Herzlich Willkommen in Liberia! In der Sonne der westafrikanischen Atlantikküste! Hier tobt das Leben. Hier kann man entspannen. Das Kriminalitätsniveau, die Zunahme der Kriminalität in den letzten 3 Jahren, die Sorge vor (Raub-)Überfällen, Eigentumsdelikten, Korruption und Bestechung, Gewaltdelikten oder Probleme im Zusammenhang mit Drogenkonsum und ‑handel werden zwar allesamt als sehr hoch eingeschätzt, aber man sollte nicht alles so (über-)dramatisieren! Glaubt keiner Panikpresse! Das sind alles nur krude Verschwörungstheorien! Wirklich gefährlich ist nur COVID-19! Das auswärtige Amt sagt zum Thema Liberia explizit:
- »Liberia ist als COVID-19 Risikogebiet eingestuft.
- Am Flughafen Monrovia wird für alle Reisenden ein weiterer PCR-Test durchgeführt. Für diesen Test wird eine Gebühr in Höhe von 75 Dollar erhoben.
- Es gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und zur Einhaltung von Abstandsregeln im öffentlichen Raum.
- Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften.«
Liberia gilt als eines der ärmsten Staaten der Welt. Dengue-Fieber, Malaria, AIDS, Cholera, Lassa-Fieber, Tollwut — das alles ist in Liberia weit verbreitet, aber nichts ist so gefährlich wie COVID-19! Schließlich gab es dafür schon einen Lockdown in Liberia. Für Hunger, Malaria oder die Kriminalität nicht. Wir haben hier unten keine anderen Probleme, außer dem Todesschnupfen. Ehrlich. Vertraut uns. Achtet primär und vor allem in Liberia auf die Killerseuche. Haltet Abstand. Tragt Maske. Befolgt die AHA-Regeln! Denn Corona ‑und nur Corona- wird euch hier vor Ort dahinraffen! Alles andere werdet Ihr schon irgendwie überleben. Versprochen!


Seit einigen Jahren (also schon lange vor der »Corona-Krise«) wird die digitale Schule beschworen, gefordert und gefördert. Schulklassen sollen mit Laptops, Tablets, Smartphones und interaktiven Whiteboards ausgestattet werden. Ferner sollen digitale Plattformen, Web-Kommunikationswege sowie Video-Plattformen den Weg zur digitalen Schule (auch via Homeschooling) ebnen. Die Kritik lautet stets, dass es einen großen Mangel an der Umsetzung und Ausstattung geben würde. Ob und inwiefern digitale Lernmaterialien überhaupt pädagogisch sinnvoll oder ob sie nicht auch schädlich für die kindliche Entwicklung seien können, interessiert kaum.
Ich wollte nach maximal fünf Teilen aufhören. Als klar wurde, dass die Gefährlichkeit von Covid-19 mit der Grippe vergleichbar ist (»Er hat Grippe gesagt! Hängt ihn!«), hätten sämtliche Maßnahmen heruntergefahren werden müssen. Das Gegenteil ist passiert. Jetzt, fast sieben Monate später, sind Politik und Medien Gefangene ihres eigenen Angst-und-Panik-Narrativs geworden. Ohne Gesichtsverlust kommen sie nur noch schwer aus der Nummer raus. Gleichzeitig stehen 
Langjährige Leser dürften wissen, dass ich an einer Schule in Berlin arbeite. Auch bei uns gibt es zum neuen Schuljahr 2020/2021 eine neue Hygieneverordnung sowie Maskenpflicht. Die Umsetzung hat mit pädagogischen Grundsätzen absolut nichts mehr zu tun. Sie ist ein groteskes Chaos, ein kafkaesker Irrsinn und eine absurde Behörden-Willkür. Angst, Panik und politischer Aktionismus verwandeln den Bildungsraum Schule, bei der Kinder kognitive, aber auch sozial-emotionale Fähigkeiten entwickeln und stärken sollen, in ein völlig realitätsfernes Experimentierlabor. Ein Erfahrungsbericht.
Eingeweihte dürften mittlerweile wissen, dass ich in Berlin lebe. Wer in Deutschland in einer Kleinstadt, in der Provinz oder gar auf dem Land lebt, dürfte von dem alltäglichen kafkaesken Coronoia-Irrsinn vermutlich nicht allzu viel mitbekommen. Deshalb ‑und weil ich mir unbedingt den Zorn von der Seele schreiben muss- gibt es heute ein paar wahnwitzige Beispiele aus Berlin. Im Namen der Volksgesundheit werden die schwachsinnigsten Verordnungen und Regeln verhängt. Vorneweg: wir haben auch weiterhin weniger als 0,01 Prozent Infizierte (nicht Erkrankte!) in Deutschland. Aber mit Fakten oder gar dem Verstand (Hahaha!) darf man heute Niemanden mehr kommen. Es regieren die Schreibtischtäter und die Eichmänner: »Aber die Verordnung sagt...« Wenn eine Verordnung sagen würde, einmal pro Stunde den eigenen Kopf gegen einen Baum schlagen zu müssen (sonst Lohnkürzung!), würden die Vollpfosten das dann auch machen?