Widerstand in Berlin

Am Samstag, den 16. Mai 2020 habe ich es jetzt endlich zum Alexanderplatz und zum Rosa‐Luxemburg‐Platz geschafft. Die Bedrohungskulisse durch die Polizei war enorm. In Anbetracht der Anzahl der Demonstranten gab es hier kaum eine Verhältnismäßigkeit. Aber die sind wir ja von der Regierung mittlerweile gewohnt. Es gab überall kleine abgetrennte Bereiche und Grüppchen, die unterschiedliche Schilder und Plakate hoch gehalten haben. Manche wollten gegen vermeintliche Verschwörer demonstrieren (»Entschwört euch!«), andere für offene Grenzen, wieder andere für das Klima und einige einfach für die Freiheit (»Freedom Parade«). Ein paar visuelle Eindrücke.

Man durfte nur in den von der Polizei abgetrennten Bereichen demonstrieren. Gerade am Alexanderplatz waren diese vermeintlichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Corona reichlich albern und absurd. Nicht nur, dass man sich vorkam, wie ein Affe im Absperrband‐Käfig, nein, bei »Saturn«, »Kaufhof« oder »McDonalds« gab es keinerlei Abstandsregeln, die als Dauer‐Gegen‐Argument angeführt werden. Da drängten sich nämlich die Massen und keiner sagte was. Aber das sind ja auch brave Konsumenten, die unsere Wirtschaft wieder ankurbeln und keine pöhsen »Verschwörer«. :JAJA:

Etwas verstörend war dann doch das gewaltsame Wegtragen einer alten Frau von gut einem halben dutzend Polizisten. Die Frau schrie laut auf, dass man ihr wehtun würde, was die Beamten nicht weiter juckte. Man schleppte sie in einen abgetrennten Bereich und sofort stellten sich mehr als 10 Polizisten davor.

Die Polizei war sehr präsent. Ich war in meinem bisherigen Leben schon auf vielen Demonstrationen mit deutlich mehr Teilnehmern. In aller Regel wirkt es schon sehr deeskalierend, wenn sich die Polizei einfach im Hintergrund zurückhält. Hier bildete sie aber überall Blockaden, Tunnelwege, Hindernisse und Polizisten‐Wände. Dabei verlief die gesamte Demonstration komplett friedlich.

Splittergruppen der Antifa und Anhänger der »reinen Lehre« waren natürlich auch vor Ort. Die unsäglichen »Antideutschen«, Anhänger vom »Merkel‐Spahn‐Drosten‐Wieler‐Quartett« sowie vom Virenpapst Drostadamus, die jedwede Kritik an Bill Gates, Impfungen, »Big Pharma« und der WHO als rechte Nazi‐Propaganda verstehen (wollen) und sich deshalb unbedingt abgrenzen müssen. Auch wenn sie damit der kritischen Linken und der Demokratie insgesamt einen Bärendienst erweisen (werden). Übrigens: Nazis, die AfD, Deutschlandfahnen, NWO‐Anhänger, Reichsbürger, Reptiloiden oder rechte Parolen konnte ich nicht entdecken.

Zu erkennen war auf jeden Fall, dass die Protestierenden eine sehr heterogene Masse bildeten. Der Unmut in der Bevölkerung war dennoch deutlich zu spüren. Gegen die sinnlose Maskenpflicht (»Gesslerhut«), Grundrechts‐Beschränkungen, Daten‐Sammelwut‐und‐Überwachungsstaat (»Corona‐App«), Verunglimpfung von Demonstranten als Nazi‐Verschwörungstheoretiker, Ermächtigungsgesetze ohne Evidenz, kommende Impfpflicht durch die Hintertür (»Nudging«), keine Verhältnismäßigkeit der »Maßnahmen« und gegen die krankmachende Panik‐ und Angst‐Presse. Die psychosozialen Folgeschäden der Kinder, die durch den Coronoia‐Wahnsinn überall verursacht werden (in Schulen, Kitas, Familien etc.), sorgte auch für großen Unmut.

Wie hier im Hintergrund zu sehen ist: für die Polizei gilt die Maskenpflicht bei einer Demonstration gesetzlich zwar auch, aber das interessiert die Beamten scheinbar nicht. Im Gegensatz zu den öffentlichen Bildern in den LeiDmedien, hatte auf dem Alexanderplatz jeder zweite Polizist keine Maske auf. Das verdeutlicht noch einmal diesen ganzen Masken‐Bullshit. Oder hat das Virus jetzt Angst vor Polizisten? ;)

7 Gedanken zu “Widerstand in Berlin

  1. Danke für den Bericht! Die ältere Frau, die da abgeführt wurde, könnte diese hier gewesen sein.

    Es ist in jeder Hinsicht ein Trauerspiel. Den Polizisten ist ihre Karriere wichtiger als die Freiheit ihrer Kinder.

  2. Sehenswert: Angelika Barbe (Bürgerrechtlerin / Biologin)
    https://www.youtube.com/watch?v=qqY9tiLmhXo

    Wenn das Recht weg ist, dann sind wir Bürger dem Staat willkürlich ausgeliefert. [...]

    Lasst euch dieses Recht nicht nehmen. Wenn das Recht weg ist, dann habt ihr keinen Schutz mehr vor dem Zugriff des Staates. [...]
    Mit großem Entsetzen sehe ich, dass Manipulation eine große Wirkung ausmacht.

  3. @Dennis82

    Ja, das war sie. Angelika Barbe. Von der DDR Opposition, zur SPD, zur CDU, zur AFD. Ich verstehe dennoch nicht, warum man eine alte 70Jährige Frau abführen muss. Ist sie eine Gefahr für Leib und Leben?

  4. Natürlich ist sie eine Gefahr. Jeder Mensch ist im Sinne des Corona‐Faschismus nur noch ein potenziell tödlicher Virenverbreiter, der präventiv weggesperrt werden muss. Erst Recht, wenn die Person öffentlich bestreitet, eben nur noch ein rechtloses Subjekt staatlicher »Gesundheitsfürsorge« zu sein.

    Was macht eigentlich die INSM? Wird Zeit für einen neuen Slogan: Sozial ist, was »Gesundheit« schafft!

  5. Es geht ums Fressen die Kredite die man hat auch bei der Knüppelgarde. Wenn wir ehrlich mit uns selber sind,können wir mit der Erziehung über Jahrzehnte gar nicht raus aus dieser Sklavenkette. Hättet ihr einen DDR‐Bürger gefragt vor 40 Jahren. Nach dem Wort „Freiheit« wäre die Antwort: der BRD‐Bürger ist Frei er kann nach Italien,Spanien, etc.. Kant, Humbolt, Ahrend, sind Feigenblätter für die Politclowns. Über Kirche gar nicht zu reden. der Spruch:Sie predigen Wasser und trinken Wein ist schon Jahrhunderte alt. MfG

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