Verschwörungsleugner (10)

Es gibt keine geheimen Absprachen, Planungen oder Treffen von Reichen, Mächtigen, Kriminellen und Eliten. Hat es nie gegeben und wird es niemals geben. Alles ist zugänglich und transparent. Vielleicht gibt es sozioökonomische Sachzwänge von Politikern, aber eben keine versteckten Seilschaften, Zirkel oder gar Geheimdienste, die eigene Interessen haben oder subversive Ziele verfolgen.

Wer so etwas behauptet, ist ein Verschwörungsideologe, Schwurbler, Nazi, Antisemit, Sexist, Transfeind, Aluhut, Covidiot, Putinknecht und Spinner. Alles gleichzeitig. Wer das denkt, glaubt auch an die flache Erde und an Echsenmenschen. Folgende Ereignisse sind ohne Absprachen, geheime Treffen und eben rein zufällig passiert: Weiterlesen

Grüne Dissonanz

Dieses Gespräch einer Grünen mit Sarah Wagenknecht zeigt sehr gut auf, warum die Grünen schon lange nicht mehr »links«, sondern eher eine moralinsaure und realitätsferne FDP-Light sind. Die TAZ-Redakteurin Ulrike Herrmann sagt ganz offen, dass sie Flüchtlinge will, damit sie die Niedriglohn-Jobs in Deutschland machen (»Fachkräftemangel«). Löhne erhöhen und/oder Arbeitsbedingungen verbessern, um diese Berufe attraktiver zu machen, kommt ihr nicht in den Sinn.

Als Frau Wagenknecht die Armutsrenten in Deutschland anspricht, wischt das Frau Herrmann (»Ja zur Atombombe«) sofort zur Seite und lacht dabei: »die Rentendiskussion findet heute nicht statt!« Klar. Millionen von Menschen leiden darunter in Deutschland, aber Frau Herrmann hat keinen Bock auf das Thema. Auch horrende Mietpreise, Inflation oder steigende Energiekosten, werden nicht erwähnt.

Und dann kommt Frau Herrmann’s AfD-Kontaktschuld-Vorwurf. Wenn die AfD irgendwelche Positionen vertritt, darf Niemand anderer diese Meinung haben, weil man sich sonst mit Faschisten gemein machen würde. Seit C wird diese infantile Medienkeule verwendet und sie war von Anfang an eine intellektuelle Beleidigung. Es sollte immer um die Sache und um die Argumente gehen und nicht darum, wer, wann, was »auch« gesagt hat.

Beim Thema Ukraine folgt dann wieder das übliche Framing: »Sie haben eine ähnliche Position wie die AfD und Sie übernehmen die Erzählung von Putin!« Die USA wollten nie eine NATO-Osterweiterung. Die USA wollten nie ihre Raketen und ihr Militär bis an die Grenzen von Russland bringen. Es gab keinen Maidan-Putsch im Jahr 2014. Und es gibt auch keine Geschichte vor dem 24. Februar 2022. Das ist alles Kreml-Propaganda! Putin ist einfach nur ein böser Imperialist! So funktioniert die moralisch-grüne »Analyse«.

Und zum Schluss: »die Ukraine braucht noch mehr Waffen!« Diese grüne Kriegstreiberei ekelt mich nur noch an. Völlig empathiebefreit und kaltherzig. Da werden täglich Menschen zerfetzt. Auf beiden Seiten. Seit über Zwei Jahren. Und sie redet nicht ein einziges Mal über Diplomatie oder einen Waffenstillstand. Denn für die Menschen ist alles besser als Krieg.


Grüne Wahrheiten

Geschwätz von gestern (23)

»Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich das bis heute nicht – warum sich Menschen nicht impfen lassen wollten.« (Alena Buyx. Vorsitzende des Ethikrates. Im Tagesspiegel. Vom 18. April 2024)

»Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen

- Nikolaus Blome. Spiegel-Kolumnist. Dezember 2020.

»Eine Minderheit kann nicht diktieren, wie eine Mehrheit in diesem Land lebt. Deshalb bin ich für die allgeime Impfpflicht.«

- Katrin Göring-Eckardt. Bundestagsvizepräsidentin. Grüne. März 2022.

Nun waren beide am 9. April 2024 bei Markus Lanz und wurden auf ihre Zitate noch einmal angesprochen. Ihre Reaktionen? Relativierung. Verharmlosung. Umdeutung. Verspottung. Und wieder Diffamierung der C‑Maßnahmen-Kriitker: »die machen Stimmung gegen die Demokratie.«

Wer also die Akteure, die vollkommen unverhältnismäßig die größten Grundrechtseingriffe seit dem Zweiten Weltkrieg durchgepeitscht haben, kritisiert, ist der Demokratiefeind? Und nicht Diejenigen, die das Grundgesetz mehrfach mit Füßen getreten haben? Habe ich das so richtig verstanden? Weiterlesen

Gedankenverbrechen (2)

(Laser Lurch / CC BY-NC-ND 4.0)

1.) Die »Demokratie« wird nicht von Parteien und Menschen, die nicht an der Macht sind, untergraben und bedroht (AfD) — sondern von Denjenigen, die in der Regierung sitzen. Seit Jahren beschneiden sie immer mehr Grundrechte, bauen Überwachung und Kontrolle aus, betreiben Repressionen gegen Kritiker und vieles mehr. Alles mit der Begründung, damit die »Demokratie« schützen zu wollen. Sollte die AfD an die Macht kommen, werden sie den autoritären Teppich, der seit Jahren von der Regierung ausgelegt wurde, natürlich gerne verwenden.

2.) Viele aktuelle Filme und Serien sind eine durchgängige Verpflichtung zum Abhaken von woken Checklisten (Amazon, Netflix, Disney etc.). Die Qualität von Dramaturgie, Drehbuch und Plot leiden darunter, da es dadurch nur noch wenig kreative Freiheit gibt. Die meisten Leute sind vom Wokismus nicht genervt, weil sie alle sexistisch-homophobe Trans-Nazis sind, sondern weil unter dem Etikett »Vielfalt« nur noch Einheitsbrei produziert wird.

3.) »Wir gegen die!« Das sei Populismus, sagen sie. Dabei ist es umgekehrt: »Die gegen uns!« Und zwar jeden Tag! Ausbeutung. Medienpropaganda. Massenverarmung. Diffamierung. Ausgrenzung. Cancel-Culture. Strukturelle Gewalt. Volksverachtung.

4.) Asyl- und Flüchtlingsheime sowie Freibäder mit sehr hohem Migrationsanteil, sollten ab sofort überall in der Nähe von reichen Menschen gebaut und installiert werden. Außerdem sollten alle Grünen-Anhänger dazu verpflichtet werden, ihre Töchter auf Schulen mit sehr hohem Migrationsanteil zu schicken. Eine Hospitationswoche in einer »Willkommensklasse« wäre auch angebracht. Vielleicht hilft das, Realitäten anzuerkennen.

5.) Neoliberalismus ist, wenn die ökonomischen Verhältnisse für (fast) alle Menschen immer schwieriger werden (Mieten, Löhne, Inflation, Renten, Energie, Mobilität, Gesundheit etc.) und man den Menschen trotzdem immer wieder einredet, sie seien selbst schuld daran, weil sie eben nicht genug »Eigenverantwortung« gezeigt hätten.


Gedankenverbrechen

Die große Debilmachung (7)

t‑online.de vom 11. April 2024

Damit wäre dann wohl alles gesagt zu den Themen Diplomatie, Waffenstillstand oder Friedensverhandlungen. Sie wollen unbedingt einen Krieg gegen Russland. Es wird aber noch absurder, grotesker und menschenfeindlicher:

»Die deutsche Regierung hat russische Vertreter von den Gedenkfeierlichkeiten zur Befreiung von Nazi-Konzentrationslagern ausgeladen, obwohl russische Kriegsgefangene in den Lagern eine der größten Gruppe der Häftlingen stellten, und viele KZ von russischen Soldaten befreit wurden.«


»Hungersnot in Nord-Gaza steht unmittelbar bevor.«

- Unicef

»Über eine Million Menschen sind akut von einer menschengemachten Hungersnot bedroht. Die Blockade ist eine Form der kollektiven Bestrafung und stellt ein Kriegsverbrechen dar.«

- Amnesty International

»Nach Angaben von UN-OCHA sind mehr als 1,5 Millionen der rund 2,2 Millionen im Gazastreifen lebenden Menschen binnenvertrieben.«

- Deutsches Rotes Kreuz

»Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind schätzungsweise 50.000 Frauen im Gazastreifen schwanger. Viele von ihnen können seit Monaten nicht mehr medizinisch versorgt werden.«

- Ärzte ohne Grenzen

Anmerkung: Alles antisemitische Organisationen!



Die große Debilmachung

Repression (2)

...wird laufend ergänzt.

Zusammenfassung als PDF. (8. Oktober 2025)

Norbert Häring betreibt ein ähnliches Projekt: das »Cancel Culture Tagebuch«


Vorwort
Am 3. September 2020 begann ich die Dokumentierung und Protokollierung von Unterdrückungsmaßnahmen gegenüber Kritikern und Andersdenkenden. Was zunächst als Willkür und Machtmissbrauch gegenüber C‑Maßnahmen-Kritikern aussah, entpuppte sich schnell als ein neuer Nährboden für autoritäre Methoden, die völlig überzogen und unverhältnismäßig sind. Diese reichen von Rufmord, Diffamierung, Cancel-Culture, Bankkonto-Kündigungen, Zensur und Jobverlust bis hin zu Hausdurchsuchungen

Ich hatte damals schon ein flaues Gefühl im Magen. Das hier Pandoras Box geöffnet wird, die auch nicht nach dem Ende der »C‑Pandemie« wieder geschlossen werden würde. Gerne hätte ich mich geirrt. Viele werden nicht sehen wollen, das wir es hier eben nicht mit »Einzelfällen« zu tun haben. Unter anderem gibt es genau deshalb diese Liste. Die Erzählungen sind hierbei variabel (Corona, Ukraine, Klima, Gender, Gaza, AfD), die antidemokratischen Mechanismen bleiben. Und das werden sie auch bei einer neuen Regierung. Das hier ist für alle, die immer noch an die »staatliche Fürsorge« glauben oder uns weiterhin »Schwurbler« nennen wollen.

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Film-Tipp: »Unternehmen Capricorn«

Der Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1977 von Peter Hyams ist eine von vielen kleinen vergessenen New-Hollywood-Perlen. Die NASA startet mit drei Astronauten einen Flug zum Mars. Während die ganze Welt gespannt den Start beobachtet, werden die drei Astronauten heimlich aus der Rakete geschleust und zu einem versteckten Militärgelände gebracht. Dort soll die gesamte Mars-Landung inszeniert werden.

Hintergrund ist, dass die NASA sowie die anderen Geldgeber, kaum noch in die bemannte Raumfahrt investieren, so dass beispielsweise die Lebenserhaltungsssysteme keine drei Wochen durchhalten würden. Der amerikanische Traum vom »unentdeckten Land« soll aber weiterhin der US-Bevölkerung via Massenmedien verkauft werden.

Der Film spielt nicht nur mit der vermeintlichen Verschwörungstheorie der inszenierten Mondlandung, sondern äußert auch subtile Kritik am aufkommenden Neoliberalismus in den 80er Jahren. Liberalisierung. Flexibilisierung. Deregulierung. Spar- und Kürzungsorgien.

Außerdem thematisiert der Film die Macht und den Einfluss der Massenmedien. Spätestens seit C sollten alle wissen, dass Medienrealitäten ganz schnell zu Alltagsrealitäten werden können, ohne das sie mit der Wirklichkeit irgendetwas zu tun haben müssen. Wir leben mitten im postfaktischen Zeitalter. Fazit: unterhaltsam, spannend inszeniert und sehenswert!


Filmtipp

Bananenrepublik Deutschland (11)

»Um das Bundesverfassungsgericht besser vor Einflussnahme zu schützen, ist eine Grundgesetz-Änderung im Gespräch. Das soll eine einseitige politische Einflussnahme auf das Gericht verhindern.«

Natürlich geht es auch hier wieder um die AfD. Regelmäßige Abendessen von Angela Merkel und der Regierung Scholz mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, sind dagegen keine politische Einflussnahme oder irgendwie »problematisch« in einer Demokratie mit Gewaltenteilung.


Woran erkennt man außerdem, dass sich Deutschland im intellektuellen Niedergang befindet? Daran:

»Über 1 Millionen begeisterte Besucher*innen haben »Chantal im Märchenland« innerhalb einer Woche bereits gesehen. Mit beeindruckenden 37 Prozent Marktanteil über das erste Wochenende hinweg.«

- presseportal.de vom 4. April 2024

Es wird noch besser:

»Der Film wurde gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der Filmförderungsanstalt (FFA), dem DFFF (Deutscher Filmförderfonds), dem Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) .«

Verblödungs-Bullshit, der mit unseren Steuergeldern finanziert wird. Ist das Vorsatz?


Lehrermangel. Marode Schulen. Burnout. Und wie will die Politik dagegen vorgehen? Mehr Investitionen? Bessere Arbeitsbedingungen? Lehrer entlasten? Nicht doch! »Teilzeit verbieten!«

Das muss man sich mal vorstellen: diejenigen, die überhaupt noch den Prügelknaben der Nation machen wollen (Lehrer), brechen reihenweise vor Belastung zusammen (Burnout) und die Politik will ihnen die Teilzeit verbieten. Damit sie dann garantiert alle und noch viel schneller zusammenklappen?


Bananenrepublik Deutschland

Der pädagogische Happen (55)

-Elternsicht-

Heute will ich mal ein wenig aus dem komplett subjektiven Nähkästchen plaudern. Die allermeisten Eltern haben eine komplett verquere und romantisierende Sicht auf ihre eigenen Kinder. Lehrer, Pädagogen und anderes Schulpersonal sehen und erleben die Kinder meist 8 Stunden (oder länger) am Tag (08:00 bis 16:00 Uhr). Insbesondere, wenn sich die Kinder unbeobachtet fühlen (obwohl Aufsicht da ist), zeigen sie, wie sie wirklich sind. Weiterlesen

Neulich im Zug...

Über Ostern 2024 haben wir unsere erste Deutschlandticket-Challenge absolviert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Berlin. Schwerin. Hamburg. Bremen. Freunde besucht. Städte angeschaut. Natürlich haben wir damit gerechnet, dass am Wochenende ‑und insbesondere an den Feiertagen- die Bahn voll sein wird. Aber was uns da erwartet hat, waren Verhältnisse aus einem Entwicklungsland. Brechend volle Züge. Stundenlanges Stehen. Nachvollziehbar gereizte Fahrgäste. Verspätungen. Verpasste Anschluss-Züge. Keine einzige entspannte Zugfahrt.

Strecken mit mehreren Umstiegen, die laut Fahrplan insgesamt ca. 4 Stunden dauern sollten, wurden schnell zu 6 Stunden und mehr, da mindestens immer ein Zug zu spät kam. Sicher, die Klagen über die legendäre Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn sowie über die verrottete Infrastruktur sind seit Jahrzehnten bekannt. Das Deutschlandticket ist von der Idee her eigentlich ganz nett. Aber eben nicht bei dieser maroden Personal- und Infrastruktur sowie der chronischen Weigerung hier endlich zu investieren, anstatt nur zu sparen und zu kürzen, weil man dem neoliberalen Gott nicht abschwören will.

Wie die grünen Träumer hier auf die Idee gekommen sind, so den Menschen das Auto abzugewöhnen, ist mir mehr als schleierhaft. Jeder, der einmal das stundenlange Sardinen-Rodeo mitgemacht hat, wird danach sagen: »Nie wieder Deutschlandticket! Ich fahre jetzt nur noch mit dem Auto!« Danke, liebe grüne Weltverbesserer. So nicht!


Neulich...