
Ausgabe Nummer 13. Es geht fröhlich weiter in die sanft-smarte Gesundheitsdiktatur. Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Jeder kann sich selbst ein Bild machen und seine Schlüsse daraus ziehen. Joachim Schappert auf heise.de nennt die Nicht-Beachtung der Zahlen euphemistisch »Zahlenmüdigkeit der Massenmedien«. Es ist wohl eher ein gezieltes Weglassen, denn ansonsten würde, bei einer Sterblichkeitsrate von 0,6 Prozent, das Narrativ des »Killervirus« seine Zähne verlieren. Die RKI-Zahlen werden weiterhin kumuliert berechnet (und nicht ins Verhältnis gesetzt!), obwohl mehr als 90 Prozent längst wieder genesen sind. Von denen die Allermeisten noch nicht einmal Symptome hatten oder gar erkrankt sind! Wann waren wir denn eigentlich jemals an den Kapazitätsgrenzen unserer Krankenhäuser und Intensivbetten?
Auch die Instrumentalisierung der Lückenmedien zur Legitimierung von Macht, liegt mittlerweile auf dem Tisch. Der Drang der Eliten die sozialen Medien zu regulieren, zu kontrollieren und zu zensieren, weil sie alternative Perspektiven veröffentlichen, liegt auch auf dem Tisch. Youtube hat Hunderte von Videos kommentarlos gelöscht. Webseiten wurden zeitweise abgeschaltet (Bahner, Wodarg). Kritiker werden diffamiert. Bank-Konten eingefroren. Selbst Reporter ohne Grenzen betont: »Gleichwohl führt eine zu weitgreifende Regulierung zu einem unverhältnismäßigen Einschnitt in die Freiheitsbereiche.« Ach was. Alles Corona-Leugner und Spinner!
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Nun habe ich es doch noch geschafft, auf die
Ein typisch linkes Phänomen, wenn man es denn so bezeichnen will, ist die Klugscheißerei und die Arroganz. Ich nehme mich selbst davon nicht aus, wenn ich ehrlich bin. Es wird über Andersdenkende, die da oben oder über die da unten fast gleichermaßen gespottet, gelacht und gefeixt. Man selbst muss sich stets in einer moralisch erhabenen Situation und Denkhaltung wähnen. Ja, auch mir passiert das zuweilen. Nur manche treiben es auf die Spitze. Für sie scheint es ein regelrechter Freizeitsport zu sein, andere abzuwerten und niederzumachen. Oft sogar nur wegen kleineren Abweichungen von der eigenen Meinung, Lebenseinstellung oder Perspektive. Mit geiferndem Spott und tiefer Menschenverachtung wird beispielsweise auf die vermeintlich weniger Intelligenten, Frei‑, Alternativ- oder Anders-Denker sowie auf das Proletariat herumgehackt. Man selbst fühlt sich stets im Recht der einzig wahren und reinen Lehre.
Am Samstag, den 16. Mai 2020 habe ich es jetzt endlich zum Alexanderplatz und zum Rosa-Luxemburg-Platz geschafft. Die Bedrohungskulisse durch die Polizei war enorm. In Anbetracht der Anzahl der Demonstranten gab es hier kaum eine Verhältnismäßigkeit. Aber die sind wir ja von der Regierung mittlerweile gewohnt. Es gab überall kleine abgetrennte Bereiche und Grüppchen, die unterschiedliche Schilder und Plakate hoch gehalten haben. Manche wollten gegen vermeintliche Verschwörer demonstrieren (»Entschwört euch!«), andere für offene Grenzen, wieder andere für das Klima und einige einfach für die Freiheit (»Freedom Parade«). Ein paar visuelle Eindrücke.