Corona Time (5)

Es gibt immer wieder die Frage, was denn überhaupt Sinn und Zweck dieser »Krise« sei? Warum sollten die Reichen und Mächtigen so einen Popanz veranstalten, wenn sie davon doch nur Nachteile hätten? Ist das wirklich so? Die Internet‐Zensur, die U.v.Leyen mit der »Kinderporno‐Argumentation« schon vor 10 Jahren durchsetzen wollte, ist nun auf Facebook, Twitter und Youtube in vollem Gange. Die Impfkritiker sind nun mundtot gemacht worden. Sicherheits‐ und Überwachungsfanatiker können ihre Testballons ausweiten. Polizei, Justiz und Militär erhalten weitreichende Kompetenzen.

Die Banken werden sich durch vielfache Kreditvergaben wieder eine goldene Nase verdienen. Konzerne, Vermögensverwalter und Investoren werden bald auf Einkaufstour gehen. Die Aufmerksamkeit, die Klickzahlen und die Reichweiten der Online‐Pressemedien explodieren. Politiker können sich als die großen Retter inszenieren und ihre Beliebtheit steigern. Die Abschaffung des Bargeldes (da vermeintlicher »Überträger«) hat neuen Schub bekommen. Der Ausbau von Überwachungsmaßnahmen (»Corona‐App«) läuft wie geschmiert.

In Dänemark geht es gerade richtig zur Sache:

»Die Gesundheitsbehörden können ab sofort Zwangstests, Zwangsimpfungen sowie Zwangsbehandlungen anordnen und für die Durchsetzung ihrer Anordnungen neben der Polizei auch Militär sowie private Wachdienste einsetzen.«

Frankfurter Rundschau vom 2. April 2020

Glaubt man den hiesigen Kommentarspalten in den Massenmedien und den Zustimmungswerten zu den »Maßnahmen«, kann man nur zu dem Schluß kommen: das hätte der deutsche Michel auch gerne! Einen totalitären Polizei‐ und Militärstaat, der mal so richtig durchgreift. Das wäre auch kein Faschismus, denn den gebe es ja nur, wenn man gegen Juden und Ausländer sei — so zumindest höre und lese ich es immer wieder. Die Befürworter der »Schlußstrich‐Debatte« sollten spätestens hier einsehen, dass gerade die Aufklärung darüber, was Diktatur und Faschismus konstituieren, in einem Großteil der Köpfe nicht angekommen ist. Oder schlimmer noch: es sogar befürworten.

Autokratie
Das autokratische Gebaren geht auch in Deutschland weiter. Es gibt weder eine öffentlich geführte Exitstrategie aus den Maßnahmen, noch wann, wie und unter welchen Bedingungen, die Menschen aus ihrer Kollektiv‐Schutzhaft wieder entlassen werden sollen? Man solle der Regierung, den Experten und Instituten einfach vertrauen. Die »Zahlen« seien hier das entscheidende Kriterium. Prognosen, Schätzungen und Hochrechnungen. Die Berechnungen sind jedoch weder fehlerfrei, noch beinhalten sie die soziokulturellen und ökonomischen Folgen von Millionen von Menschen, die man wochen‐ oder gar monatelang einsperrt. Dazu passt der (leider ernstgemeinte) Kommentar von Samira El Ouassil: »Die publizistische Herausforderung ist also uns auf pragmatische Art wohldosiert Angst zu machen.«

Und warum in aller Welt soll ich jetzt und heute der Regierung oder gerade der Tagesschau vertrauen, die mich in der Vergangenheit doch nur belogen und betrogen haben? Die vor kurzem noch »Verträge via Handy« gemacht und dann ausversehen alle Daten gelöscht haben? Weil mich die Angst lähmen und in Schockstarre versetzen soll? Weil ich mich nach Erlösung von Mutti Merkel sehnen soll? Soll heute und jetzt die jahrzehntelange, menschenverachtende, neoliberale Politik, das devote Buckeln der Regierung vor den Mächtigen und Reichen sowie das jahrzehntelange Lügen und Betrügen, komplett vergeben und vergessen sein? Wenn nicht, warum wird dann jede Form von Kritik und Skepsis als »Pandemie‐Leugnung« diffamiert und stellenweise auch zensiert?

Vor rund 10 Jahren habe ich an dieser Stelle geschrieben:

»Damit die wirtschaftliche Schocktherapie uneingeschränkt angewandt werden kann — wie in Chile in den siebziger, in China Ende der achtziger, in Russland in den neunziger Jahren und in den Vereinigten Staaten nach dem 11. September 2001 -, ist stets ein großes kollektives Trauma vonnöten, das demokratische Praktiken entweder vorübergehend außer Kraft setzt oder sie völlig unterbindet.«

(Naomi Klein, die Schock‐Strategie, Fischer Verlag 2007, Seite 23)

Anmerkung: Was wird in Deutschland der große Schock sein?

Demokratie
Selbst Demonstrationsaufrufe sind ab sofort eine Straftat: »Mann wegen Demo‐Aufrufs gegen Corona‐Auflagen vorläufig festgenommen.« Das soll wohl allen eine Lehre sein, ihre demokratisch‐freiheitlichen Rechte mal schön Zuhause zu lassen. Und während immer mehr Ärzte und Anwälte die Anti‐Corona‐Notstandsmaßnahmen als verfassungswidrig erklären, liefert uns die Tagesschau täglich neue Horromeldungen, um uns weiter in Schockstarre zu halten. Richtig widerlich sind dann noch Joschka Fischer und Sigmar Gabriel in ihrem Kommentar zur Corona‐Krise: »Wohlstand und Sicherheit gibt es in Europa nur für alle oder für niemanden.« Die eigene Verantwortung von Spaltung, Kriegstreiberei, Privatisierung, Prekarisierung, Spar‐ und Kürzungsorgien und und und, werden natürlich nicht thematisiert.

Wie immer sehr sachlich, nüchtern und präzise: die Investigativ‐Journalistin Gaby Weber mit einem Corona‐Bericht aus Argentinien.  Auch hier hält sie fest: »die Schockstarre verhindert die Fragen nach Sinn und Unsinn diverser Maßnahmen.« Und auch hier berichtet die Presse nicht über die täglichen Hungertoten oder über die täglichen ökonomisch vernichteten Existenzen durch multinationale Großkonzerne. Der ökonomische Ausverkauf hat auch in Argentinien gerade begonnen.

Win‐Win: Steigen die Todeszahlen, waren die »Maßnahmen« nicht drastisch genug. Steigen sie nicht, waren sie genau richtig. Gleichzeitig sind Politik und RKI in der Spirale der »Corona‐Toten« gefangen. Denn: wie soll man die massiven Beschränkungen für Mensch und Wirtschaft rechtfertigen, wenn am Ende rauskommen würde, dass es eben doch kein Killervirus ist? Gerade jetzt sollten Freigeister und kritische Zeitgenossen sich nicht von der Angst lähmen lassen. Nicht aus ideologischen Gründen, aus Bockigkeit oder aus Prinzip, sondern aus Erfahrung.


Corona Time (1)
Corona Time (2)
Corona Time (3)
Corona Time (4)

70 Gedanken zu “Corona Time (5)

  1. Ein sehr guter Text, der Mut macht.

    »Gerade jetzt sollten Freigeister und kritische Zeitgenossen sich nicht von der Angst lähmen lassen. Nicht aus ideologischen Gründen, aus Bockigkeit oder aus Prinzip, sondern aus Erfahrung.«

    Genau, es leuchtet mir auch nicht ein, warum etwas dass man vorher kritisiert hat, jetzt plötzlich gut sein soll.
    Die Politikerkaste ist und bleibt akut korroptionsgefärdet. Vorallem beim Karriere machen.

    Ich glaube kaum, dass sich diese Erkenntnis bei vielen Menschen je durchsetzen wird. Schlussendlich steht und fällt alles wieder bei der Systemfrage beziehungsweise beim Geld.

    Die weitverbreitete Obrikeitsgläubigkeit kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe auch Kontakte und inzwischen mehrjährige Erfahrung zu und in einem kleineren Land in Südamerika, wo bis in die 80er Jahre eine Militärdiktatur herrschte. Erschreckend miterleben zu müssen, wie sich vermeintlich aufgeklärte Leute nach einem autoritärem »Führer« sehnen zu scheinen.

    Ich staune immer wieder, zu welchen Kalamitäten das menschliche Gehirn fähig ist.

  2. Die Impfgegner haben Ihre Münchner Demo übrigens selber wegen Corona abgesetzt; zu einer Zeit, wo diese Veranstaltung noch erlaubt gewesen wäre.

    Die Beschränkungen hat man auferlegt, weil man eben über das Virus nichts weiß, obwohl es nur eine weitere Variante der bekannten Coronaviren ist.

    Das mit den Maßnahmen ist erst mal richtig so. Nur kamen sie zu spät und zu lasch, mit der Maßgabe, dass jeder, der irgendwo meint, was zu sagen haben zu müssen, seine eigenen Regeln als Norm gleich mit aufstellt.
    Da kein großflächiges Testen erfolgte und auch nicht erfolgt, wird man nie mehr feststellen können, ob nun die Maßnahmen zielführend waren oder etwas anderes. Daraus könnte man auch folgern, dass das offenbar auch nicht so wichtig ist.
    Für den Michel steht natürlich jetzt schon fest, dass er nicht an Corona gestorben ist, nur weil er sich alle 20 Minuten die Hände mit Deutschem Wasser gewaschen hat.

    »Warum sollten die Reichen und Mächtigen so einen Popanz veranstalten, wenn sie davon doch nur Nachteile hätten?«
    Lustige rhetorische Frage des Monats.

    Solche Zeiten sind Zeiten der Großkonzerne und von Private Equity. Das zeigt aber auf, dass es nur noch um das Geld geht und auch künftig gehen wird. PE schaut sich an, welche ehemals florierenden Unternehmen denn jetzt gerade auf Grundeis gehen. Diese werden gekauft (was gut klingt, aber nicht gut ist). Die Konzerne haben munter auf Baisse spekuliert und dabei auch ›nen Reibach gemacht (für die spielt es keine Rolle, ob ein Markt floriert oder den Bach runtergeht, nur Stagnation wäre da tödlich). Mitunter wird und wurde auch gegen die eigene Firma spekuliert (ist ja egal, man hat ja mehrere, um nicht zu sagen viele vgl. https://www.visualcapitalist.com/illusion-of-choice-consumer-brands/).

    Der Staat schmilzt und macht sich daher noch abhängiger von Großunternehmen, die halt jetzt immer noch mehr Geld haben, als selbst Staatenvereinigungen zusammen. Dafür gibt es für wohlfeile Menschen dann die Drehtür in die Wirtschaft, falls sie im Sinne des Konzerns gehandelt haben, aber ihr Mandat nicht halten können. Das sind die Iden des Merz.

    Für den Kleinen bedeutet das auf lange Sicht: Maximale Steuererhöhungen bei gleichzeitiger Kürzung von Sozialleistungen.
    So wie die Macht bisher agiert hat, sollte es einen nicht verwundern, wenn selbst die Privatinsolvenz demnächst wieder verboten wird. Es bedeutet aber auch Preissteigerungen, da die Märkte demnächst recht übersichtlich werden und Monopolisten nun mal nicht nur die Preise bestimmen. Ein privater Verkäufer wird Dir in jedem Fall sein Fahrrad verkaufen wollen. Der Monopolist fragt Dich: »Du willst mein Fahrrad kaufen? Dann beweise mir doch erst mal, dass DU darauf 100 km fahren kannst.«
    Wohlstand und Sicherheit werden noch krasser von der Gnade der jeweiligen Geburt abhängen. Politische Entscheidungen noch krasser von der Gnade der Großunternehmen.
    Richtig doof wird es auch für die kleinen Kabaretts und Varietés. Sofern sich kein Mäzen findet, wird da Schluss sein, wenn sich einer findet, kann es passieren, dass man unter dessen Fuchtel steht.

    Was wird mit Krediten? Verabschiedet Euch schon mal von der 0 % Finanzierung. Bestehende Kreditrahmen werden aufgelöst oder angepasst. 20 Prozent werden angepeilt und beim Dispo etwa zwischen 30 und 40. Bei den Bedingungen kommen neben einem guten, regelmäßigen Einkommen wieder Sachwerte hinzu. Dazu gehört allerdings auch das Geburtsrecht.

    Und was bleibt für die ganz Kleinen? Die Sonne. Denn wo nix war kann ja auch nix werden und diese Art Kollateralschäden fallen ja auch nicht auf.

  3. Die Frage zu Faschismus habe ich an anderer stelle auch gestellt, sehr gut alles erkannt wie immer!!! Gute Feiertage(freie Tage) und bleiben Sie gesund

  4. Auch wenn´s nix hilft, aber gerade bei Burks gelesen: Die Aussage eines Schweizer Arztes zur Situation.

    Aber wahrscheinlich ist der auch gekauft und erzählt das nur.

    Der Faschismus findet übrigens schon da statt, wo sich Menschen warum auch immer dem Akzeptieren der aktuellen Situation verschliessen und stattdessen lieber zig Infizierte in Kauf nehmen und über die Klinge springen lassen würden — Hauptsache mir selbst fehlt nix. Sind ja nach Lehrmeinung eh bloss die alten Säcke, die über kurz oder lang six feet under parken.

    Empathie mit denen, die jetzt schon den Arsch in den Krankenhäusern und Läden hinhalten, gerne mal auch prekär beschäftigt sind und dann noch mehr ausgequetscht würden, ist natürlich Fehlanzeige. Wie passend wäre in diesem Kontext ein Beitrag über die ebenfalls angedachten Ladenöffnungen an Sonn‐ und Feiertagen zum »Sichern der Grundversorgung«, die zum Glück nicht durchgesetzt wurden. Die armen Schweine an der Basis werden´s zu würdigen wissen.

    Immerhin lägen dann die zusätzlich an Corona Verreckten beim Durchführen Eurer Sicht der Sache keinem mehr auf der Tasche, wenn die sozialen Einschnitte des Nach‐Corona kommen. Hat so ein bisschen was von »Das Problem sind die zu vielen Menschen...« und selbst das hat mit Merkel so viel wie nochmal etwas zu tun.

    Es werden in diversen Ländern übrigens noch Freiwillige gesucht, die die Leichenberge mit wegräumen. Wenn das Virus so harmlos ist, wäre das doch die HERAUSFORDERUNG und die Wahrscheinlichkeit quasi bei 100%, das endlich abzubekommen...

  5. Siewurdengelesen

    Deine Irreführungen werden auch immer boulevardesker. Wenn du so weitermachst, dann kannst du wie der Lescherlich (oder MaiFailedLab) auch bald Propagandaoffizier werden.
    Oder war das nur wieder mal eine Medienkompetenzübung?
    Hast du eigentlich deine letzten Medienkompetenzübungen schon erfolgreich absolviert?
    Ich hab mal einen Link über leerstehende Zelte (New York) hier eingestellt. Bist du dadurch medienkompetenter geworden?
    Hier nochmal: https://www.youtube.com/watch?v=5pIMD1enwd4

  6. Polizei bat um »vorübergehende Abschaltung«.

    Corona‐Verfassungsklage: Website der Rechtsanwältin Beate Bahner abgeschaltet
    http://blauerbote.com/2020/04/09/corona-verfassungsklage-website-der-rechtsanwaeltin-beate-bahner-abgeschaltet/

    Ach ja, nicht die Putschisten bekommen Besuch von der Polizei. Nein, diejenigen die sich über die Aushebelung der Verfassung beschweren.

    Ermittler gehen gegen »Coronoia«-Anwältin vor
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87685030/kritik-an-corona-massnahmen-ermittler-sperren-homepage-von-coronoai-anwaeltin.html

  7. @Siewurdengelesen

    « Sind ja nach Lehrmeinung eh bloss die alten Säcke, die über kurz oder lang six feet under parken. Empathie mit denen, die jetzt schon den Arsch in den Krankenhäusern und Läden hinhalten, gerne mal auch prekär beschäftigt sind und dann noch mehr ausgequetscht würden, ist natürlich Fehlanzeige.

    Soll ich jetzt ernsthaft in meinen über 2.000 ZG‐Blog‐Beiträgen seit dem Jahr 2008 wühlen, wo ich dutzendhaft über Altersarmut, Rentenkürzungen, Sozialabbau, neoliberale, profitorientierte Strukturen in Krankenhäusern etc. etc. geschrieben habe, während Deine so geliebte Bundesregierung/Tagesschau in der gleichen Zeit keinerlei »Empathie« oder »Solidarität« mit den Alten, Kranken und Schwachen hatte? Stattdessen aber überall von »Eigenverantwortung« schwadroniert hat? Altersarmut ihnen am Arsch vorbeiging und die Situation von Krankenhäusern/Krankenschwestern sowieso nie groß interessiert hat?

    Mir jetzt mangelhafte »Solidarität« mit den Prekären und Alten vorzuwerfen, nur weil ich nicht in staatlich verordneter Schockstarre mein Maul halte, vor Angst zittere und alles glaube/nachplappere, was Regierung/Tagesschau/RKI täglich auf uns loslassen, ist gelinde gesagt, absurd.

  8. @ Siewurdengelesen,

    um ein wenig Struktur in die amoklaufende Diskussion zu bringen:

    Was Du meinst ist nicht Faschismus, sondern die Volksgemeinschaft als vereinheitliches Mordkollektiv.
    Faschismus hat nicht zum Ziel irgendwelche Menschen nach Alter oder Ethnien bzw. Religionen zu dezimieren, sondern nur die inneren Feinde gegen eine autoritäre staatliche Gewalt.

    Was Dich wahrscheinlich beleidigen wird:
    Warum soll ich mit Menschen Empahtie empfinden, denen ich selbst bisher so ziemlich am Allerwertesten vorbeigegangen bin. Warum sollte sich da plötzlich was einstellen, wenn in einem nicht selbst diese Sehnsucht nach einem kollektiven Erlebnis nach Gemeinschaft vorhanden ist.
    Ich gehe mal davon aus, dass Dir selbst klar sein müsste, dass Du hier ganz plötzlich die Verantwortung auf diejenigen schiebst, die sie überhaupt nicht tragen können und auch nicht zu verantworten haben.

    Findet hier gerade wieder einmal so eine merkwürdige Schuld umkehrung zu denen statt, die an den politischen Verhältnissen nun wirklich nichts ändern können, denen eine Macht zugeschrieben wird, die sie nie hatten.

  9. @Siewurdengelesen: Also der liebe Doc aus CH haut einiges durcheinander. Erstens, keiner testete bisher in der Grippe‐Saison alle Verstorbenen in entsprechendem Alter und einer Corona ( :P ) von Vorerkrankungen, ob es wirklich der Virus war. Neuerdings tut man das...
    Zweitens: Er hat Recht mit der Desi‐Empfehlung, aber Heinsberg‐Studie (9.4.2020) schließt Schmierinfektion aus.
    Drittens: In entsprechenden Influenza‐Jahren haben z. B. italienische Kliniken auch schon um Hilfe gerufen, hat aber die Presse im neoliberalen Resteuropa einen Sch... interessiert.
    Keiner sagt es ist ungefährlich, aber die Folgen werden für viele tödlicher, seien es Suizide, unbezahlbare Sozial‐ und Gesundheitskosten etc. Nur sind dann die Bedingungen zum Wehren dagegen nochmal schlechter. Good Luck :/

  10. @alle
    Also so bringt das alles wenig. Um gegen die Irreführungen der Spin‐Doktoren zu immunisieren, wäre es vielleicht mal angebracht einfach die Grafiken des CDC bzw die Grafiken aus dem RKI‐Wochenberichten zu veröffentlichen. Da hätten wir dann doch (zumindest bei den RKI‐Wochenberichten; CDC hab ich nicht überprüft) doch zuverlässige Illustrationen.
    Anhand der Grafiken kann man doch den ganzen Corona‐Schwindel ganz schnell überführen.
    Ich meine, das wäre auch lehrreich für alle die zum ersten Mal hier reinklicken
    ARE‐Zahlen des RKI
    https://grippeweb.rki.de/

    ILI‐Zahlen des CDC
    https://www.cdc.gov/flu/weekly/index.htm

    => Business as usual; eine milde Grippesaison in D und nichts sonderlich ungewöhnliches in den USA

    Diese Illustrationen sollte langsam mal irgendeine Internetseite verlinken. Sonst gehen die ganzen Irreführungen bis zum jüngsten Tag weiter. Wäre Epikur so nett?

    (EDIT/ADMIN/EPIKUR: Du hast doch einen Link gesetzt.)

  11. @epikur
    Du hast doch einen Link gesetzt.

    Ja, aber das Problem ist doch: Die Doofen klicken das nicht an. Niemand klickt da rein. Zu faul, zu dumm oder was weiß ich.
    Man muß es leider gleich im Artikeltext oder sonstwo an prominenter Stelle bringen. Die Grafik muß sofort ins Auge springen, sonst bewirkt die nichts. Das Anklicken eines Links stellt schon eine zu hohe Hürde dar.

    Ich weiß, es ist traurig. Aber so ist es leider.

  12. @troptard

    »Was Du meinst ist nicht Faschismus, sondern die Volksgemeinschaft als vereinheitliches Mordkollektiv.
    Faschismus hat nicht zum Ziel irgendwelche Menschen nach Alter oder Ethnien bzw. Religionen zu dezimieren, sondern nur die inneren Feinde gegen eine autoritäre staatliche Gewalt.«

    Ich habe es nur überspitzt und es war zugegeben polemisch, mit der Nummer selber haben andere angefangen. Das nächste Mal setze ich es wieder in Anführungszeichen.

    So btw. hat der deutsche Faschismus meines Wissens sowohl nach Alter, Ethnien und Religionen »dezimiert« und das nicht nur nach innen, sondern nahezu auf der ganzen Welt, aber das ist ja hier nicht das Thema — Stichworte wären da »arbeitsfähig, unnütze Esser, unwertes Leben« usw.

    »Was Dich wahrscheinlich beleidigen wird: Warum soll ich mit Menschen Empathie empfinden, denen ich selbst bisher so ziemlich am Allerwertesten vorbeigegangen bin.«

    OT.

    Beleidigen? Nö — dann bräuchte ich nicht zu diskutieren.

    OT Ende

    Woher weiss ich, wie diese ticken gegenüber Anderen?

    Tatsache ist dennoch, dass bei einem Laufenlassen diese Menschen noch mehr belastet werden als ohnehin. Dass sozialverträgliche Frühableben von weit mehr Menschen als ohne Restriktionen wäre eine weitere Konsequenz.

    Im Gegenteil haben die Chinesen z.B. festgestellt, dass kürzere Arbeitszeiten speziell in den Krankenhäusern sowohl das Infektionsrisiko beim Personal senken und logischerweise auch den Erholwert und damit die Fähigkeit gut und vor allem sicher zu arbeiten steigern, was den Erkrankten selbst wieder zugute kommt.

    Was dann nach Abklingen der Pandemie wirklich sein wird, kann bisher keiner wirklich sagen. Ist bei Zukunft halt leider so und ob und wie es anders gekommen wäre...

    »Ich gehe mal davon aus, dass Dir selbst klar sein müsste, dass Du hier ganz plötzlich die Verantwortung auf diejenigen schiebst, die sie überhaupt nicht tragen können und auch nicht zu verantworten haben.«

    Die Verantwortung für was auf wen?

    Auf jeden Fall wird das nicht anders, wenn das Ganze nur als gemachtes, gefaktes und wasweissichnoch getürktes Ding und die virale Form des Herrn der Ringe deklariert wird.

    Da spricht mittlerweile viel Statistik dagegen und nicht nur die des pösen RKI. Stattdessen ist nach dem luschigen Start dennoch vieles gut und sinnvoll, was derzeit von politischer Seite getan wird.
    Deswegen heisst das trotzdem nicht, das alles vorurteils‐ und wertfrei beklatscht wird, was wegen Corona und auch sonst vom Stapel gelassen wird. Hier fehlt bei einigen Kommentatoren nur hin und wieder das Differenzieren und Protestieren geht doch irgendwie immer noch.

    @epikur

    Liest Du auch die Kommentare der anderen hier oder hat das eher was mit gegenteiliger und zustimmender Meinung zu tun? Du musst Dir den Schuh ja nicht anziehen, wenn er nicht passt...

  13. Im Grunde erleben wir gerade die Endstufe neoliberaler Entsolidarisierung und Vereinzelung des Menschen. Homo homini lupus est. Zynischerweise unter dem Vorwand, dadurch etwas für die Gemeinschaft zu tun.

    Es ist wirklich erschreckend, wie einfach es ist, die Leute zu konditionieren. Du brauchst nur zu behaupten, sich daheim einzusperren, würde dazu führen, die Leben anderer Menschen zu »retten«. Im tiefen Glauben, etwas Gutes; ja gar das Bestmögliche zu tun, werden diese Menschen im Gegenzug alles, was davon abweicht, entsprechend verurteilen. Das geht dann sehr schnell soweit, dass man seine Mitmenschen nur noch als potenziell todbringende Virusüberträger — und somit potenzielle »Mörder« — betrachtet. Die Menschen haben Angst voreinander, gehen auf Abstand, distanzieren sich. Sehen jeden anderen als Bedrohung. Man hat Angst davor, von anderen Menschen angeatmet(!) zu werden. Diese jetzt eingeimpfte Massenpsychose wirst du in den nächsten Jahren auch nicht mehr aus den Köpfen vieler Menschen herausbekommen.

    Ich finde, dass das Ganze, was derzeit abgeht, auch gar nicht so weit entfernt von den Rassenlehren der Nazis entfernt ist. Auch damals ging es bekanntlich primär darum, den (arischen) »Volkskörper« reinzuhalten. Andere Ethnien wurden auch deshalb als minderwertig und gefährlich erachtet, weil sie »Krankheiten« verbreiten würden. Und auch deshalb hat das Volk damals begeistert mitgemacht. Weil man der festen Überzeugung war, etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun.

  14. @Dennis82

    Das hast Du gut erkannt.

    Das Reinhalten funktioniert übrigens so gut, dass in den USA die Toten bereits in Massengräbern beerdigt werden.

    »Zynischerweise unter dem Vorwand, dadurch etwas für die Gemeinschaft zu tun.«

    Wahrscheinlich deshalb...

    Zu dem Rest spare ich mir die Luft, denn die jetzigen Einschränkungen mit dem systematisch gesteigerten Terror der Nazis zu vergleichen ist irgendwie sinnlos.

    Wenn es solche wie Du einfach nicht auf die Kette bekommen, das mediale und politische Trara um dieses Scheissvirus von den medizinisch sinnvollen und zum Eindämmen einer Pandemie notwendigen Massnahmen zu trennen, dann ist das halt so. Kann man nichts machen.

    Immer wieder schön auch, was dann so alles hinein interpretiert wird von wegen der Mensch als des Menschen Wolf und der hyperpanischen Angst vor Nähe und Kontakt.

    Wenn Ihr jetzt geistig schon so frei dreht, dann frage ich mich, was eigentlich geschieht, wenn wie bei der Spanische Grippe dank solcher Ansichten wie der Euren eine zweite und dritte Welle kommt und wir in anderthalb Jahren immer noch an diesem Stiel kauen?

    Chillt mal die Base ey...

    Ein gewisser Herr Fischer neben ein paar anderen trifft die Konfliktgruppen, medialen Auswüchse und so Dinge wie Empathien ziemlich gut.

    Beitrag 1

    Beitrag 2

  15. @SWG:
    Also wieder Links zu den von wem gleich finanzierten Medien? Nich Dein Ernst! Wenn man die Leichenberge erwähnt, wieviele Menschen davon waren gut krankenversichert oder zahlten locker Cash? Opfer des Killervirus oder doch des 3. Welt‐Gesundheitssystem? Wieviel illegale oder geduldete Migranten waren dabei, wer war sozialversichert. Entscheidet die Zahlbarkeit bei der Triage oder wurde fair nach Behandlungnotwendigkeit gearbeitet. Wenn die Klinik ein Profitbetrieb ist, wie arbeiten die zur Zeit? Fragen über Fragen...

  16. Wenn ich sehe, was hier in der Komemntarspalte abgeht, dann will ich gar nicht erst so weit gehen, mir vorzustellen, wie die Diskussion aussieht, wenn erst ein richtiges Killer‐Virus umgeht, welches 40–50% der Infizierten dahinrafft.
    Bei so viel Herumgeeiere und Verschwörung‐erschnüffeln, da braucht man kein System mehr als Feind, was der eigenen Gesundheit entgegen wirkt. Die (eigentlich) »Alliierten«, die sich zu inkompetent geben, zu anzuerkennen, wenn eine Situation »Damned if we do, damned if we don’t« ist, reichen schon dafür aus.

    Mal nebenbei bemerkt an die Hobby‐Virologen hier, die »Hoax!« predigen: Bei einem neuartigen Virus weiß keiner zunächst, wo vorn und hinten bei der Sache ist. Wie es sich verbreitet, was es alles bewirkt, wie es sich bemerkbar machen kann und wie der gesamte Krankheitsverlauf ist.
    Das Vorgehen der Regierungen, die Leute zuhause einzusperren, ist vielmehr ein Eingeständnis dessen, dass man bis jetzt immer noch nichts genaueres weiß, was man gegen die Seuche unternehmen kann. (Kommt vielleicht davon, wenn man China dauernd als Feind ansieht?) Dass man planlos ist und auf solchen Sand im Getriebe nicht vorbereitet war (Schönwettersystem eben).
    Einzig ist man bisher auf den Trichter gekommen »wenn sich viele verschiedene Menschen nicht treffen können, dann verbreiten sie dieses Virus auch nicht« — ist zwar auf dem Niveau von Bauernschläue, aber eben genau diese Primitivität der Maßnahmen sollte hinweisend darauf sein, dass oben bis jetzt kein Plan da ist, was sie unternehmen könnten, um ihre sichere (Profit-)Blase schnellstmöglich wieder zu rekonstruieren.

    Hinterher kann man sich immer großkotzig hinstellen und behaupten »das und das wäre alles gar nicht nötig gewesen! die haben das vollstens ausgenutzt!!«, weil man hinterher häufig ein Stück schlauer ist.

    So, habe fertig.

  17. Ich aber ne Mail aus Dänemark bekommen, die Gesundheitsführer kommen zu der Erkenntnis, das sich die Immunität zu langsam entwickelt, also die Einschränkungen zu drastig waren (in DK). Man redet über Lockerung ggf. 10.05. Grenzen sollen aber noch zu bleiben.
    Auffällig ist mir, das die Horrormeldungen aus Ländern kommen, deren Gesundheitssystem nach Besitz triagiert, auch vorher schon. Oder eben in der vorhergehenden Krise kaputt gespart wurden.
    Maßnahmen ja, aber es sollte über Sinn und Unsinn gesprochen werden. Warum Motorradfahrverbot? Isolierter als in der Kunsstoffmütze kann man nicht sein...

  18. @ Sobol,
    weil meine Tochter seit ihrem dritten Lebensjahr insulinabhängig ist (Diabetes I) hat sie mir das mal geschickt:

    Viele Diabetiker in den USA sterben, weil Insulin zu teuer ist

    In einem Artikel unter dem Titel „Leben, Tod und Insulin“, der am 13. Januar im Washington Post Magazine erschien, dokumentiert Tiffany Stanley, daß die gestiegenen Insulinpreise viele Diabetiker in den USA das Leben kosten.

    Sie erzählt die Geschichte von Alec, einem jungen Mann in Minnesota, der im Alter von 20 Jahren mit Diabetes Typ 1 diagnostiziert wurde. Bei Typ 1 produziert der Körper wenig oder kein Insulin, Typ 2 ist die Form, bei der der Körper gegen die Auswirkungen von Insulin immun ist. Nicht alle Typ‐2‐Diabetiker nehmen Insulin ein, aber alle Typ‐1‐Diabetiker.

    Solange er bei seiner Mutter mitversichert war, zahlte Alec 200–300 Dollar im Monat für seine Diabetesbehandlung. Als er 26 Jahre alt wurde, mußte er sich selbst versichern, weil die Versicherung der Mutter nach den Regeln der unter Präsident Obama beschlossenen Gesundheitsreform („Obamacare“) für seine Versorgung nicht mehr aufkam. Die Behandlung bei demselben Arzt kostete nun 450 US‐Dollar im Monat, hinzu kam ein jährlicher Selbstbehalt von über 7000 US‐Dollar, und das Insulin kostete ihn mehr als 1000 Dollar im Monat

    https://www.solidaritaet.com/neuesol/2019/7/insulin.htm
    .

  19. @siewurdengelesen

    Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, aber in Teilen abstrahieren.

    Wird eine Welt, in der noch weniger Leute fast alles besitzen und viele mehr nichts, besser? Zumal die ausstehenden Forderungen der Coronakrise noch nicht beglichen wurden.

    Die Freiheit vom medizinisch Notwendigen zu trennen, dürfte vielen schon bekannt sein (auch wie man mit Seuchen umzugehen hat). Wenn der Kollege sich krank zur Arbeit schleppt, meldet man sich einfach selber krank (so als verhindertes Beispiel).

    Die Regierung hat indes versagt:
    https://www.neulandrebellen.de/2020/04/bundestagsabgeordneter-wir-haben-versagt/

    Der Lockdown hätte früh und total kommen müssen, wie man das schon im Mittelalter bei fast jeder Seuche gemacht hat.

    Supermärkte auf, Öffis fahren, gerne auch mal mittels Subunternehmen. Supermärkte auf, Buchladen zu. Je größer der Supermarkt, desto lascher die Maßnahmen. Einkaufswagen und -körbe werden desinfiziert, Pfandautomaten nicht. Bankautomaten auch nicht. Kartenleser in der Regel auch nicht. Jeder der da aus einem der Shopping Center oder einer Bahn oder Tanke kommt, ist ein Spreader. Personal in Pflegeinstitutionen gerne mit 12 h Schichten ausstatten, aber nicht mit Tests und erst recht nicht mit angemessener Schutzkleidung. Dafür eigene Schutzkleidung verbieten.
    Du darfst Dich nicht auf eine Parkbank setzen, aber die 100 Leute am Flussufer sind kein Problem?
    Ein großflächiges Testen findet nach wie vor nicht statt!
    Das ist gut für die Regierung, denn so lässt sich nie etwas Eindeutiges nachweisen. Nicht mal, welche der teils bizarren Maßnahmen noch etwas bewirkt hat.
    Und da kann auch ein Flatten The Curve nur mit Wahrscheinlichkeiten rechnen.
    Man kann nicht mal mehr eindeutig sagen, ob dieser völlig verspäteten, teils grotesken Maßnahmen überhaupt noch eine Bedeutung gegenüber dem freilaufenden Virus beigemessen werden kann. Das ist mathematisch nicht machbar. Für ITler: Div/0.
    Ansonsten wäre ich bei Dir, aber irgendeine Vorschriftenbrühe, in der jeder Hampelmann meint, noch kurzfristig zeigen zu müssen, wie er den Anderen dominieren und erniedrigen kann, hält keinen Virus auf. Das Einzige, was da nachweislich wirkt, ist das Sportveranstaltungs‐ und Party‐ und Schulverbot. Den Rest kann man nur noch als Witz verbuchen und dieser Rest entspricht meist keiner medizinischen Notwendigkeit, wenn man mal vom Abstandhalten absieht (was hier aber selten vorkommt).

  20. @Troptard: Danke, sehr guter Link! Und so hatte ich das ungefähr gemeint. Zumal noch hinzukommt, als Diabetiker ist man für solche Infektionen eben anfälliger. Zu den geduldeten Mexicanern, Cubanern etc. wird es sicher schwer Überhaupt verlässliche Zahlen zu bekommen.
    @Juri Nello: gut zusammengefasst. Mediale Panikmache würde ich noch erwähnen... :)

  21. @M. Sobol Nö. erwähne ich nicht. Das ist schlicht, wie Medien arbeiten um Geld zu verdienen, also deren Geschäftsmodell. Das hat man schon bei BSE gesehen, wenn man gerne etwas Vergleichbares will und da war Internet noch halbwegs nerdig.

    Aber es geschehen ja noch Zeichen und Wunder:

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/zahlungsaufschub-101.html

    Wer wegen Corona in finanzielle Not geraten ist, kann seit Monatsbeginn seine Kreditrückzahlungen stunden lassen.

    Die »Rückzahlung« entspricht übrigens nur einem kleinen Bruchteil dessen, was die Bürger für die Bankenrettung 20089 bezahlt haben.
    Aber Hey, das sind ja wahre Menschenfreunde! Die tun was! Gleich morgen wieder CDU wählen!

    Wenn der Impfstoff wirklich noch 16 Monate braucht, macht das doch richtig viel aus.

    Dafür gibt es 970 Millionen für Zahnärzte. Für den kleinen Ausschnitt im menschlichen Körper wird übrigens so viel ausgegeben, wie für alle anderen Ärzte zusammen. Frag mal einen bei der Krankenkasse.

    Aber Deutsche haben Glück im Unglück, denn auch die Türken kriegen›s nicht gebacken: https://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-ausgangssperren-101.html

  22. Auch wieder ein interessanter Diskurs neben an, zumindest stellt da mal jemand die richtigen Fragen! ;
    Ich kann noch gerne konkreter werden, aber dann müsste ich wohl auch dieses nette Forum verlassen.... ;)

  23. Ich versuche mich mal ganz vorsichtig anzunähern um meine Thesen hier nicht einfach so auf den Tisch zu knallen und es im besten Fall zu einem wenn auch kontroversen Diskurs kommen kann, der vielleicht zum Nachdenken oder gar zu einer Erhellung oder wenigstens zu einer Erweiterung des Horizontes führt.
    Ich denke, das es keineswegs mit der »Abschaffung« oder wie viele sagen »Überwindung« des Kapitalismus getan ist.
    Allein schon, weil wir uns auch ökologischen Problemen stellen müssen, die wir möglichst schnell aber eigentlich schon gestern hätten erledigt haben mussten.
    Denn m.E. ist unser Hauptproblem die »Überbevölkerung«, natürlich in Verbindung mit dem Kapitalismus ergibt das ein inzwischen kaum noch lösbares Szenario.
    Wie seht ihr das?

  24. Ja, vielleicht sollten wir uns erst einmal über die Begriffsbestimmung streiten. ;)
    Ich hätte mehrere Vorschläge wie, Was sind heutzutage noch »linke« Inhalte?
    Um Definition wird gebeten.
    Besser wäre eigentlich die Frage:»Wie sollten wir alle auf dieser Welt leben.« Um mal all das dogmatische »linke« Geschwafel außen vor zu lassen.

  25. @Juri Nello 13:00 Uhr

    Da kommen wir der Sache schon näher.

    Genau dieses Versagen hat der Schweizer Arzt aus meinem Link mehr als treffend beschrieben und quasi aus erster Hand. Da brauchte es jedenfalls keinen »anonymen« Brief eines anonymen Bundestagsabgeordneten bei den Neulandrebellen.

    Das hier von oben herab keiner einen Plan hat, ist seit dem Ernstwerden des Themas in Europa zu sehen und wie unentschieden und halblebig da vorgegangen wurde und wird, durfte ich aus erster Hand auf Arbeit erfahren.

    Dabei anzunehmen, dass z.B. das Herunterfahren aus wirtschaftlichen Gründen »gebremst« wurde, ist mehr als anzunehmen. Nicht umsonst hat man politischerseits das erste Mald den Finger exakt zum Freitag nachmittags gezogen, als die Arbeits‐ und Schulwoche gelaufen war und damit die Brosamen für »die Wirtschaft« eingekehrt waren.

    Freilich ist ähnlich irre, wenn man z.Z. im Wald beim »Spazierengehen« mehr Menschen trifft als im Ort und die Bullerei jeden einzeln Herumsitzenden verjagt, während im ÖPNV und Läden die Menschen aufeinanderhocken.

    Nun muss man dabei wieder sehen, dass jetzt viele qua Amtsgewalt über sich hinauswachsen und meines Wissens hat man da bereits wieder einen Schritt zurück gemacht, weil sich vermutlich ein paar evtl. auch Wichtige völlig zu Recht angepisst fühlten. Der Hauptmann von Köpenick lässt grüssen.

    Umgekehrt weiss ich, dass trotz reduzierten Fahrplanangebots die Busse und Züge zumindest in meiner Gegend so fahren, dass sich im Verhältnis zur Reisendenzahl die Sicherheitsabstände einhalten lassen. Das so etwas in vielerlei Hinsicht dennoch Makulatur ist — klaro.

    Mir ist es dennoch lieber, dass im Zweifel der Status Quo angenommen wird statt Hasardspielchen zu spielen und es weiss eben keiner sicher, was und wie sich da/s entwickeln wird.

    Deswegen hier die grosse Weltverschwörung einzuläuten, ist trotzdem Gequirltes in Potenz.

    Was sonst noch?

    »Wird eine Welt, in der noch weniger Leute fast alles besitzen und viele mehr nichts, besser? Zumal die ausstehenden Forderungen der Coronakrise noch nicht beglichen wurden.«

    Natürlich nicht und es bleibt anzunehmen, dass sich auf D bezogen viele Firmen erst an den Hilfen gesundstossen und hinterdrein trotzdem die Arbeiter entlassen. »Gründe« gibt es da genug und völlig »logisch« scheissen da noch Etliche auf´s Brett.

    Es bleibt dabei die Annahme, dass genau dies mit und ohne Restriktionen wegen dieser Seuche geschehen wäre. Ist es deswegen besonders cool oder clever, die Erkrankten und da speziell die Älteren und Vorbelasteten gleich als »Abfall« zu opfern, weil die ja »sowieso« sterben?

    Ich glaube, es hackt bei solchen Aussagen!

    Um den historischen Vergleich mit der Spanischen Grippe zu ziehen: Trotz des Ersten Weltkriegs, den Unruhen und Aufständen der Nachkriegszeit und der Pandemie kamen danach die »Roaring Twenties«, die im Verhältnis gesehen durchaus eine Art Aufschwung für viele waren. Der dicke Hund des »schwarzen Freitags« mit der nachfolgenden Weltwirtschaftskrise war erst 1929 oder wenn man so will im kleineren Rahmen 1927 mit dem Einbruch an der Berliner Börse.

    Um mal die Glaskugel zu bemühen:

    1. Die jetzige Rezession läuft bereits seit einigen Jahren und wird durch die Corona‐Epidemie nur auf eine höhere Stufe gehoben.

    2. Trotz der u.a. hier gepredigten Endzeitdramen, die wegen Punkt 1 übelste Folgen beim grösser werden Prekariat haben wird, ändert sich grundsätzlich nach Corona genau nichts und durch den »Nachholbedarf« an Konsum wird es eher noch für einen geringen Teil der »Mittelschicht« einen Peak geben.

    Ansonsten ist klar, dass die Epidemie durch die jetzt getroffenen Massnahmen auch dazu führen wird, dass sich noch mehr Kapital in den Händen weniger konzentriert und zahlreiche Mittelständler trotz Selbstausbeutens über kurz oder lang selber Prekariat werden.

    Die ominöse Schere zwischen arm und reich sowie das Verhältnis von Macht‐, Besitz‐ und Geldkonzentration in den Händen immer weniger im Vergleich zu den besitzlosen Massen nimmt zu.

    Wann das in eine vorrevolutionäre Situation kippen kann und ob die angesichts der aktuellen politischen und ideologischen Lage speziell in D wieder in ein rechtes System abgleitet...

    ...die Grundlagen dafür sind bereits geschaffen von unsren regierenden »Demokraten« der letzten Jahrzehnte. Auch dafür hätte es Corona nicht bedurft, sondern der Drops ist entgegen dem hier zu diesem Kontext veranstalteten Alarmismus längst gelutscht.

  26. Du kannst ja sachlich argumentieren, Respekt!
    Ich pick mir mal Glaskugel‐Punkt 2 raus:
    Ich sehe da keine Chance, die Erhöhung der Sozialausgaben & Steuern, allg. Preiserhöhungen, erhöhte Arbeitslosenzahlen durch Filialschließungen und Insolvenzen, steigende Energie‐ und Umweltkosten, gibt der Hoffnung kein Futter... :(

  27. »Wann das in eine vorrevolutionäre Situation kippen kann und ob die angesichts der aktuellen politischen und ideologischen Lage speziell in D wieder in ein rechtes System abgleitet.«

    Das wird sich ziemlich schnell zeigen. Ab Führers Geburtstag wird ja stichtagsmäßig zurückgefordert werden. Wenn dann den Leuten bewusst wird, dass das Essen mehr Sorgen bereitet, als alles andere wird es schwierig, wenn das Überleben davon abhängt.

  28. Ich hab auch noch einen:
    »Wir müssen den Kapitalismus überwinden ... mit mehr Corona‐Faschismus.«

    Wie denn auch sonst?

    Oder: »Wir benötigen mehr bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem Mainstream, sonst wird es nichts mit der Überwindung des Kapitalismus.«

    Ach, mir fallen gerade so viele systemkonforme Sprüche ein.
    O.k., noch einer:

    »Bedingungsloser Gehorsam gegenüber der Gröfazin ist jetzt alternativlos. Für noch mehr Kapitalismusüberwindung mit ihrer lieben Angela.«

    oder:
    »Die Führung denkt nur an unser Bestes. An unser aller Kapitalismusüberwindung.«

  29. Ich hatte den Diskurs eigentlich doch konstruktiver erwartet.
    Es spiegelt aber die Zerrissenheit der Linken im allgemeinen wieder.
    Interessant, auch nebenan sind sich nicht einmal über die Fakten einig.
    Die scheinen sich sogar zu verrennen.
    Vielleicht ist einigen von denen immer noch nicht klar, was die herrschende Klasse alles tun würde um an der Macht zu bleiben....

  30. Publicviewer
    Jetzt mal ernsthaft, es geht im atemberaubenden Tempo nach rechts. Und die Republik stand ja vorher nicht unbedingt links.
    Zwischenzeitlich werden europaweit Diktaturen installiert, und da willst du ernsthaft über »Kapitalismus überwinden« reden?
    Hier wird gerade die freiheitlich demokratische Grundordnung überwunden, und das definitiv nicht um eine emanzipiertere Gesellschaft einzuführen.
    Zu den Salonbolschewisten: Die sind offensichtlich totalverblödet. Altersdemenz?

  31. Es geht mir hier doch nicht um die Begriffsbestimmung oder ist dir »Abschaffen« lieber?
    ich bin der Letzte der nicht begriffen hat, das es ohne Gewalt gar nicht möglich sein wird eine Veränderung zu erringen.

  32. @horst: Ad hominem Attacken finde ich zwar nicht besonders ergiebig. So unterstelle ich niemandem Totalverblödung o.ä., zumal ich schriftlich die Möglichkeit habe, durchzuatmen, bevor ich in die Tasten haue. Trotzdem will ich eine Antwort auf die im Raume stehende Frage nach der seltsamen Hörigkeit gegenüber der veröffentlichten Meinung in weiten Teilen des linken Spektrums gerade in Bezug auf Gesundheitsthemen versuchen.

    Einerseits gibt es tatsächlich ziemlich durchgeknallten esoterischen Kram im Gesundheitssektor von Bachblütentherapie bis hin zu »neuer germanischer Medizin«. Daher existiert auf linker bzw. gesellschaftskritischer Seite eine gewisse Grundtendenz, der Schulmedizin mehr Beachtung zu schenken als den Leuten von der esoterischen Medizin.

    Da die Kritik an der Coronapanik weniger aus der esoterischen Ecke kommt, fürchten die betreffenden Teile des linken Spektrums, das Etikett Verschwörungstheorie (im Klartext: Spinner) angehängt zu bekommen wie der Teufel das Weihwasser.

    Beides zusammen führt wohl zu der bisweilen harschen Ablehnung, wenn man auch nur die augenfälligsten Ungereimtheiten in der Coronaberichterstattung anführt.

    Ferner würden sie geltend machen, dass sich die stark benachteiligten Kapitalfraktionen nicht ohne weiteres die Butter vom Brote der Wertverwertung nehmen ließen und somit massiv für mediale Gegenwehr sorgen würden.

    Auch wenn ich cum grano salis diese Argumentation nachvollziehen kann, ist auch mir rätselhaft, warum die Coronakrise nunmehr den Keim zur sozialen Revolution bilden sollte, oder auch nur Kritik am System mehr Beachtung finden sollte.

    P.S.: Sorry, hab meinen Nickname vom letzten Kommentar hier vergessen. Werd‹ den jetzt behalten, wenn das in Ordnung geht.

  33. @andi456

    »Da die Kritik an der Coronapanik weniger aus der esoterischen Ecke kommt, fürchten die betreffenden Teile des linken Spektrums, das Etikett Verschwörungstheorie (im Klartext: Spinner) angehängt zu bekommen wie der Teufel das Weihwasser.«

    Interessante Perspektive. Kann ich aber rational wenig nachvollziehen, da die VT‐Keule mittlerweile ständig und überall gezückt wird. Da genügt ein wenig NATO‐Kritik, ein Artikel über Geheimdienste oder das Finanzsystem oder über korrupte deutsche Politiker. »Verschwörungstheorie« ist doch heute fast jede alternative Sichtweise. Insofern: Ist der Ruf erstmal runiniert... ;)

  34. @andi456
    Sehr schön beobachtet. Sehe ich auch so, daher kommt bei manchen »Linken« die Ablehnung der Kritik an der Corona‐Hysterie.
    Nur, mal im Ernst, was soll man von solchen »Linken« halten? Leute, die nicht mehr in der Lage sind Daten/Argumente zu prüfen/anzuschauen, weil man immer »Anti« zu irgendwas/irgendjemanden sein muß?
    Schauen sie sich mal an, welche Verluste das »linke Spektrum« gerade hat:
    Linkspartei, nachdenkseiten, diverse ehemals linke Blogs, Wagenknecht, Lafontaine, Mausfeld (schweigt wie ein Lamm) ...

    Daneben haben wir jetzt ein völlig gleichgeschaltetes Parlament, einen international gleichgeschalteten Medienapparat der im vorauseilenden Gehorsam unliebsame Meinung zensiert, einen Gesundheitsminister mit diktatorischen Vollmachten, diverse diktatorische Regierungen in Europa (Italien, Ungarn ...).

    Das ist eine absolute Katastrophe. Und was hört man aus dem linken Spektrum größtenteils? Alles richtig so.
    WTF?!

  35. @epikur: Rufschädigung ist vermutlich nur ein Aspekt der »VT‐Phobie«. Ein weiterer besteht eventuell darin, dass man meint, man könne den real existierenden Kapitalismus besser kritisieren, wenn man sich nicht in Details darüber verliert, ob nun bspw. Krankheitskeim H5N1 oder H1N1 oder was, es alles gab, aufgebauscht dargestellt wurde. Wichtiger wäre demnach, dass real existierende kapitalistische Gesundheitssysteme nicht funktionierten. Aber was ist mit der kapitalistischen Arzneimittelproduktion? Die ist irgendwie nicht zu kritisieren, wäre VT... wie gesagt, so ganz nachvollziehbar ist die erwähnte Attitüde für mich auch nicht.

    Es gab nie von der Tabakindustrie bezahlte Studien, die die Harmlosigkeit des Rauchens beweisen sollten? »Nein, das stimmt nicht, die gab’s wirklich, aber das kann man nicht vergleichen!«, wäre gewiss die Antwort.

    @horst: Man könnte in dieser verrückten Zeit beinahe schon Monarchist werden. Der Kaiser hatte Robert Koch nach dem Tuberkulinskandal zwar ein weiteres Institut eingerichtet, aber ihm verboten Patente privat anzumelden. Etwaige neue Medikamente gingen direkt ans Reich. ;)

    Sonst fällt mir gerade der Spruch von Carl Schmitt ein, der sinngemäß lautet: Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand verfügt. Allein, wie souverän sah die Verhängung des Ausnahmezustandes aus? Wäre in der Rückschau vielleicht ganz interessant, diese Perspektive einzunehmen...

  36. Esos sind ja auch nur gewalttätige Spinner, die jede Minute auf›s Maul kriegen müssen. »Du hast Corona? Hey, schluck doch was von meiner Einhornessenz. Dann geht es Dir gleich besser! Nur 245 €! Morgen wird›s teurer!«

  37. Juri Nello,
    man muss sich das Leiden an seinen Mitmenschen nicht unbedingt antun. Wenn man denen einmal etwas aufs Brot geschmiert hat, was nicht in den allgemeinen gesellschaftlichen Konsens fällt, dann laufen die aufgeregt wie die Hühner durch den Stall und suchen nach Orientierung.

    Unser Hund bekam vor einigen Monaten epileptische Anfälle und das dreimal am Tage. Frauchen beim Tierarzt mit der Bitte um Hilfe. Der Tierarzt war nicht bereit, unserem Hund die üblichen epileptischen Medikamente zu verabreichen, weil die dann nicht mehr abgesetzt werden könnten , die Nieren und die Leber ständig überprüft werden müssten und die Dosen nach oben angepasst.

    Der hat so Kügelchen bekommen und die anfallsfreienen Zeiten sind inzwischen bei fast 8 Wochen. Wie soll und kann das denn gehen?

  38. Ja, ja, so was passiert wenn man alle in einen Topf wirft....
    »Esos« sind halt nicht immer »esoterische Spinner« genauso wie »Linke« nicht immer gleich »links« sind, selbst wenn sie vorgeben es zu sein... ;)
    Begriffsbestimmungen stimmen hat gesellschaftlich oft nicht mehr überein.

  39. Die besorgten Stimmen werden aber mehr und lauter, selbst der MDR‐Kultur‐Sender kam nicht mehr umhin, mal ein Interview mit einem Kritiker zu senden. Ansonsten die Schweizer Seite, viele neue interessante Info’s.
    Aber auch unterm Volke, Pflegepersonal, Tankstelle mehren sich die Stimmen. Das Problem ist, es geht den meisten noch zu gut, die wollen den Status von Anfang März zurück. So entsteht noch kein richtiges Bewußtsein. Aber je mehr ihrer Verletzbarkeit näher gekommen sind, je näher rückt das Bewußtsein ans Sein...

  40. Das Problem ist jetzt: sie können nicht mehr zurück! Wenn am Ende raus kommt, dass die »Maßnahmen« völlig übertrieben und unverhältnismäßig waren, ist das der Skandal des Jahrhunderts! Denn die Folgen werden uns noch lange begleiten. Insofern werden sie weiterhin jede alternative Sichtweise und Kritik aggressiv wegbeißen.

  41. @Das ist der Punkt (oft no return), Aber je länger hier gelockdowned wird umso mehr Systemträger kommen i. Gefahr. Siehe die Schweizer Hausärzte (Luzern) mit Ihrem offenen Brief und Fefe hat was interessantes, die Anwaltskammern suchen händeringend Anwälte die Fit im Insolvenzrecht sind. Ich denke mal das ist trotzdem Potential da, die Verknüpfung / Vernetzung ist eben problematisch. Auch Lohnknechte und sog. Selbstständige merken, dass man nicht weit von Hartz vier weg ist. Die müssen da irgendwie raus, bevor die Laune kippt. Die von der Lüge hat ja grade verbal die letzten Reisebüros beerdigt und die Kleinkünstler, Eventgestalter googeln nach Hanfstricken (die Frage ist dann nur für wen die bestimmt sind...) :]

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