Vertrauen

Ein wichtiger Aspekt der vermutlich mit dafür gesorgt hat, dass ein großer Riss durch die Bevölkerung geht, ist »Vertrauen«. Die Frage die sich stellt ist: Hat man Vertrauen zur Regierung, zu den Behörden, der Verwaltung, zu den Massenmedien, zu Smartphone‐Apps, zur Pharmaindustrie und den wissenschaftlichen Experten? Oder hat man kein Vertrauen? Eine unterschiedliche Beantwortung der Frage lässt sich hier schwer miteinander vereinbaren. Hat man Angela Merkel und den Berichten der Tagesschau schon immer vertraut? Oder war man schon immer eher kritisch eingestellt und hat hundertfache Lügen, Affären und Skandale protokolliert? Wer die Glaubwürdigkeit, die Meinungs‐ und Deutungshoheit in der Vergangenheit schon mehrfach verspielt hat, braucht sich jetzt nicht zu wundern, warum so viele Menschen skeptisch sind und kein Vertrauen mehr haben.

Es gab politisches Handeln und politische Verantwortung sowie dutzendfache politische Skandale, Korruptionen, Lügen und Affären vor Corona. Sind die jetzt alle vergessen? Aus welchem Grund sollten die Verantwortlichen sich jetzt geändert haben? Weil jetzt alles neu und anders sei? Das hat man uns beispielsweise mit dem demographischen Wandel, der Globalisierung oder der Digitalisierung auch erzählt! Warum sollte ich gerade jetzt der Bundesregierung vertrauen? Hat sie etwa in der Vergangenheit einen guten Job gemacht? Hat sie sich etwa für die Bedürfnisse (oder gar für die »Gesundheit«) der Mehrheit der Bevölkerung jemals ernsthaft interessiert? Schaden vom deutschen Volk abgewendet, wie es der Amtseid sagt? Ja? Wo genau?

Weshalb sollte ich also Vertrauen haben? Bitte, liebe Maßnahmen‐Verteidiger, überzeugt mich!


Narrative Legenden
Konstruierte Wirklichkeit

62 Gedanken zu “Vertrauen

  1. Ist doch klar »dkt« ist genau so zu einer Drohne des Establishments geworden wie der »Altautonome« , nur schon lange vor ihm.
    Es ist mir keinesfalls entgangen, da ich mich etwa 10 Stunden täglich seit über 10 Jahren in 3 Sprachen alles lese, was so im Netz passiert, das auch das kleine Teilchen schon seit Jahren bei Da[v]ax die Fahnen der herrschenden Klasse hochhielt.
    Erst als dann der hier genannte Blog pausierte wendete er sich auch den vermeintlich anderen (linken) Blogs zu.
    @Troptard
    Was erzählst du denn da von längst überkommenen SPD Phantasien, die schon seit Ende der 20er nicht mehr greifen???
    Die Superreichen sind gerade dabei uns fertig zumachen einen fließenden Übergang in eine wie auch immer geartete Autokratie zu ermöglichen mit der Hilfe von Merkel und ihrer Hörigkeit zu den Transhumanisten und deren Erfolgsgehilfen.

  2. @ Publicviewer,
    auch Du darfst Texte gerne bis zu Ende lesen und nicht einfach dort abbrechen , wo es noch zu Deiner Argumentation passt.

  3. Ich bin mir der Problematik schon bewusst, denn genau das wird früher oder später auch hier passieren.

  4. Andreas Rebers über die Corona‐Hysterie:

    Die Leute sind mittlerweile durch die ganzen Gespenster derart weichgekocht in der Birne, die würden sogar Schwimmflossen anziehen, wenn jemand sagen würde »Schwimmflossen helfen in der Pandemie«.

  5. Ich empfehle weiterhin, einfach mal 2 Tage keine Corona‐News oder Youtube‐Filmchen zu konsumieren. Ich weiß, nicht einfach. Aber gut für die Seelenhygiene.

  6. Ich finde es schon irgendwie witzig, dass einige im linken Umfeld sich immer angeblich gegen Esoterik gewandt haben.
    Jetzt wird mittels Esoterik (Mundschutz, Abstandsregeln etc.) eine nichtvorhande Epidemie in Deutschland bekämpft und von den Anti-Eso-Tr*tteln (sorry) meldet sich keiner zu Wort.

    Wo sind die ganzen Esoterik‐Bekämpfer eigentlich hin? Stecken die im Hintern von Merkel fest?

    Vielleicht sollten wir trotzdem Schwimmflossen verlangen? Schwimmflossenpflicht damit niemand in der Massenhysterie untergeht.

  7. @ert_ertus
    Du wechselst grad das Thema oder wie? Um Menschen mit Atemwegserkrankungen sollen sich doch Ärtze kümmern, schließlich ist das deren Job, und m.W. tun sie zumindest das, ob richtig oder falsch kann ich nicht beurteilen

    Was ist mit Schauspielern, Kinobetreibern, (Puppen)Theatern, in short: dem gesamten Kulturbereich?

    Was glaubst du, wieviele kulturelle Einrichtungen in Ostzonesien zuerst wg. der falschen Systemnähe samt Personal abgewickelt wurden oder später aus schlicht ökonomischen Gründen ›aufgeben‹ mussten? Jedes Dorf hier hatte entweder ne Dorfkneipe mit Tanzsaal, der für alle mögliche Kultur nutzbar war, oder halt ein Kulturhaus mit Kneipe, von Krankenhäusern, Polikliniken ganz zu schweigen. Niemals hat ein Hahn danach gekräht, das war ja eh alles Stasi und Stalinisten oder umgekehrt.

    @horst

    Da ist nichts, da war nichts und da wird nichts sein.

    Kann sein, ich hab freilich auch nichts gegenteiliges behauptet, sondern gesagt, und dabei bleibe ich, dass keine einzige Produktion per Lockdown ›runtergefahren‹ wurde. Zum Verständnis: Es hat reihenweise Betriebsschließungen gegeben, bspw. in der Autoindustrie. Nur fahren die grad wieder hoch, eine Bude nach der anderen, inkl. hiesiger Zulieferer, und trotz weiter bestehendem Lockdown. Das bedeutet, die Arbeiter müssen während der ganzen Schicht ne Maske aufsetzen, wenn sie bspw. am Band schuften. Übrigens ist das die ganze Zeit über schon so in allen Buden, die nicht zugemacht haben.

    Kein einziger Kapitalist hat sich darüber mockiert oder auch nur gesagt, dass er sowas seinen Arbeitern nicht zumuten könnte, oder ihre Gesundheit dadurch irgendwie gefährdet wäre (dergleichen hat ohnehin noch nie einen ›Arbeitgeber‹ wirklich interessiert). Die Arbeiter allerdings haben sehr ›existenzielle‹ Gründe, weshalb sie nicht ›rebellieren‹.

    Andererseits halte ich das für ein stichhaltiges Indiz für meine Behauptung, dass der Lockdown in keiner einzigen Branche der Grund für Betriebsschließungen gewesen ist, vermutlich weder hier noch ›auswärts‹. Das meinetwegen Corona‐Krisen‐Märchen wird zwar von den Medien rund um die Uhr erzählt, aber es stimmt eben nicht. Die Hysterie geht tatsächlich hauptsächlich durchs Internet resp. ›SocialMedia‹ und hängt sich m.E. deswegen an Grundrechten auf, weil selbst in den ›Alternativen Medien‹ sich kaum einer für gegensätzliche ökonomische Interessen interessiert, solange die ›Volkswirtschaft‹ alles zum Verkauf anbietet, wovon man so träumt.

    Ich hab russische Freunde, die können ihre sehr betagten Eltern nicht besuchen, weil es weder Flug‐ noch Zugverbindungen nach Rußland gibt, was ich wirklich scheiße finde, aber mehr als hoffen geht im Augeblick nicht.

  8. @Samson
    Ich denke, wir beide reden hier schon etwas aneinander vorbei. Du bezweifelst ja anscheinend letztlich die angerichteten Kollateralschäden. Du verweist auf die Produktion und irgendwelche Staatshilfen. Nur, glaubst du allen ernstes diese Staatshilfen könnten einen derartigen volkswirtschaftlichen Schaden wieder gut machen? Doch hoffentlich nicht ernsthaft.
    Die Gastronomen und Hoteliers haben doch wiederholt explizit darauf hingewiesen, dass die entfallenen Gelder nicht mehr reingeholt werden können.
    Ein derartiger Einbruch beim BIP hat massive Auswirkungen. Und es sind leider keine guten. Ich verstehe nicht auf welcher Basis du darüber noch großartig diskutieren willst.
    Meine Basis war: Man hat irrational Schaden angerichtet. Und es wird jetzt langsam mal Zeit das man sich zusammenreißt und den ganzen Unsinn rückgängig macht.
    So lange man den Merkel‐Unsinn irgendwie inhaltlich für gerechtfertigt hält, so lange kann die Idiotin diesen ganzen Quatsch weiterfahren.

    zur DDR(Wende): Das haben die »Ossis« selbst verschuldet. Niemand hat von den DDR‐Bürgern verlangt vor dem Westen zu kapitulieren und sich anschließend an den Westen zu verschenken. Natürlich hat niemand Mitleid mit solchen Menschen. Diese Dummheit wurde letztlich bestraft. Freilich, eine extrem harte Strafe.
    Was hatte der Osten denn erwartet? Etwa empathische Kapitalisten?

  9. @horst

    Meine Basis war: Man hat irrational Schaden angerichtet. Und es wird jetzt langsam mal Zeit das man sich zusammenreißt und den ganzen Unsinn rückgängig macht

    Nochmal, die Regierung hat den Schaden nicht angerichtet! Die Eigentümer der Produktionsstätten, ganz egal ob Hotel oder Autoklitsche hatten lange vorher schon Schwierigkeiten, profitable Geschäfte zu machen. Was glaubst du denn, wieviele Firmen jedes Jahr pleitegehen, und zwar trotz ausgewiesenem BIP‐Wachstum. Niemanden interessiert das.

    Übrigens, mein russischer Freund erzählte mir jetzt, in Russland ist alles noch viel schlimmer. In Moskau darf man nur noch mit QR‐Code (Passierschein) aus dem Haus, kein Schwein interessiert sich dafür, was aus Leuten wird, die überhaupt kein Smartphone besitzen, und abgesehen davon, dass Aus‐dem‐Haus‐gehen nur mit Maulkorb und Handschuhen erlaubt ist, sitzen die meisten zu Hause und haben kein Geld, da keine Arbeit. Theoretisch gibt’s ne winzige Unterstützungszahlung, aber mein Freund hat von noch niemandem gehört, dem es gelungen ist, die auch tatsächlich zu bekommen. Folglich schimpfen dort alle auf die Kremlschlampen von denen sich u.a. die um ihre Grundrechte besorgten Deutschen möglichst die Erhaltung des Weltfriedens erhoffen. Dabei ist die »Marktwirtschaft« mal wieder an einem Punkt angelangt, wo in historischen Parallelen ein großer Krieg die (destruktive) »Lösung« aller Probleme wie »Überkapazität«, Arbeitslosigkeit etc. war ...

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