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196 Staaten haben die UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben. Die USA setzen sie bis heute nicht um.
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123 Staaten erkennen den internationalen Strafgerichtshof an. Die USA gehen stattdessen gegen jeden vor, der US-Kriegsverbrechen aufklären oder sie vor Gericht stellen will.
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160 Staaten haben den UN-Sozialpakt unterschrieben. Die USA weigern sich.
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Fast 200 Staaten haben das »Pariser Klimaschutzabkommen« unterzeichnet. Die US-Regierung ist damit unzufrieden und will aussteigen.
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Die UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen wurde bisher von 98 Staaten unterzeichnet. Die USA haben es weder unterzeichnet, noch ratifiziert.
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Das »Übereinkommen über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und über deren Vernichtung« wurde 2018 von 164 Staaten ratifiziert. Auch hier sahen die USA keine Notwendigkeit.
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Im Jahre 2010 gab es bei der UN-Vollversammlung eine Resolution zur »Ächtung von Uran-Waffen-und-Munition«, da sie nach ihrer Anwendung noch lange Mensch und Umwelt schädigen würden. Frankreich, Großbritannien, Israel und die USA votierten dagegen.
Im Juni 2018 verließen die USA den UNO-Menschenrechtsrat. Im »Krieg gegen den Terror« scheinen zudem das Völkerrecht, die Genfer Konvention, die UN-Anti-Folter-Konvention sowie Bürgerrechte verhandelbar zu sein. Und wer diese Fakten nur darstellt, ist wahlweise ein Antiamerikanist, Populist, Antisemit oder Verschwörungstheoretiker. :jaja:


Ich fahre Bahn. In Berlin. Hier treffen täglich Millionen Menschen aufeinander. Hier darf man verallgemeinern. Es sind Massen unterwegs. 90 Prozent aller Insassen beschäftigen sich mit ihrem infantilen Spielzeug. Hören Musik. Arbeiten die Facebook-Timeline ab. Chatten via WhatsApp. Oder widmen sich einem banalen App-Spielchen. Viele Kerle unterhalten sich über Fußball, Lohnarbeit, smartphone-Technik-App-Blabla, über sportliche Aktivitäten oder über etwas Anderes, womit sie sich brüsten können. Die Frauen reden bevorzugt über Kinder, Haustiere, Mode und Kosmetik, ihren Familien und Männern. Wer, was, wann, wo, wie und warum gesagt hat (Auf der Suche nach dem heiligen Subtext) und wie er oder sie es wohl gemeint haben könnte, via Facebook, WhatsApp oder sogar von Angesicht zu Angesicht.

Immer sterben irgendwelche Promis, Stars, Sänger, Politiker. Und jedesmal wird so ein Bohei darum gemacht. Meine Güte. Jedes Jahr das Gleiche Theater. Immer. Und immer wieder. Helmut Schmidt. Lemmy Kilmister. David Bowie. Und stets folgt die gleiche öffentlich-inszenierte Trauerevent-Heuchelei. Der Tod gehört zum Leben dazu. Am Ende nimmt er jeden zu sich. Egal ob reich oder arm. Berühmt oder unbekannt. Gebildet oder dumm. Ob Manager oder Arbeitsloser. Der Tod ist ein Humanist, denn er sorgt für Gleichberechtigung. Die Berichterstattung über »besondere Todesfälle« macht dies jedoch zunichte.