Die AfD und die Wahlen

afd_wahlen_titelSeitdem die AfD mit krachenden Ergebnissen den Einzug in die Länderparlamente von Mecklenburg‐Vorpommern und Berlin geschafft hat, gibt es eine helle Aufregung. Nicht nur in unseren bürgerlichen Leitmedien, sondern auch in Kleinbloggersdorf. Direkte und subtile Vergleiche mit der NSDAP werden gezogen und der Untergang des Abendlandes beschworen, sollte die AfD auf Bundesebene im Jahr 2017 signifikante Ergebnisse erzielen. Ich halte das -ehrlich gesagt‐ für übertriebene Hysterie. Übrigens wurde wieder einmal mit knallharten Lego‐Phrasen, Gummiwörtern und Bullshit‐Bingo‐Begriffen »gekämpft«. Und ich habe letzten Sonntag in Berlin bewusst nicht gewählt. Im Folgenden hierzu eine kurze Erklärung.

Keine Alternative für Neuland
Ähnlich wie die Pegida und Donald Trump bekommt das Phänomen AfD extrem viel Aufmerksamkeit von unserer bürgerlichen Kaufpresse. Allein das sollte schon mal stutzig machen. Denn im Gegenzug werden nicht nur die Piraten‐ sowie die Linkspartei, sondern auch globalisierungskritische Netzwerke wie Attac, die Friedens‐ oder die »Freiheit statt Angst«-Bewegung entweder diskreditiert oder totgeschwiegen. Übrigens gibt es »Pro Asyl« schon seit über 30 Jahren — die Massenmedien haben diese Organisation stets ignoriert. Insofern wäre es naiv zu glauben, die Leitmedien hätten auf einmal humanistische Werte oder eine demokratische Gesinnung entdeckt und würden deshalb soviel und so kritisch über rechte Bewegungen, Parteien oder US‐Präsidentschaftskandidaten berichten.  Sie sind viel mehr die »Bad Cops«, die hochgekocht werden, damit sich alle daran abarbeiten und die täglichen Schweinereien von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE auf Bundes‐, Länder‐ und Kommunalebene vergessen und nicht mehr thematisiert werden.

Zur Erinnerung: Oury Jalloh, NSU‐Vertuschungs‐Skandal, Sachsensumpf, BND/NSA‐Skandal, Totalüberwachung, mediale Hetze gegen Putin und Russland, die tägliche Kriegstreiberei unserer Massenmedien, verfassungsfeindliche Gesetze, Hartz4‐Willkür‐Schikanen‐und‐Sanktionen, Waffenexporte nach Saudi‐Arabien (die im Jemen bereits mehr als 10.000 Menschen ermordet haben – auch mit deutschen Waffen!), Freihandelsabkommen, Fracking, der Umgang mit Griechenland, Privatisierungswahn, Spardiktate und und und – das alles waren CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE und manchmal auch die Linke (beispielsweise in Berlin). Wer braucht denn schon die AfD, für eine menschenverachtende Banken‐und‐Konzern‐Politik? Wer braucht denn schon die AfD, für einen typisch deutschen Schrebergarten‐Rassismus, der da lautet: »Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber«? Wer braucht denn schon die AfD, wenn es einen Schröder, Clement, Sarrazin, Steinmeier, Müntefering, eine Nahles und so weiter gibt?

"Freiheit" im Sinne von schwarz-grüner Koalition auf Bundesebene?

»Freiheit« im Sinne von schwarz‐grüner Koalition auf Bundesebene?

Nichtwähler sind politisch
Ich habe es bereits im August 2013 geschrieben: die wirklichen Entscheider sitzen in Banken, Konzernen, Kanzleien, Rating Agenturen, Unternehmens‐Stiftungen, Experten‐Kommissionen, Finanzunternehmen und Versicherungen. Die Illusion, man würde etwas bewirken oder sei ein politischer Mensch, weil man alle vier Jahre ein paar Kreuzchen mache (und sich ansonsten für Politik absolut gar nicht interessiert, wie bei der Mehrheit der Bevölkerung der Fall!), hält sich hartnäckig. Ebenso wie der Glaube, in Deutschland würden Wahlen nie niemals manipuliert werden. Letztlich gibt es viele Wege sich zu wehren und politisch aktiv zu sein (Konsumverzicht, Soziale Bewegungen, Streik, Proteste, bloggen, NGO, außerparlamentarische Opposition etc.).

Den vorgegebenen, vermeintlich demokratischen Weg der Wahlen (welche Demokratie?) als einzig Möglichen zu verklären, eröffnet eben keine Freiräume für echte Alternativen, sondern verfestigt den fatalistischen Glauben, Wahlen würden wirklich etwas verändern und sie seien die einzig richtige Form politischer Partizipation. Es ist einfach und bequem. Ähnlich wie Twitter‐Shitstorms oder Online‐Petitionen. Die eigene Komfortzone wird nicht verlassen. Sich jedoch beispielsweise in einer sozialen Bewegung zu engagieren oder sich auf kontroverse Demonstrationen zu begeben (womöglich im Konflikt mit der Polizei), erfordert deutlich mehr persönlichen Einsatz. Dies widerspricht allerdings der deutschen Mentalität von »nach oben kriechen und nach unten treten«. Wer der staatsmännischen Aufforderung zur Wahl pflichtbewusst nachkommt, ist jedoch ein braver Staatsbürger.

Endlich wieder FDP-Bullshit-Bingo

Endlich wieder FDP‐Bullshit‐Bingo

Fazit
Die AfD ist nicht das Problem. Der nie ganz verschwundene und nun öffentlich ausgelebte, völkisch, nationale, rechte Geist in Deutschland, ist es. Denn dieser wird sich früher oder später so oder so einen Weg in die Politik bahnen. Eine hohe Wahlbeteiligung wird zudem immer als Zustimmung zur Demokratiesimulation gewertet werden. Genau das ist in Berlin beispielsweise gerade wieder geschehen. AfD verhindern hieß es überall. Früher waren es bestimmte Koalitionen oder man wollte nicht, dass bestimmte Parteien über die 5 Prozent‐Marke kommen.

Wählen zu gehen, um etwas zu verhindern, und gleichzeitig die Gestaltung (aka »Haushaltskonsolidierung«, sparen, kürzen) unserer Gesellschaft anderen zu überlassen, um sich im Nachhinein das Recht zu erwerben, über Parteien und Abgeordnete meckern, nörgeln und schimpfen zu dürfen, ist kein politischer Geist, sondern die Verfestigung von Resignation, Fatalismus und Politikverdrossenheit. Es ist also keine Überraschung, dass primär die Leitmedien immer wieder dazu aufrufen, wählen zu gehen. Deshalb wünsche ich mir endlich eine Wahlbeteiligung von unter 25 Prozent bei einer Bundestagswahl. Vielleicht hätte ich aber auch die PARTEI wählen sollen. ;)

Bla Bla Blubb

Bla Bla Blubb

22 Gedanken zu “Die AfD und die Wahlen

  1. Ich sehe das genauso und wie B.Brecht dem nachgesagt dieses Sprichwort wird:
    »Wenn wählen etwas ändern würden dann wären sie verboten.«
    Ich habe mich ebenso der wahl verweigert, ich bin Rostocker! Und eine Linke wie sie es bei uns gibt braucht gar keiner. Die könnten sich auch gut und gerne linke‐spd nennen denn sie machen alles mit und genauso kaputt und gegen die eigenen leute gwandt wie die ander neoliberalen.

  2. »Wenn Bloggen was ändern würde, wäre es verboten!« :P

    Mag sein, dass »Nichtwählen« individuell auch als ein politischer »Akt« verstanden werden kann. Aber auch wirklich nur: individuell! Im nüchternen Ergebnis überlässt man all den (AfD, SPD, Union, Grün, FDP wählenden) Idioten weiterhin widerstandslos das Ruder — und wundert sich, dass sich nix ändert. Und heult groß rum, dass sich nix ändert. Die einzige(!) zugestandene Chance zur relevanten Mitwirkung lässt man ungenutzt verstreichen... Eine große Anzahl wählt auch nicht — aber aus völlig »unpolitischen« Motiven. Deine »Message« geht im Ergebnis — zurecht — unter!

    Die AfD ist sicher nicht das Problem, die ist nur der Schleier, der sich langsam lichtet. Der Erfolg dieser ganz offen neoliberal‐faschistischen Partei stellt ganz offen dar, wie verroht, asozial, xenophob und schlicht dumm die große Mehrheit in diesem Lande ist. Leider aber auch, weil »links« weiterhin nicht bereit ist, sich auf einen kleinsten, gemeinsamen Nenner zu einigen. Weil man meint, sich weiterhin den Luxus leisten zu können, auf »die Revolution« oder die reine, wahrhafte, linke, eierlegende Wollmilchsau zu warten...

    Natürlich werden hier und da in D Wahlen auch mal »manipuliert«. Das ist aber eher unbedeutender Kleinkram — da aufgrund der Blödheit der Wähler kein Bedarf dazu besteht. Es stünde dir z. B. frei, der Auszählung beizuwohnen. ;) Die eigentliche, grundlegende Manipulation beginnt bereits im Kindergartenalter...

    Tragikomisch — ein Beitrag über das Thema Wahlen, in dem die Linke gar nicht vorkommt. Grandios! Und direkt drunter ein Kommentar, der die Linke (in nem Ostdeutschen Bundesland) mit der SPD gleichsetzt... Ohne zur Kenntnis nehmen zu wollen, dass bei Landtagswahlen keine »Regierung« gewählt wird, sondern eine Verwaltungsspitze! Grundlegendes lässt sich nur auf Bundesebene verändern. Da kann ich auch dem linken Landrat in irgend ner Stadt oder Kreis vorwerfen, dass er nicht die antikapitalistische Revolution ausruft... Das will man ja aber regelm. nicht hören — sondern weiter das bequeme, fatalistische Lied vom fortwährenden Verrat trällern. Und wieder: sich wundern, dass sowas wie die AfD Erfolg hat.

    Demos sind im übrigen auch nur sinnfreier Zinnober. Aber bleib ruhig weiter in der Komfortzone und glaube(!) daran, dass Wahlen nix ändern! :d S. Allende und halb Südamerika lassen grüßen...

    Aus deiner kritisierten »Demokratiesimulation« wird aus diesen Gründen garantiert auch nie eine echte »Demokratie« werden. Was wäre gegen eine Wahlbeteiligung von 90 % einzuwenden, aus der am Ende der nächsten BTW eine Kanzlerin Wagenknecht hervorgehen würde...!?

    Ich bin sooooo müde...

  3. Moin, mach es wie ich, Wahltag: Gang zum Wahllokal, Bewegung regt den Appetit an, der Hund kann Kack..., kreuze alle an und ergänzend für die Begriffsstutzigen schreibe ungültig drauf, fettig.
    Selbst bei einer Wahlbeteiligung von unter 5 Prozent, würden sich die vermeintlichen Gewinner das Ergebnis schön lügen. Und so weit ich weiß, gibt es gar keine Untergrenze bei der Wahlbeteiligung für die scheinbare Legitimation der Volksvertreter.

  4. Den vorgegebenen, vermeintlich demokratischen Weg der Wahlen (welche Demokratie?) als einzig Möglichen zu verklären, eröffnet eben keine Freiräume für echte Alternativen, sondern verfestigt den fatalistischen Glauben, Wahlen würden wirklich etwas verändern und sie seien die einzig richtige Form politischer Partizipation.

    Das ist unredlich bzw. zeigt auf, dass du in dieser Hinsicht selbst in einem schwarz‐weiß‐Denken verhaftet bist. Im übrigen halte ich es für amüsant, »fatalistisch« (also Hoffnungslosigkeit) mit der Hoffnung auf eine Veränderung über Wahlen in Zusammenhang zu bringen. :d

    Wer bitte tut das denn überhaupt...!? Das nennt man Strohmann‐Argument — man behauptet eine Behauptung, die so in der Realität gar nicht gegeben ist. Nur, weil z. B. ich der Meinung bin, man solle diese (bedeutende) Möglichkeit (von vielen anderen) nicht einfach verstreichen lassen, behaupte ich doch nicht, es sei »die einzig richtige« Form! Das eine schließt das andere doch um Himmels willen nicht aus! Im Gegenteil — das eine bedingt das andere. Das Parlament ist in gewisser Weise Spiegel der Gesellschaft. Was glaubst du wohl, woher dieser latent rassistisch‐faschistische »Zeitgeist« denn im Wesentlichen herkommt, in dem diese »Un‐Gesellschaft« derzeit vor sich hin köchelt...!?

  5. @Dennis82

    « Aber bleib ruhig weiter in der Komfortzone und glaube(!) daran, dass Wahlen nix ändern! :d S. Allende und halb Südamerika lassen grüßen...«

    Nanana, Chavez und co. haben die Wahlen nicht gewonnen, weil alle nur brav wählen gegangen sind, sondern weil es vorher große soziale Bewegungen und außerparlamentarische Oppositionen gab. Genau darauf zielt mein Beitrag doch ab: ohne große, soziale Bewegungen, wird es auch niemals eine linke Regierung in Deutschland geben können. Die setzt aber nicht nur das entsprechende Engagement der Menschen voraus (inklusive einem echten Willen zur Veränderung), sondern auch den Glauben daran, dass Wahlen/Wählen gehen alleine eben nicht ausreicht. Das alles haben wir in Deutschland nur rudimentär. Stattdessen einen Schreber‐Garten‐Status‐Quo‐Rassismus, der alles Fremde/Unbekannte als Bedrohung ansieht. Und hier springt dann die AfD ein.

  6. Ein zitat: »Das weiß die deutsche Linke nach der Wiedervereinigung spätestens seit dem Auftauchen sogenannter „Antideutscher“, die meinten, man könne das eigene Kollektiv mit irgendwelchen Fahnen anderer Kollektive provozieren – der US‐amerikanischen oder der israelischen beispielsweise. Sie wurden dann tatsächlich zu Avantgarden einer bellizistischen, neokonservativen und neoliberalen Politik.«
    Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=35141
    Ist besser artikuliert als ich das kann. Und sowas soll man dann noch wählen?
    @epikur ich bin da ganzs bei dir!

    Wir brauchen nicht nur eine große Soziale Bewegung sondern auch richtige linke linke die wissen was links ist.
    Und die linke bei der die gesamte führungsriege bis auf wenige ausnahmen antideutsche sind ist keine linke Partei! Das sah man zuletzt wieder an der kritik um waggenknecht.

    Und zum anderen sollte man auch nicht vergessen das die »sogenannte politische linke« die Menschen ins Verderben geschickt hat! Und zwar in ganz europa nicht nur in DE! Für mich sind das keine linken parteien aber für die massenmedien schon. Aber die halten ja auch Merkel für links.

  7. Nanana, Chavez und co. haben die Wahlen nicht gewonnen, weil alle nur brav wählen gegangen sind, sondern weil es vorher große soziale Bewegungen und außerparlamentarische Oppositionen gab.

    Ist dem so...? Die Gründung der Linken in D war nicht Ergebnis gesellschaftlicher, »außerparlamentarischer« Vorgänge? »Außerparlamentarische Oppositon« (Pegida etc.) ist an sich also was Gutes? Eine Frage nach dem, was zuerst da war — die Henne oder das Ei? ;) Nach deiner Logik hätten sie die Wahlen nie gewinnen können, weil wählen an sich ja was absolut irrsinniges ist. Auch hier einmal mehr die Frage, warum das was Gegensätzliches oder Widersprüchliches sein soll? Chavez (Allende, Bolivar etc.) haben die Wahlen auch gewonnen, weil sie charismatische Personen waren, die das »Engagement« vieler Menschen erst geweckt haben. Wenn dagegen hier in D z. B. die Wagenknecht (mit der Partei die Linke im Rücken) Menschen überzeugen will und es hier und da mal schafft — kommen dagegen gleich viele andere (fatalistische) »Linke« her und reden den unsicheren Leuten dann ein, dass »wählen ja eh nix bringt« und die »uns eh alle verraten werden«, »eh alle gleich sind«!

    Hier in D reißt man regelmäßig jedes sprießende Pflänzchen gleich direkt und brutal aus dem Boden, um drauf rumzutrampeln. Warum ist dir offenbar so unheimlich wichtig, wo der »Impuls« für eine Veränderung herzukommen habe...!? Dir ist doch angesichts der Realität klar, dass es derzeit einen (künstlich kreierten) »Impuls« gibt — der aber aus einer völlig anderen Richtung kommt...!? Wo bitte sollen deine »sozialen Bewegungen«, dein »Engagement« denn herkommen? Aus dem Nichts? Aus der von dir zutreffend bezeichneten »Schrebergartenkultur«? Aus der Seele des niederträchtigen Michels? Aus der »freien Presse«? Aus den Untiefen irgendwelcher bedeutungslosen »Blog«-Filterblasen? Aber wehe, der »Impuls« käme von einer linken Partei... Dabei lässt man generell völlig außer Acht, dass auch die Linke in der Opposition (noch) ein durchaus wirksames Korrektiv darstellt. Der Pseudomindestlohn mag eine Farce sein — aber ohne die Linke hätten sich SPD und Union nie zu so etwas genötigt gefühlt. Aber ja, redet, schreibt und nichtwählt diesen Bremsklotz bitte auch noch aus dem Bundestag raus...! Das scheint ja der Traum vieler »Linker« Menschenfreunde zu sein — lasst die Leute so lange leiden, bis sie mir endlich zustimmen. Na dann sollte man vielleicht ja auch den »totalen Kapitalismus« fordern / ankreuzen; dann klappt die Sache mit dem »Zusammenbruch« sicher auch schneller! :P

    Einmal mehr: NIEMAND ist ernsthaft der Ansicht, das wählen allein(!) »ausreichen« würde. Nichts destotrotz ist es grade das wesentliche »Argument« jener, die sich an der »Demokratiesimulation« ja nicht beteiligen wollen. Bitte, wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren halt: die Idioten. Irgendwo beißt sich die Katze dann halt wieder mal in den eigenen Schwanz...

  8. Wahlplakat des Gelben Ordens (aka FDP)

    Ein einziger LSD‐Farbrausch.

    Gibt es eine Erklärung dafür, warum der Gelbe Orden
    in diesen Farbrausch verfallen ist?

    Ist das Verzweiflung, oder Ausdruck des wohl unvermeidlichen
    Niedergangs unserer gewohnten Welt?Nur noch im Drogenrausch erträglich?

    lg

  9. Es ist immer schwierig, zu lesen, was dahinter steckt, warum einem gewisse Medieninhalte in der Systempresse überproportional vorgesetzt werden. Auch weil man dabei immer in doppeltem Boden denken muss.
    Bei manchen Sachen kann man mit ein bisschen Fingerspitzengefühl mitkriegen, dass einem systematisch etwas eingehämmert werden soll. Aber nicht immer ist das der Fall — und wenn, dann muss man sich immer fragen »Welchem Zweck dient es?« und dort fällt es leider so aus, dass es verschiedene Varianten gibt.

    Ist mir kürzlich (wieder) auf die Nase gebunden worden: In den 80ern sah es in der DDR auch so aus wie jetzt, dass sich die Leute eher in ihr Privates zurückgezogen haben, in alles abseits der großen Staatspolitik, aber nicht, weil die Leute unpolitisch waren, sondern weil sich innerhalb der Bahnen des Systems nichts ändern ließ. Du konntest bloß kritiklos mitlaufen bei dem, was die Partei gemacht hat; oder du bist schnell auf das Radar der Stasi geraten und wie als »Verräter« behandelt worden — mit den entsprechenden Konsequenzen.
    Als Reaktion darauf haben sich viele ins Private zurückgezogen, haben sich um solche Dinge gekümmert, bei denen für sie sicht‐ und spürbar war, dass sie einen Einfluss darauf haben, und wenn das die eigenen Kinder oder der Schrebergarten war. Die politische Kultur ist damit aber nicht gestorben, sondern man hat eben dann seinen Stammtisch beim Kaffeetrinken gemacht oder ähnliches — den Diskurs außerhalb der Öffentlichkeit verlegt, wo man damit Aufsehen erregt oder Missfallen ausgelöst hätte.
    Die Leute sind privat weit weniger unpolitisch gewesen, als es äußerlich den Anschein hatte.
    Innerhalb ihrer Tätigkeit im System, die sie noch ausführen mussten, lebte sich das nach dem Credo »nur das Nötigste machen, was von dir verlangt wird — ein Bein ausreißen tue ich anderswo«.

    Erwähne das mal als einen Vergleich zu der jetzigen Situation.
    Bei der DDR kam letztendlich irgendwann ein Umbruch (wie der Umbruch am Ende aussah, darüber kann man sich noch streiten, wie viel da von den Unzufriedenen selbst gekommen ist und wie viel davon im Prinzip bloß eine Farbenrevolution war).

  10. Ich meine gelesen zu haben, dass Proasyl mit der Open Soceity Foundation und damit auch mit dem Stiftungsnetzwerk von George Soros zusammenhängt....

    Das hat zwar der Kopp Verlag unter Angaben der Quellen geschrieben. »Oh‐ nein, der Kopp« -nur hat der Verlag in geopolitischen Themen und Prognosen eben immer recht behalten.

  11. @ epikur
    Zitat: » Genau darauf zielt mein Beitrag doch ab: ohne große, soziale Bewegungen, wird es auch niemals eine linke Regierung in Deutschland geben können. Die setzt aber nicht nur das entsprechende Engagement der Menschen voraus (inklusive einem echten Willen zur Veränderung), sondern auch den Glauben daran, dass Wahlen/Wählen gehen alleine eben nicht ausreicht. Das alles haben wir in Deutschland nur rudimentär. Stattdessen einen Schreber‐Garten‐Status‐Quo‐Rassismus, der alles Fremde/Unbekannte als Bedrohung ansieht. «

    Kann Deinem Text, deine Gedanken komplett nachvollziehen.

    Wer glaubt, Demokratie findet nur durch Stimmabgabe statt, hat heute sofort verloren. Denn die zur Wahl stehenden Parteien sind politisch fast identisch
    Nur das Delegieren von Verantwortung an »Gewählte« ist der Tod jeder Demokratie. Genauso Intoleranz.

    Deutsche haben sich mehrheitlich noch nie in das »Gesellschaftsspiel Demokratie« eingebracht und Politik »den Gewählten« überlassen. Und die haben dann »gemacht«. Seit 1949.

    Hagen Rether: »Merkel ist ´nicht schuld, WIR sind schuld.«

    Rether ist selbst ziemlich engagiert in etlichen ausserparlamentarischen Gruppen.

    Fidel, Onkel Ho haben auch nur »ihre Revolutionen gewonnen«, weil das Volk hinter ihnen stand. Was dann draus geworden ist, ist dann für Kapitel II.

    Auch Boliviens »Evo« ist nur Präsident, weil ein Großteil der Menschen hinter ihm steht.
    Was die USA täglich kotzen lässt. Und sie ziehen den Ring enger, Neue Militär‐Basen in Argentinien, Chile. Brasilien wurde gerade gekippt.

  12. Die AFD wird also gebasht weil man sie pushen will und Merkel macht mit Absicht desaströse Politik.

    Wow, dass ist aber schon mächtig ums Eck gedacht.

    Nix für ungut, aber an solche FalseFlag Operationen muss man erst mal glauben.

  13. @Oliver Walter

    »Die AFD wird also gebasht weil man sie pushen will und Merkel macht mit Absicht desaströse Politik.«

    Das habe ich so nicht geschrieben. Bitte genau lesen! Die AfD wird als »Bad Cop« benutzt. Genauso wie Trump und Pegida. So erscheinen Merkel, Clinton und die sog. »Mitte« als aufrechte, menschenfreundliche, friedliebende und tolerante Demokraten (sind also die »good Cops«). Was sie aber eben überhaupt nicht sind! Auch Hillary Clinton würde weiter Kriege führen, mit Drohnen Menschen ermorden etc. und was Merkel bzw. unsere Bundesregierung in den letzten zehn Jahren so alles verbrochen haben, kann man hier nachlesen. Merkel dient dem Großkapital in jeder Hinsicht. Aus deren Perspektive ist das auch keine »desaströse Politik«, sondern genau richtig so.

  14. @Oliver Walter: Es ist egal, ob über eine Sache positiv oder negativ berichtet wird. Die ständige Wiederholung macht, dass die Sache vom Medienkonsumenten als wichtig eingestuft wird.
    Für tiefere Einsichten empfehle ich (mal wieder) Elisabeth Wehling.

    Das war jetzt aber echt Zufall: Scheuers wirkungsvoller Psycho‐Trick

    Die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling erklärt den Psycho‐Trick — das Framing -, mit dem CSU Generalsekretär Andreas Scheuer die Debatte nach rechts verschiebt.

    Jetzt noch der Burks: Für gerechte Profite!

    Wegen solcher lächerlicher Parolen kann ich die Partei „Die Linke“ eigentlich nicht mehr wählen. Das ist nicht links, sondern nur sozialdemokratisch. Welche Pappnase fordert denn im Kapitalismus einen „gerechten“ Handel – und was soll das sein? Gibt es jetzt auch einen „gerechten“ Profit? Ach ja, es fordern Leute einen „gerechten“ Lohn und einen „fairen“ Handel. [..]

    (EDIT‐Admin: Hab die mal zusammengefasst. Bitte keine dreifach‐Hintereinander‐Kommentare. Sieht einfach nicht schön aus. Danke.)

  15. @Oliver Walter
    Es reicht allein aus, ein basisches systematisches psychologisches Verständnis zu haben, um dort seine Anhaltspunkte zu finden, dass mit der AfD doppeldeutig gearbeitet wird.
    Man muss nur beobachten, was wird gemacht? Was wird getan? Im Gegensatz zu den beteuernden Worten. Zu welchen Themen wird ein Vertreter von ihnen eingeladen?
    Immer bloß zu ihrem Primus‐Thema »Flüchtlinge, geschlossene Grenzen«. Wenn einer sie mal zu »normalen«, wirtschaftspolitischen, meinetwegen auch gesellschaftlichen Themen einladen würde, dann würde auch der normale Bürger, der sich nicht für Politik interessiert, vor Augen geführt bekommen, welches Programm die Partei fährt — außer Flüchtlinge.
    Manche würden da zum ersten Mal hören, wie sehr die AfD noch neoliberaler ist als die CDU.
    Warum macht man das nicht?
    An Zufälle fällt es schwer bei dieser durchorchestrierten Sache namens »Medien« heutzutage noch zu glauben, also kann man von Absicht ausgehen. Was verfolgt also diese »Absicht«?
    Gut, an dieser Stelle stehen mehr als eine Interpretationsmöglichkeit.
    Will man sie von früh an aufkaufen, unterwandern, indem, dass man selbst mithilft, sie groß zu machen und dadurch seine Leute in die Partei einzuschleusen? Will man ihre Ansichten auf Hoffähgkeit testen — sie vielleicht sogar hoffähig machen? Will man durch den Kontrast, den sie zu den anderen Parteien liefern, und durch die Aussagen, die vielen Menschen in diesen Zeiten wie ein gesunder Menschenverstand erscheinen, der den anderen verloren gegangen zu sein scheint, ihnen diese Partei als »einzige Alternative« unterjubeln, schmackhaft machen — zu irgendeinem Zweck?

    Es ist gar nicht einmal so schwer zu verstehen, wenn man sich lediglich schon anguckt, was wird praktisch getan und was wird im Gegensatz dazu immer wieder beteuert. Und dazwischen klafft bei den Erklärungen der Parteien und dem gesamten Medienkomplex aktuell ein riesengroßer Widerspruch. Da man nicht mehr an Zufälle glauben kann, wird das bewusst so gewollt sein. Man will sich verbal aus etwas herausreden, was man praktisch tut. Also unterstützt man doch die AfD.
    Die Frage ist immer: Wer genau will das?
    Und da bleibt man aktuell erst einmal nur Nebel zurück (das kann sich aber auch immer lichten, falls dazu Information auftaucht).

  16. Mir auch schleierhaft, weshalb die Leute es nicht begreifen, dass wir im Kapitalismus vegetieren — nicht in einer Demokratie! Demokratie und Kapitalismus gehen nunmal nicht zusammen, da Kapitalismus die Diktatur des Kapitals ist und somit eine Spielart des Faschismus. Alle Parteien sind Lakaien des Kapitals. Niemand in der Politik (Volksverarsche) hat ein Interesse daran auch nur ansatzweise irgendetwas zum Guten zu wenden. Wo gibt’s denn bspw. sowas überhaupt, dass sich Angestellte des Volkes selbst das Gehalt erhöhen?! Der reinste Affenstall ist das doch, was hier abläuft. Offensichtlich leidet die Bevölkerung hierzulande und global unter Generalverblödung, anders lassen sich derlei groteske Zustände und das Festhalten am irrationalen System kaum erklären. Es ist vollkommen egal, wen die Verblödeten wählen, da am Ende immer dasselbe dabei herauskommen wird. Und ob man nun bekennende oder verklemmte Faschisten wählt, das macht in diesem Fall wahrlich keinen Unterschied. Richtig erkannt: Nur der Entzug der Legitimation ( durch Verzicht auf Selbstentmündigung per Legasthenikerkreuzchen ) kann das System sprengen. Die dümmliche Mär vom bösen Nazi, der die Stimme bekäme, würde man auf seine Beteiligung am Idiotismus verzichten, führt sich schon alleine deshalb ad absurdum, da die bösen Nazis ja nun mindestens 33,4 % in Berlin haben müssten und somit die Regierung stellten. *lol*

    Man kann es schlicht nicht mehr ernstnehmen. Wie man auch diese psychotischen Nacktäffchen nicht ernstnehmen kann, die manisch an ihrer »Demokratie« festhalten und ihre Sonntage für derlei Schwachsinn opfern. Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat sind hohle Phrasen, an die man sich klammern kann, sofern man mit der Realität nicht klarkommt. Und ich denke mal, das ist auch das große Problem unserer bigotten Heuchlergesellschaft, die in Wahrheit eine Antigesellschaft von Asozialen ist, dass die Leute schlicht ihr Selbst‐ und Weltbild aufgeben müssten, würden sie die Realität, die sie unterbewusst durchaus registrieren, auch realisieren. Feigheit und Faulheit sind es, die die Degenerierten an der Menschwerdung hindern.

  17. @DDD: Soso — »alle Parteien«. Alle. Ausnahmslos! Weil Kapitalismus = Parteien / Parlamentarismus! Warum dann aber noch »Parteien« von den »Bürgern« trennen? »Kapitalismus« ist letztlich nur ein von Menschen erdachtes, konstruiertes, gelebtes, verinnerlichtes Gesellschaftssystem! Und kein Naturgesetz! Dann sind eben auch nicht nur »alle Parteien«, sondern ganz einfach: »alle Menschen« Kapitalismus. Auch Linke, die meinen, sie seien so superalternativ, weil sie ihr Gemüse auf dem Balkon anbauen.

    Du glaubst allen Ernstes, irgendwen würde im Ergebnis die Legitimation in Sachen Wahlbeteiligung interessieren? Nach den derzeitigen »Regeln« spielt es keine Rolle, ob der versoffene, politisch vollkommen desinteressierte Vollhonk, der noch halbwegs satte Michelstandsmichel oder der ach so kluge, über den Dingen stehende Salonlinke aus den unterschiedlichsten Gründen / Ausreden nichtwählt.

    Wenn es denn wirklich keinen Unterschied macht — dann erklär mir einfach mal das regelmäßige, hysterische Geschrei, wenn denn tatsächlich zumindest die Möglichkeit(!) bestünde, dass eine linke Partei linke Politik betreiben könne? Warum wurden zuletzt Sanders und Corbyn diskreditiert? Warum wurde Lafontaine aus dem Finanzministerium gemobbt? Warum dieser teils offene Hass damals in Hessen gegen Ypsilanti? Warum wird Kindern schon von kleinauf das Schreckgespenst DDR — und platter Antikommunismus eingeimpft? Warum hat man Morales damals in der »Snowdenkrise« die Landegenehmigungen verweigert...? Wenn man doch im Grunde (systemimmanent) wusste(!), das Syriza total kapituliert — warum dann diese Wochenlange Hetze gegen die aufmüpfigen Griechen? Wirklich ALLES nur Show...?

    Nö, die Schergen des Kapitals haben sehr wohl »Angst«, dass ihr gehegtes, stupides Wahlvolk irgendwann wirklich mal eine linke Partei wählen könnte! Und da sind wir genau an dem Punkt: Ich bin mir zu 100% sicher, dass die AfD samt flankierendem Flüchtlingshype genau diese Aufgabe erfüllen sollte — die niederen Instinkte ansprechen und die künstlich geschürte Empörung nach rechts zu kanalisieren! Das galt z. B. auch in Sachen Medienkritik — die hatte in Sachen Ukraine‐Krise, Friedensdemos und Russlandhetze einen kleinen Höhepunkt. Dann kamen »Querfront«, Pegida — und schon wollten viele Linke nicht mehr ins prinzipiell gleiche Horn wie die »Lügenpresse«-Schreier tuten...

  18. »der rechte Geist«

    Richtig, und er scheint sich eben nicht nur bei den klassischen Rechten auszutoben. Vielmehr gibt es ihn zunehmend in so gut wie allen politischen Institutionen , die in irgendeiner Form an den Fleischtöpfen sitzen.
    Es ist nichtmal ausgemacht , daß es die offenen Rechten sind , von denen die größte Gefahr ausgeht für die Demokratie.
    Neben den genannten neoliberalen Kräften lassen auch die »netten« Leute wenig zu wünschen übrig , was die Aushöhlung von Demokratie und Rechtsstaat angeht , gut ist immer , was der eigenen Gruppe entspricht.
    Auf leisen Sohlen kommen sie geschlichen , um im Namen des Bessermenschen ein neu‐totalitäres Denken zu etablieren.

  19. @Dennis: Richtige »Angst« und alle Versuche der frühzeitigen Gefahrenabwehr, also das nicht enden wollende Predigen einer linken Gefahr, rühren mEn von den Ereignissen im Jahre 1917. Wenn die Arbeiter kommen und sich nehmen, was ihnen zusteht, dann geht die Post ab.
    Solange der Politzirkus noch funktioniert, droht dem Kapital keine Gefahr, denn linke wie rechte Regierungen sind lediglich Verwalter des Mangels, ausgestattet mit beschränkten Rechten und Möglichkeiten.
    Die Demokratie aber, an die Du zu glauben scheinst, hat noch nie existiert, sondern ist eine Geschichte, die nur in den meisten Köpfen existiert. Solange wenige die Chefs sind und bereits im Kindergarten mit der Disziplinierung und Vorbereitung auf das Diktat der Einhaltung eines festen, durch Lohnarbeit bestimmten Tagesablaufs begonnen wird, muss eben der Narrativ geschaffen werden, dass alles was ist die ultima ratio darstelle. Nur zufriedene Menschen arbeiten produktiv und wenn sie es schaffen, die völlige Unterwerfung als höchste Form der Selbstverwirklichung zu interpretieren, dann haben alle gewonnen; Die Ausbeutungsmaschinerie läuft, es herrschen Ruhe und Frieden im Land und die, die es bezahlen können, verlustieren sich im Konsum, der als Surrogat für die eigentlichen Bedürfnisse und den erlittenen Freiheitsverlust dient, was wiederum die Maschine am laufen hält.

    Die bürgerlichen Errungenschaften wie der Rechtsstaat und die Gewaltenteilung sind jedoch ohne Zweifel gute Dinge. Es hat lange gedauert, bis sie eingeführt wurden und ihre konsequente Einhaltung ist noch nicht abgeschlossen, wie wir täglich und allerorten beobachten können.
    Historisch gesehen ist also Optimismus angesagt.
    Momentan leben wir halt in einer Zeit, in der das Pendel nach rechts ausschlägt.

    Lies mal z.B. »Überwachen und Strafen« von Michel Foucault oder das »Schwarzbuch Kapitalismus« von Robert Kurz. Vielleicht relativieren sich dann einige deiner Ansichten.
    Bis dahin hat es Horst Seehofer auf den Punkt gebracht: »Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden«

  20. Ich weiß ich bin jetzt ein bischen spät dran, aber ich habe hier mal einen anderen Blogartikel bei dem man sich unbedingt auch mal die kommentare durchlesen sollte:
    http://duckhome.net/der-ramelow-haelt-linke-politiker-fuer-nicht-geeignet-11354.html
    Und ja die linke in mv ist derzeit nicht wählbar, vielleicht wird sie das ja wieder. Bis dahin warte ich noch auf eine öffentliche distanzierung von den Antideutschen.
    Hier gehts um die mittelschicht:
    http://duckhome.net/rien-ne-va-plus-nichts-geht-mehr-11349.html
    Und hier mal was zur Nahles:
    http://denkfabrik-deutschland.de/?p=365
    viel spaß beim lesen ;)

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