Die Schock‐Strategie

»Damit die wirtschaftliche Schocktherapie uneingeschränkt angewandt werden kann — wie in Chile in den siebziger, in China Ende der achtziger, in Russland in den neunziger Jahren und in den Vereinigten Staaten nach dem 11. September 2001 -, ist stets ein großes kollektives Trauma vonnöten, das demokratische Praktiken entweder vorübergehend außer Kraft setzt oder sie völlig unterbindet.«

- Naomi Klein, die Schock‐Strategie, Fischer Verlag 2007, Seite 23

Anmerkung: Was wird in Deutschland der große Schock sein?

2 Gedanken zu “Die Schock‐Strategie

  1. Das erste halbwegs denkbare Szenario, was mir so einfällt könnte was mit Fußball zu tun haben. Schließlich fahren die Deutschen doch besonders darauf ab. Wenn zum Beispiel die gesamte Mannschaft durch eine — nicht weiter geklärte — Explosion getötet wird, könnte das schon ein großer Schock sein.
    Andererseits wäre so ein Schock erst richtig groß, wenn sein Auslöser tief im deutschen Territorium passiert.
    Einen Chile‐Schock würde ich mal pauschal ausschließen. Und ich sehe auch nicht den Bund zerfallen und 16 neue Deutsche Staaten entstehen. Terror würde sich anbieten, hat ja gezeigt wie »wunderbar« eine Bevölkerung dadurch in Angststarre verfällt und man ihr dann alle Rechte und Freiheiten aus den Taschen fingern kann.

    Ein Wirtschaftsschock könnte es auch sein, allerdings sind die Entscheidungstreffer hier bei uns jetzt schon blind für die Krise und reden von Aufschwung usw. also würde man so einen Schock vllt gar nicht bemerken -.-

    ...

  2. Haben doch schon einen großen Schock hinter uns, die letzte Wirtschaftskrise. Was da alles hier durchgesetzt wurde.

    11 September! Sogar hier war das ein Schock! Da konnte das Innenmisniterium sich auch ganz schön austoben.

    Tolles Buch übrigens!

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