oder ist das einfach Fortschritt? Gegenüber dem TV mit seiner einseitigen Kommunkationsform womöglich ein durchaus begrüßenswerter.

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