Corona Time (5)

Es gibt immer wieder die Frage, was denn überhaupt Sinn und Zweck dieser »Krise« sei? Warum sollten die Reichen und Mächtigen so einen Popanz veranstalten, wenn sie davon doch nur Nachteile hätten? Ist das wirklich so? Die Internet‐Zensur, die U.v.Leyen mit der »Kinderporno‐Argumentation« schon vor 10 Jahren durchsetzen wollte, ist nun auf Facebook, Twitter und Youtube in vollem Gange. Die Impfkritiker sind nun mundtot gemacht worden. Sicherheits‐ und Überwachungsfanatiker können ihre Testballons ausweiten. Polizei, Justiz und Militär erhalten weitreichende Kompetenzen.

Die Banken werden sich durch vielfache Kreditvergaben wieder eine goldene Nase verdienen. Konzerne, Vermögensverwalter und Investoren werden bald auf Einkaufstour gehen. Die Aufmerksamkeit, die Klickzahlen und die Reichweiten der Online‐Pressemedien explodieren. Politiker können sich als die großen Retter inszenieren und ihre Beliebtheit steigern. Die Abschaffung des Bargeldes (da vermeintlicher »Überträger«) hat neuen Schub bekommen. Der Ausbau von Überwachungsmaßnahmen (»Corona‐App«) läuft wie geschmiert.

In Dänemark geht es gerade richtig zur Sache:

»Die Gesundheitsbehörden können ab sofort Zwangstests, Zwangsimpfungen sowie Zwangsbehandlungen anordnen und für die Durchsetzung ihrer Anordnungen neben der Polizei auch Militär sowie private Wachdienste einsetzen.«

Frankfurter Rundschau vom 2. April 2020

Glaubt man den hiesigen Kommentarspalten in den Massenmedien und den Zustimmungswerten zu den »Maßnahmen«, kann man nur zu dem Schluß kommen: das hätte der deutsche Michel auch gerne! Einen totalitären Polizei‐ und Militärstaat, der mal so richtig durchgreift. Das wäre auch kein Faschismus, denn den gebe es ja nur, wenn man gegen Juden und Ausländer sei — so zumindest höre und lese ich es immer wieder. Die Befürworter der »Schlußstrich‐Debatte« sollten spätestens hier einsehen, dass gerade die Aufklärung darüber, was Diktatur und Faschismus konstituieren, in einem Großteil der Köpfe nicht angekommen ist. Oder schlimmer noch: es sogar befürworten.

Autokratie
Das autokratische Gebaren geht auch in Deutschland weiter. Es gibt weder eine öffentlich geführte Exitstrategie aus den Maßnahmen, noch wann, wie und unter welchen Bedingungen, die Menschen aus ihrer Kollektiv‐Schutzhaft wieder entlassen werden sollen? Man solle der Regierung, den Experten und Instituten einfach vertrauen. Die »Zahlen« seien hier das entscheidende Kriterium. Prognosen, Schätzungen und Hochrechnungen. Die Berechnungen sind jedoch weder fehlerfrei, noch beinhalten sie die soziokulturellen und ökonomischen Folgen von Millionen von Menschen, die man wochen‐ oder gar monatelang einsperrt. Dazu passt der (leider ernstgemeinte) Kommentar von Samira El Ouassil: »Die publizistische Herausforderung ist also uns auf pragmatische Art wohldosiert Angst zu machen.«

Und warum in aller Welt soll ich jetzt und heute der Regierung oder gerade der Tagesschau vertrauen, die mich in der Vergangenheit doch nur belogen und betrogen haben? Die vor kurzem noch »Verträge via Handy« gemacht und dann ausversehen alle Daten gelöscht haben? Weil mich die Angst lähmen und in Schockstarre versetzen soll? Weil ich mich nach Erlösung von Mutti Merkel sehnen soll? Soll heute und jetzt die jahrzehntelange, menschenverachtende, neoliberale Politik, das devote Buckeln der Regierung vor den Mächtigen und Reichen sowie das jahrzehntelange Lügen und Betrügen, komplett vergeben und vergessen sein? Wenn nicht, warum wird dann jede Form von Kritik und Skepsis als »Pandemie‐Leugnung« diffamiert und stellenweise auch zensiert?

Vor rund 10 Jahren habe ich an dieser Stelle geschrieben:

»Damit die wirtschaftliche Schocktherapie uneingeschränkt angewandt werden kann — wie in Chile in den siebziger, in China Ende der achtziger, in Russland in den neunziger Jahren und in den Vereinigten Staaten nach dem 11. September 2001 -, ist stets ein großes kollektives Trauma vonnöten, das demokratische Praktiken entweder vorübergehend außer Kraft setzt oder sie völlig unterbindet.«

(Naomi Klein, die Schock‐Strategie, Fischer Verlag 2007, Seite 23)

Anmerkung: Was wird in Deutschland der große Schock sein?

Demokratie
Selbst Demonstrationsaufrufe sind ab sofort eine Straftat: »Mann wegen Demo‐Aufrufs gegen Corona‐Auflagen vorläufig festgenommen.« Das soll wohl allen eine Lehre sein, ihre demokratisch‐freiheitlichen Rechte mal schön Zuhause zu lassen. Und während immer mehr Ärzte und Anwälte die Anti‐Corona‐Notstandsmaßnahmen als verfassungswidrig erklären, liefert uns die Tagesschau täglich neue Horromeldungen, um uns weiter in Schockstarre zu halten. Richtig widerlich sind dann noch Joschka Fischer und Sigmar Gabriel in ihrem Kommentar zur Corona‐Krise: »Wohlstand und Sicherheit gibt es in Europa nur für alle oder für niemanden.« Die eigene Verantwortung von Spaltung, Kriegstreiberei, Privatisierung, Prekarisierung, Spar‐ und Kürzungsorgien und und und, werden natürlich nicht thematisiert.

Wie immer sehr sachlich, nüchtern und präzise: die Investigativ‐Journalistin Gaby Weber mit einem Corona‐Bericht aus Argentinien.  Auch hier hält sie fest: »die Schockstarre verhindert die Fragen nach Sinn und Unsinn diverser Maßnahmen.« Und auch hier berichtet die Presse nicht über die täglichen Hungertoten oder über die täglichen ökonomisch vernichteten Existenzen durch multinationale Großkonzerne. Der ökonomische Ausverkauf hat auch in Argentinien gerade begonnen.

Win‐Win: Steigen die Todeszahlen, waren die »Maßnahmen« nicht drastisch genug. Steigen sie nicht, waren sie genau richtig. Gleichzeitig sind Politik und RKI in der Spirale der »Corona‐Toten« gefangen. Denn: wie soll man die massiven Beschränkungen für Mensch und Wirtschaft rechtfertigen, wenn am Ende rauskommen würde, dass es eben doch kein Killervirus ist? Gerade jetzt sollten Freigeister und kritische Zeitgenossen sich nicht von der Angst lähmen lassen. Nicht aus ideologischen Gründen, aus Bockigkeit oder aus Prinzip, sondern aus Erfahrung.


Corona Time (1)
Corona Time (2)
Corona Time (3)
Corona Time (4)

70 Gedanken zu “Corona Time (5)

  1. Das Problem ist jetzt: sie können nicht mehr zurück! Wenn am Ende raus kommt, dass die »Maßnahmen« völlig übertrieben und unverhältnismäßig waren, ist das der Skandal des Jahrhunderts!

    Es ist bereits ein Jahrhundertskandal. Leider haben zu viele mitgemacht. Das Schweigekartell wird entsprechend groß sein.
    Entsprechend wird es keine Aufarbeitung zu alledem geben.
    Ein echtes zurück gibt es nicht mehr. Es müsste ja das gesamte deutsche Parlament zurücktreten. Wer von den Versorgungspöstchen macht das? Keiner wird es tun.

    Oder bei den linken Blogs: Ihr glaubt doch nicht echt, dass dort irgendjemand eine Erkenntnis hat? Die werden einfach die Lüge vom »Die tollen Maßnahmen waren es« nachplappern.

    Das Ergebnis wird sein: Eine große Gleichschaltung der Gesellschaft, die nur den Faschisten dienlich sein wird.

    Und den Rest der Geschichte könnt ihr euch selbst ausmalen.

  2. @horst: Auch das wird nicht möglich sein, denke ich. Der Schaden ist zu groß. Da hilft dem Restaurant‐/ Barpächter, dem frisch (kreditfinanzierten) Friseursalon, dem Buchhändler etc. auch kein Kredit mehr. Um das einzuholen, kannste ja den Platz im.Lokal nicht doppelt belegen und der ansteigenden Arbeitslosenzahl bedingte Geldmangel verhindert eine Preisanpassung nach oben...
    Das ist Sprengstoff! Nur mit Verzögerung von einem halben oder dreiviertel Jahr...
    Datt wird nich lustisch.

  3. M. Sobol
    Auch du passt dich doch schon an den Neofaschismus an. Sonst verlierst du einen Teil deiner Sozialkontakte (bspw. in deinem Lieblingsblog).
    Wie das eben immer so ist, man arrangiert sich mit dem Faschismus, und wird damit zur Stütze des Faschismus.
    Ansonsten muß man emigrieren. Aber, wohin?
    Hat jemand überhaupt das Geld für so etwas? Ich zumindest nicht.

    Die Minderheit der Kritiker wird sich also auch arrangieren müssen.
    Willkommen im Neofaschismus!
    Danke für nichts.

  4. @horst: Du liest ja gut und aufmerksam, ich finde es aber nicht zielführend, gleich immer mit Faschismus auf andere Kommentatoren zu zeigen. 1. (das sollte einleuchten!l Es spaltet.
    2. Nur weil ich mich nicht zu Fäkalsprache und aus der Ruhe locken lasse, bin ich nicht Faschist.
    3. Wenn ich die andere Meinung nicht kenne, weiß ich gar nicht mit wem ich ein Ziel verfolgen könnte.
    4. Ich habe immer Position bezogen, bin aber lernbereit und höre (lese) zu.
    5. Wer mich anfeinden möchte, läuft bei mir ab. Ich bin aus Teflon... @R@iner — winke, winke)
    6. Ich verstehe Deine Intention, bitte um etwas mehr Unaufgeregtheit, schätze Deine Meinung und ohne gemeinsamen Nenner, wird es nix. Ich meine damit jetzt nicht mich, aber man sollte die Leute jetzt auch nich komplett überfahren (mit kontra), es sind Ängeste (bewußt geschürt), trotzdem erfordern diese besonderes Einfühlungsvermögen. Sonst ernten wir nur Abwehr...
    Alte Psychologenregel, den Leuten die Zweifel in der Frageform pflanzen (›ist das so?‹).
    Die Leute öffnen sich da schneller, finde ich.

    Die Edith meint noch: Meine Sozialkontakte Pflege ich nicht via Internet. Ich möchte hier nur Verbündete und Anregungen finden.

  5. M. Sobol
    Es spaltet.

    Da gibt es nichts mehr zu spalten. Das ehemals linke Spektrum ist schon total zersetzt. Es gibt nicht mal mehr einen antifaschistischen Konsenz. Das Motto bei vielen lautet jetzt doch: »Faschismus ist gut, wenn er Mainstream ist.«
    Ein Großteil der ehemals Linken ist längst auf die andere Seite übergelaufen. (schönste Beispiele: SPD, Grün)
    Sorry, ich hab da leider null Verständnis.
    Ich möchte auch nicht mit aktiven Unterstützern des Faschismus irgendwie Kontakt halten. Wozu denn? Soll ich mir dann ständig erzählen lassen, wie toll der Führer ist?

    Auswege wären für mich interessanter. Aber, es haben ja alle mitgemacht. Wohin soll man da noch flüchten?

  6. Ich weiß nicht wie Dein Umfeld aussieht. Meines hat mittlerweile kapiert,.dass ich menschenverachtende und rassistische (als Karikatur o. ä.) getarnte rechte Propaganda nicht akzeptiere. In meiner Nähe dulde ich das, weder in der Familie noch bei Freunden bzw. Arbeitskollegen. Die haben das scheinbar auch akzeptiert...
    Das mit der Spaltung kann ich ja nicht entkräften! Aber lieber horst, ich rate ab, zu früh zu resignieren. Defätismus und Depression nützen uns nix und wirken auf anderen Wesen nicht überzeugender, geschweige einladender sich auf unsere Herangehensweise einzuladen. Siehste im Nachbar‐Blog, es wird von einigen sehr viel auf zukünftige Entwicklungen verschoben. Da biste doch fein raus, musst an der Lösung nicht mit arbeiten. Da biste bloß Analytiker.
    Ich denke, schon die Kritik und Wege aus dem Kapitalismus zu zeigen, prägt sich bei Tochter und Enkelchen ein, der Opa is anders und wenn er dann schon (ohne zu Zaubern) vieles vorhergesagt hat, wächst da was ran...
    Tauschen wir doch Anregungen ohne zu verzweifeln, der Planet gehört uns alten Säcken eh schon nicht mehr... ;)

  7. M. Sobol
    Mir geht es nicht um Verzweiflung und Resignation. Mir geht es darum, dass man Krebsgeschwüre auch als solche identifizieren kann. Wenn man das nicht mehr kann, dann operiert man das gesunde Bein. Dumm gelaufen!
    Nach der Identifikation der Krebsgeschwüre kommt die Totaloperation. Und man sollte das wirklich frühzeitig machen.
    Und da ist dann mein Problem. Ich halte den Gesamtorganismus zwischenzeitlich für unrettbar verkrebst. Zu viele Metastasen.

    Wer hätte sich vor einem Jahr noch vorstellen können und wollen, dass die Mainstreampresse offensichtlich tatsächlich zentral gesteuert wird? Und das anscheinend weltweit?
    Wer hätte sich vor einem Jahr noch vorstellen können, dass es einen internationalen vereinheitlichten Zensurmechanismus gibt?
    Hier werden aktuell die irrsten Verschwörungstheorien von der Realität eingeholt.
    Und dieser Problematik muß man sich stellen. Ein Geschwätz von irgendeiner positionsbefreiten virtuellen Linken (die man nicht spalten darf) hilft doch niemanden weiter.
    Gemeinsamkeiten ergeben sich über Positionen, und eben nicht darüber, dass man am selben Stammtisch sitzt.

  8. Du hast ja Recht. Aber solang nicht ein Bewußtsein (und das funktioniert eben nur über die Annäherung ans Sein) in einer kritischen Masse da ist, biste der Rufer und wirst schnell zwangspsychiatrisiert. Das hilft niemanden.
    Sachlich und aufmerksam bleiben und geduldig die Richtung weisen.
    Das mit dem Krebs ist nicht passend, finde ich. Hör Dir mal die Beschreibung von G. Gundermann auf der ›Krams — das letzte Konzert‹ an. Dann verstehst Du, dass nicht alles was hinkt ein Vergleich ist.
    Auch bin ich der Überzeugung, mit Parteien kommen wir nicht weiter! Vergiß diese Schein‐Linken, die richten sich solange nur im System ein, solang es ihnen persönlich nützt.
    Es muss von unten entstehen, nur erzwingen kannste die kritische Masse nicht — datt muss wachsen. Die Zeit ist wahrscheinlich gut dafür, dass viele schneller aufwachen.

  9. M. Sobol

    , biste der Rufer und wirst schnell zwangspsychiatrisiert.
    Nein, ich werde nicht zwangspsychiatrisiert, mach dir da mal keine Sorgen. Aber tatsächlich findet diese Art der politischen Verfolgung jetzt wieder vermehrt statt. (s. Thomas Binder, Schweiz)

    Auch bin ich der Überzeugung, mit Parteien kommen wir nicht weiter!

    Du wirst immer Stellvertreter haben. In jeder größeren Organisationsstruktur. Auch dieses Problem muß man gemeistert bekommen. Nur, wer will das? Also, es gäbe viel zu tun.

    Tatsächlich ist Mentalität der wichtige Punkt bei dem ganzen. Und die Mentalität kann nicht die sein, das man mit den Faschisten kuschelt. Auch nicht, wenn die in der Überzahl sind.

    Du hast noch nicht verstanden, dass das Tolerieren des Faschismus dessen Etablierung zur Folge hat. Da brauchst du dann auch nicht von Bewußtsein zu reden.
    Dir geht es um Harmonie. Übrigens, eine typische Schwäche der Deutschen, die in den Totalitarismus führt. Harmonie um jeden Preis, damit alles wenigstens hübsch und friedlich aussieht.
    Das ist die Grundlage für den Faschismus. Alle hören hübsch auf Papa (völlig egal was Papa für ein Arschloch ist), und dann ist alles scheinbar gut.
    Aber: Nichts ist gut, wenn alle ihren Verstand und ihren Charakter bei Papa Arschloch abgegeben haben.

    Diese Harmonieorientierung hat übrigens zur aktuellen Burgfriedenspolitik geführt. Die »Spaltung« wurde damit definitiv aufgehoben. Es gibt jetzt keine Parteien mehr, es gibt nur noch Deutschland!

    Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche! Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorstände der Parteien auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben.“

  10. Ich muss Dich wieder enttäuschen, ich bin nicht der Kuscheltyp, ich bin der Unruhestifter hier.
    Aber ich habe in den Jahrzehnten nach der Kehre lernen müssen, dass die Gemeinschaft egoistisch wird. Es weiß doch nur noch die meine Generation + (und cubanische Ärzt ;) ) was Solidarität wirklich heißt!
    Ich will keinen Burgfrieden, ich bin aus Erfahrung, altersmilde und diplomatischer geworden und es ist leider so, es müssen die Leutz erst eigene Erfahrungen im Schweinesystem machen um offen für die sozialistische Idee zu werden. Der gescheiterte Versuch wird doch immer noch nicht offen diskutiert und zum Lernen genutzt.
    Wie schon mal erwähnt, wir wissen auch nicht wie es geht, wie es nicht funktioniert hat, das schon. Hört deswegen in den gebrauchten Bundesländern einer mehr zu?/Nö, da gab es ne Stasi und außerdem waren die arm, dette woll’n wer nich. Die Leutz waren eigentlich reicher, es gab keinen Miet‐ oder sonstigen Wucher, Gesundheitssystem kostenlos, WtB waren für jeden bezahlbar, Luxusgüter waren teuer, aber haltbar etc. pp.
    Bei welchem Satzteil hast Du aufgehört mitzulesen?

  11. Aber ich habe in den Jahrzehnten nach der Kehre lernen müssen, dass die Gemeinschaft egoistisch wird.

    Egoismus scheint nicht so sehr das Problem zu sein. Der Faschismus verlangt dem einzelnen durchaus ziemlich viel ab. Wie wir gerade eben wieder sehen können. Man ist doch bereit den totalen Ruin »der Wirtschaft« hinzunehmen, eben der Harmonie willen. Es sind sich ja alle einig. (zumindest die Mehrheit)

    Mir scheint eher das Problem in der Totalverblödung der Gesellschaft zu liegen. Das geht schon länger so. Auch die »Wende« ist dafür doch ein gutes Beispiel. So etwas ist nur mit einem völlig verblödeten Volk möglich.
    Und in dem Augenblick muß man für Disharmonie sorgen. Die Menschen sollen erst überhaupt nicht den Eindruck bekommen, das jetzt alles in Ordnung sei, mMn.

    Zu deinem Harmoniestreben: Dieses Streben wird erst dann destruktiv, wenn du unbedingt mit dem Klassenfeind und dessen Komplizen kuscheln willst. Und genau das tust du. Insofern gesehen fehlt auch dir das »Bewußtsein« von dem du immer so gerne sprichst.
    Dir ist noch nicht so recht klar, was gerade passiert. Wir haben es mit einer klassischen faschistischen Machtergreifung zu tun. Nur, das die Sache diesmal international abläuft. Und, »noch besser«, das Ding kann jederzeit per Knopfdruck (also nach belieben) ein‐ oder ausgemacht werden.
    Man muß nur noch jedesmal eine virale Bedrohung fingieren. Die ganze Sache passiert ja offiziell weil man »Befürchtungen« hat. Befürchtungen kann man aber immer und zu jeder Zeit haben. Gell, da fällt der Groschen.

    Ich halte diese Katastrophe für beispiellos in der Menschheitsgeschichte. Das ist die Basis für die totale Tyrannei unter dem Deckmantel des Volkswohls.

  12. Über das was gerade passiert (installiert) wird, habe ich nicht den geringsten Zweifel — also d’accord! Aber was nützt Dir dabei mich mit Faschisten identifizieren zu wollen? Bleib bitte sachlich, mehr antifaschistisch als mich, findeste hier nicht!
    Ich werd Dir das nur schwer vermitteln können, aber wie Du richtig einschätzt, haben die Jahrzehnte RTL etc. und der Wahn des Aufstieges (immer auf Kosten anderer) zuviel Schaden angerichtet. Mir fehlt eben nicht das Bewußtsein (hoffe ich), ich weiß um meine elende, vom System abhängige Existenz. Nur bin ich unabhängiger, als ich immer zeige, ich habe gelernt zu kämpfen.
    Um mal wieder auf die Sache zu kommen, höre bitte auf mich in die Nähe von Faschisten zu bringen. Bring dafür Belege oder ich muss dann leider auch den Austausch mit Dir abbrechen, ich empfinde das langsam als Beleidigung!
    Ich finde, dieses Urteil steht Dir nicht zu und das habe ich auch nicht verdient.

  13. Die (eh schon komplett unglaubwürdigen) Zahlen gehen zurück, der Weltuntergang bleibt aus — und was wird beschlossen? Bis Ende August(!) alles verboten; also auch Versammlungen gegen diesen Schwachsinn. Es ging nie um Corona — das dient als Vorwand für den Kollaps des Weltwirtschaftssystems.

    Und der Michel hockt weiterhin 247 vor Glotze, Twitter und Facebook, scheißt sich weiter die Hosen voll vorm Killervirus — und möchte, dass er und der Rest noch härter fixiert wird?

    Der einzige Psychiater, der sich öffentlich kritisch äußert (Raphael Bonelli aus Wien), fragt sich inzwischen auch, ob wir hier inzwischen komplett im Irrenhaus gelandet sind?

    Ich will runter von diesem Planeten voller unterentwickelter Amöben...!

  14. »Der Präsident des israelischen Nationalen Forschungsrats, Professor Isaac Ben‐Israel, argumentiert, dass die Corona‐Epidemie nach bisherigen Erktenntnissen in den meisten Ländern nach ca. 8 Wochen vorbei sei, unabhängig davon, welche Maßnahmen getroffen werden. Er empfiehlt deshalb, den „Lockdown“ umgehend aufzuheben.«

    Quelle

  15. @epikur

    Welche Aussage hättest Du von einem Sprachrohr der Wirtschaft sonst erwartet?

    Witzigerweise empfiehlt er im letzten Absatz genau die Vorsichtsmassnahmen, welche gestern von Bund und Ländern für das Lockern der Massnahmen empfohlen wurden. Das Ganze wird dann garniert mit dem Zusatz, dass dadurch keine zusätzlichen Kosten für die Wirtschaft entstünden, während bei Beibehalten des Lockdown nach seiner Aussage monatlich 100 Milliarden Schekel= ca. 25 Milliarden Euro versenkt würden und das Folgen für das israelische Gesundheitssystem hätte, die letztendlich mehr Leben kosten als das Lockern der Massnahmen.

    However, Prof. Ben‐Israel added that he »recommends that we take all the hygienic steps like wearing masks and keeping our distance from person to person and banning crowds because it does not cost the economy. What bothers me is the damage to the economy. We are paying NIS 100 billion a month because of this closure. This also has implications for health. We will pay with more human lives with our health system in the current state.«

    Tendenziell würde ich jetzt annehmen, dass hier erstmal »die Wirtschaft« ein Sprachrohr gefunden hat, dazumal er die angeführten Zahlen nicht belegt. Auf die Frage, wie er das Phänomen erklärt, kommt das als Antwort:

    I have no explanation. There are all kinds of speculations. Maybe it’s related to climate, or the virus has a life‐span of its own.”

    Das heisst so nebenbei, dass sich israelische Verhältnisse nicht einfach 1:1 auf andere Länder übertragen lassen.

    Es gibt auch eine Gegenargumentation dazu, die nicht minder gute Argumente anführt.

  16. Siewurdengelesen

    Ja, was denn jetzt, Mr Medienkompetenz? Ich warte schon seit Wochen auf ein Killer‐Virus mit exponentiellem Wachstum. Wo bleibt es denn?
    Dahingegen liegt Herr Wolfgang Wodarg, der angebliche Spinner, mit seinen Prognosen im Ziel.

    Also, wo bleiben die Leichenberge? Ich möchte endlich Leichenberge haben.
    Da wird nicht geliefert wie bestellt. Was ist los in Deutschland? Ist das Klopapier schon wieder ausverkauft, weil einige Hysteriker zu viel geschissen haben?

    Was machen ihre ›endgeilen‹ Weiterbildungen zum Thema Medienkompetenz eigentlich? Erzählen sie mal.

  17. @horst: Das lohnt doch nicht. Die Paniker zerlegen sich gerade selbst und suchen krampfhaft Zeit um irgendeine Rechtfertigung dem Wahlvieh zu präsentieren.
    Es reicht nur zwei europäische Länder zu vergleichen, dann ist doch das Theater offensichtlich. Weil man das aber nach den Auswürfen nicht mehr zugeben kann, sucht man die letzten Panikecken durch... :/

  18. M. Sobol
    Doch, es lohnt schon. Die ganzen Denunzianten und Menschenjäger kommen einem doch ständig damit, wie groß der Führer ist und wie sakrosankt die Position der Verlautbarungsorgane gesehen werden müsste.

    Mir reicht es schon lange. Wir sehen mit dem Corona‐Skandal doch nicht zum ersten Mal, wie erbärmlich diese Propagandamaschine agiert.
    Hey, ich habe mit solchen belanglosen Kommentaren zwischenzeitlich zwei Accounts bei Plattformen verloren.
    (Motto: So etwas sagt man doch nicht!)

    Die Betrüger aus der Politik (Söder, Merkel, Spahn und Konsorten) sitzen derweil fest im Sattel und grinsen dummdreist in die Kamera während sie ihre Lügen verbreiten.
    Die Dooflinge (aka Wähler) fallen auf den ganzen Schwindel herein und belohnen die Sache bei der CDU/CSU mit einem zehnprozentigen Umfrageplus.

    Kann alles nicht wahr sein!

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