Ein typisch linkes Phänomen, wenn man es denn so bezeichnen will, ist die Klugscheißerei und die Arroganz. Ich nehme mich selbst davon nicht aus, wenn ich ehrlich bin. Es wird über Andersdenkende, die da oben oder über die da unten fast gleichermaßen gespottet, gelacht und gefeixt. Man selbst muss sich stets in einer moralisch erhabenen Situation und Denkhaltung wähnen. Ja, auch mir passiert das zuweilen. Nur manche treiben es auf die Spitze. Für sie scheint es ein regelrechter Freizeitsport zu sein, andere abzuwerten und niederzumachen. Oft sogar nur wegen kleineren Abweichungen von der eigenen Meinung, Lebenseinstellung oder Perspektive. Mit geiferndem Spott und tiefer Menschenverachtung wird beispielsweise auf die vermeintlich weniger Intelligenten, Frei‑, Alternativ- oder Anders-Denker sowie auf das Proletariat herumgehackt. Man selbst fühlt sich stets im Recht der einzig wahren und reinen Lehre.
»Die pauschale Diffamierung ersetzt ihnen die sachliche Auseinandersetzung.«
Es wird stets das Element gesucht, was trennt und niemals das, was verbinden könnte. Gleichzeitig fordern sie von Anderen Empathie, Solidarität und einen herrschaftsfreien Diskurs. Damit verlangen sie häufig von Anderen genau das, was sie selbst nicht bereit sind, zu geben und zu leben. Nein, man sollte hier nicht verallgemeinern. Das ist richtig. Ich kenne durchaus sehr liebevolle, mitfühlende Menschen, die aktiv zuhören und gewaltfrei kommunizieren können. Auch kann ich durchaus nachvollziehen, dass man als kritischer Mensch, in einer immer verrückter werdenden Welt, schnell sarkastisch und zynisch werden kann. Auch mir passiert das. Nur sollten wir uns vergegenwärtigen, dass man mit Verachtung, Hohn und Gehässigkeit, keine Menschen erreichen kann, sondern vielmehr das divide et impera der Herrschenden unfreiwillig mitspielt.
Ein wichtiger Aspekt der vermutlich mit dafür gesorgt hat, dass ein großer Riss durch die Bevölkerung geht, ist »Vertrauen«. Die Frage die sich stellt ist: Hat man Vertrauen zur Regierung, zu den Behörden, der Verwaltung, zu den Massenmedien, zu Smartphone-Apps, zur Pharmaindustrie und den wissenschaftlichen Experten? Oder hat man kein Vertrauen? Eine unterschiedliche Beantwortung der Frage lässt sich hier schwer miteinander vereinbaren. Hat man Angela Merkel und den Berichten der Tagesschau schon immer vertraut? Oder war man schon immer eher kritisch eingestellt und hat hundertfache
Wir alle werden sterben! Irgendwann. Vielleicht morgen. Vielleicht in einer Woche. Einem Jahr. Oder in 30 Jahren. Wir alle werden ihn erleben. Ausnahmslos. Das muss man sich immer und immer wieder klar machen! Und damit ‑sowie mit sich selbst- seinen Frieden machen. Das Leben künstlich verlängern oder die ewige Jugend erleben wollen, indem man seine grauen Haare, Falten und andere Alterserscheinungen versteckt, ist ein aussichtsloser Kampf. 

Alter Schwede! Das ist ja kaum zum Aushalten! Diese Panikmache und Hysterie ist (mal wieder) ein sehr gutes Beispiel für die Macht der bürgerlichen Wahrheitsmedien. Argumente und Fakten sind Nichts. Emotionen sind Alles. Egal ob ich auf tagesschau.de, welt.de oder zeit.de schaue, die ersten 3–5 Beiträge drehen sich um das Corona-Virus. Dabei genügt ein kleiner Blick in das 
Während man bei der intellektuellen Akademiker-Sendung