Wer anständig ist, der fliegt

»Sie spürten die Proteststimmung, weigerten sich aber, die Schwachen gegen die Schwächsten auszuspielen. Anständig, aber wenig erfolgreich.«

Spiegel Online vom 15. März 2016

Anmerkung: Das ist der Kern der Analyse von Wolf Wiedmann‐Schmidt auf Spiegel Online zu den Ergebnissen der Linkspartei bei den Landtagswahlen. Wer Flüchtlinge willkommen heißt, nicht menschenverachtend ist, nicht hetzt, zündelt und nicht seinen rassistischen Schrebergarten‐Biedermeier‐Weltverleugnung‐Habitus kultiviert, der hat derzeit politisch keine Chance. Bei dem ganzen Geschreibse über die vermeintlichen »populistischen Extreme« von links und rechts, wird vor allem vergessen, dass es die politische Mitte ist, welche die Demokratie demontiert. Die große Koalition mit Hartz‐Terror, Kriegseinsätzen, verfassungswidrigen Gesetzen, Überwachungsstaat, NSU‐Sumpf, BND/NSA Skandal etc. sind ebenso die Hauptverantwortlichen, wie die angebliche Mittelschicht, die ihre demokratiefeindliche und rassistische Haltung jetzt erst öffentlich auslebt, die aber schon immer vorhanden war.

13 Gedanken zu “Wer anständig ist, der fliegt

  1. Ich würde die Flüchtlinge da mal langsam herauslassen.
    Man kann auch so dagegen sein, andere gegen einander auszuspielen. Ohne ein Befürworter des Stroms zu sein.
    Wenn in Mitteleuropa ein Atomkraftwerk in die Luft fliegen würde und Millionen von »reinrassigen Weißen« und »arbeitsame, zivilisierte Mitteleuropäer« nach Osteuropa und nach Spanien und Süditalien fliehen würden, das Chaos wäre dasselbe und die verbliebenen Staaten würden nicht alle reinlassen, weil sie nicht wissen, wohin sie mit den Leuten sollen. Außer bis zum Mond stapeln.
    Mal davon abgesehen, Verstrahlte und bereits krank gewordene würde man sich auch nicht hineinholen, weil man für sie nichts mehr tun kann und sie die noch gesunden ebenfalls krank machen und die Gegend verseuchen.
    Unmenschlich, ist aber eine Sache des Überlebens und der Machtlosigkeit.

  2. Kann man nicht! Die mit geschmackloseste und den Erfolg der AfD — samt anhängiger »Mitte« — erst ermöglichende Variante des Spiels divide et impera baut seit Beginn dieser frei erfundenen »Krise« komplett auf Fremdenfeindlichkeit auf.

    Wer befürwortet denn den »Strom«...?! Es ist aber nicht das Gleiche, sich an eine Grenze zu stellen und Menschen auf der Flucht ihrem Schicksal zu überlassen. Weil man sich dann doch lieber in der »Volksgemeinschaft« aus Egoisten und menschenverachtenden Soziopathen suhlt, die die »westlichen« Gesellschaften inzwischen prägen! Allein aus dem Grund, dass jene zufällig dem selben Staat angehören wie man selbst...

    Ähm, ich schätze deine Beiträge ja eigentlich. Aber in Sachen »Flüchtlinge« brennen auch bei vielen für eigentlich ganz vernünftig gehaltenen die Sicherungen durch. Allein die dämliche Grundannahme, dazu noch Vokabular wie »stapeln« »verstrahlt«, »krank«, »verseuchen«.

    Ist das eigentlich die oft geforderte Grenzen‐ und ja vor allem Staatenlose Zukunft, die viele Linke gerne im Rahmen ihrer absurden »Überwindung des Kapitalismus« (= »Staat«, der muss ja bekanntermaßen auch weg auf den Müll...) fordern...? Ich seh grade in dem Punkt gewaltige Widersprüche. Man malt ne Linie irgendwo hin — und beurteilt den Wert als auch Anspruch von Menschen danach, wo sie geboren wurden...!?

  3. @Dennis82
    Ist wohl eine recht schmerzhafte Angelegenheit, mit ansehen zu müssen, wie man mit seiner pseudomoralischen, bis zur Selbstaufgabe reichenden Schwachmatenidiologie sang‐ und klanglos untergeht.
    Es steht Dir aber frei, deine Unzufriedenheit mit einer baldigen Ausreise aus der Dir so verhassten Volksgemeinschaft zu beenden.
    Gute Reise

  4. @Seismograph

    Seit wann sind Humanismus, Menschenwürde und Nächstenliebe »pseudomoralisch« und eine »Schwachmatenidiologie«? Ist es schon wieder soweit? :SICK:

  5. »Seit wann sind Humanismus, Menschenwürde und Nächstenliebe »pseudomoralisch« und eine »Schwachmatenidiologie«? Ist es schon wieder soweit?«

    Bestes Statement! Danke epikur!

  6. Du machst es dir etwas zu einfach. Die Linke ist keine einheitlich auftretende Truppe sondern besteht zumindest in BaWü überwiegend aus ehemaligen SPD’lern und Gewerkschaftsbonzen. Also einem Personal welches schon in der Vergangenheit bewiesen hat daß irgendwelche warmen Worte auf Papier nichts wert sind und daß die werktätige Wählerschaft im Zweifelsfall über den Tisch gezogen werden kann wenn es opportun ist. Wer ist da nochmal der LV? Nichtmal der Name fällt mir spontan ein obwohl ich jetzt nicht komplett uninteressiert bin. Die eigentliche Schande ist das Abschneiden de PARTEI. Da wär mehr drin gewesen.
    Zur Afd nur n paar Takte. Ich finds nicht schlimm daß Merkel die CDU zerlegt und sich daher Splitter bilden. Nachdem sich die SPD durch Schröder marginalisiert hat passiert das nun in der anderen Ecke.

  7. @matrixmann

    Dein Vergleich hinkt aber gewaltig.
    Eine Sache des Überlebens ist es aktuell für die Menschen, die fliehen. Du willst mir doch nicht weismachen wollen, dass es für uns ums Überleben ginge.
    Da werden Milliarden für Bankenrettungen ausgegeben, fürs Militär, für Kriege, aber wenn es darum geht, Menschen ein Überleben zu sichern, sind wir pleite? Ganz zu schweigen davon, wer hier wen dazu zwingt, seine Heimat zu verlassen.
    Ich fass es langsam nicht mehr, wie diese Menschenverachtung immer mehr um sich greift.

  8. @Seismograph: Genau, »geh doch nach drüben« war schon immer das tiefsinnigste und beste Argument. :d Doch wohin...!? Ein französischer, italienischer, griechischer usw. Humanist wird sich in seinem Umfeld sicher auch nicht wohler fühlen... Und warum soll ich bitte den Menschenfeinden kampflos den Platz und meine Heimat überlassen...!?

    @derda: Der Widerspruch fällt dir nicht auf? Erst ist sie keine einheitliche Truppe. Aha. Aber in BaWü besteht sie dann doch nur aus Ex-SPD’lern und »Gerwerkschaftsbonzen« (kennst wohl alle persönlich). Da verlassen also ein paar Aufrechte Sozen die Sozen, weil die keine Schröder’sche neoliberale Sozenpolitik mehr mitmachen wollen — und gehen in die Linke!

    Und das ewig nörgelnde, überall den Verrat witternde ganz‐linke Linksvolk behauptet dann, dass jene am Ende dann ganz bestimmt genau das machen würden, wofür sie ja erst die andere Partei verlassen haben. Ist ja auch total logisch! Und halten nebenbei mit dieser wild rotierenden Gebetsmühle wiederum viele Leute davon ab, der Linken eine Chance zu geben, diesen »Verrat« wenigstens dann auch mal Realität werden zu lassen. Wobei Landtage die Kompetenzen betreffend eh nur sowas wie »demokratische« Verwaltungsbehörden sind. Denn wirklich was bedeutendes geändert werden kann dort nicht.

    Monty Python hätte mal der »Volksfront von Judäa« einen eigenen Film widmen sollen...!

  9. @Dennis82
    Ich würde behaupten, dass es nicht geht, ist zu allererst eine Sache des Denkens.
    Ich kann auch ohne pro‐Flüchtlinge‐Position dagegen sein, dass Flüchtlinge, Langzeitarbeitslose und andere Gruppen in einem Betrieb pauschal per Gesetz weniger Einstiegslohn erhalten als andere. Ich muss mich noch nicht einmal für jede Gruppe einzeln einsetzen, sondern kann es generell als Frechheit und als Ausbeutungsmaßnahme ansehen.

    Ich habe das bei einem anderen Kommentar registriert — du bist aus RLP. Ich kann dir nur sagen, welches Bild sich für mich ergibt: Ich habe den Eindruck, dass es mindestens 5 oder mehr verschiedene Deutschlands gibt, in denen die Deutschen leben. Wenn du die unterschiedlichen politischen Einstellungen mit einbeziehst, wird es vielleicht ein ganzes Dutzend.
    Nur weil in RLP vielleicht Snobville existiert und die Leute aus ihrer fettgefressenen, mittelständischen, gut situierten Position heraus agieren, heißt das noch lange nicht, dass es überall so ist. Snobville steht nicht überall.
    Auch der ganze Osten besteht nicht nur aus Sachsen allein.
    Manchmal ist es auch das Armenhaus wie es die Treuhand und windige Nach‐Wende‐Unternehmer hinterlassen haben, wo sich niemand darum kümmert, ob wohlmöglich noch stündlich ein Bus oder ein Zug fährt oder jemand, der nicht gehbehindert und dement ist, zu seinem 50km entfernten Facharzttermin kommt.
    Und in Europa organisiert man ganze halbkontinentale Bustouren für Leute — auch wenn sie dafür zahlen müssen — , die noch nicht einmal unbedingt Papiere bei sich haben — Zelte, Essen, Trinken, Dixi‐Häuser. Wäre gut, wenn das gleiche Engagement bei den eigenen Obdachlosen, verarmten Rentnern, Hartz4ern, perspektivlosen Kindern und Jugendlichen oder in der eigenen Kleinstadt auch so wäre. — Und nicht das Mantra »wir haben kein Geld dafür« alles regieren würde...

    Kleiner Perspektivwechsel — und dieser Teil sollte mal frei von Schuldzuweisungen gelesen werden: Es wird nicht Tausenden nachts eine Erleuchtung im Traum erscheinen und ihnen sagen, sie müssten »dort« zu Grenze gehen. Es wird jemanden geben, der sie zielgerichtet leitet. Menschenschmuggel als illegaler Wirtschaftszweig existiert nicht erst seit den Nahost‐Kriegen, er existiert schon viel länger. Das Geschäft floriert nur gerade sehr gut, weil ein sehr großer Bedarf gewachsen ist.
    Davor hat man Zwangsprostituierte, Drogenkuriere, Sklavenarbeiter, Klaubanden und wandelnde Organspendesäcke umher geschoben.
    Wie hat man diese Leute angeworben? Man hat sich Leute in prekären Situationen gesucht, Leute, die nichts mehr an ihrem Standort hält, Kinder, die ohne Eltern sind, Leute, die Geldprobleme haben oder selbst drogenabhängig sind. Verwundbare Leute.
    Für ersteres am besten solche, die obendrein zu viele Mythen über den Westen gehört haben oder zu viel westliche Medien konsumiert haben.
    Man lockte sie mit den Versprechungen nach Arbeit in den Ländern, die in westlicher Wohlstandspropaganda als »wohlhabend« angepriesen werden — nicht etwa z. B. mit Arbeit in Polen, weil man wusste, Polen ist keines der Vorzeige‐Reichenländer, die ständig als das Beste angepriesen werden -, wenn sie dort dann ankamen, brach der Alptraum für sie los. Pass weg und machen, was dir gesagt wird, sonst — Mafiatod. Wenn du Angehörige hast, Mafiatod auch für sie. Auch für Kinder.

    Die Grenzöffnung in den 80ern in Ungarn war ein geplantes Ding. Alle Ostler, die in dieser Zeit in Ungarn im Urlaub waren, erzählen dir einhellig, wie sehr DDR‐Bürger zielgerichtet bearbeitet und umworben wurden, über die Grenze zu gehen, weil sie offen ist.
    Keine andere Gruppe betraf das sonst in dem selben Ausmaß.

    Viele, die nach der Wende in den Westen abgehauen sind, und manchmal teilweise nach wenigen Jahren wieder zurück in ihrer Heimat gewesen waren, sind dorthin ausgeschert, weil sie sich für etwas besseres hielten und dort drüben noch besser werden wollten. Dafür ließen sie manchmal ganze eingerichtete Häuser, Partner und Familien zurück. Nur für einen Traum, der durch Versprechungen und (aus heutiger Sicht) westliche Propaganda genährt wurde, mit der sie keinen Umgang hatten oder sich die Sache schön geredet haben. Zurück kamen sie, weil ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. Das Fuß‐fassen ist nicht eingetreten, irgendwann ging das Geld aus oder einen verließen die Leute, die einen aushielten. Meinetwegen auch das, was sich als »Ost‐Diskriminierung« in Westdeutschland einstellte in den 90ern.

    Keine Ahnung, ob davon irgendwas übertragbar ist auf die heutige Situation. Es soll mal nur eine Aneinanderreihung von historischen Beispielen aus der jüngeren Geschichte sein, womit man sich seinen Teil zwischen den Zeilen zusammenfantasiert. — Abseits von großen Verschwörungstheorien.

  10. Und wie reagieren Prominente der Partei DIE LINKE auf die Niederlagen?

    Sevim Dagdelen, BT‐Abgeordnete aus meinem Wahlkreis will den Standortnationalismus wieder in den Focus linker Politik rücken. Sie nennt es »Soziale Offensive«.

    https://www.jungewelt.de/2016/03–15/067.php?sstr=Dagdelen

    Gregor Gysi , nach dem vergeblichen Bemühungen, durch Anbiederei an die SPD doch noch Aussenminister zu werden, denkt im Ruhestand über eine Koalition mit der CDU nach.
    https://www.jungewelt.de/2016/03–17/081.php

    Und diejenigen, die mich immer wieder überzeugen wollten, dass ich wählen gehen soll, um den Einzug der Rechten in die Parlamente zu verhindern schweigen natürlich betreten, angesichts der einmalig hohen Wahlbeteiligung in den drei Bundesländern.

    Hier und in anderen Blogs plädieren immer wieder Leute für eine Zuschauerdemokratie, auch Parlamentarismus genannt und begeistern sich für das Recht, den geschäftsführenden Vorstand des Kapitals wählen zu dürfen. Dabei gibt es kaum Stimmen, die den Druck auf der Strasse betonen wie er hier:

    https://www.jungewelt.de/2016/02–25/015.php?sstr=Ziviler%7CUngehorsam

  11. @altautonomer

    Bei Peter Grottian hatte ich damals an der FU Berlin Seminare. Er war dort fast schon eine Legende. Weil er -wie kaum jemand an der Universität‐ eben nicht im akademischen Elfenbeinturm gelebt hatte, und mit seinen tollen Theorien via Buchform Geld machen wollte, sondern weil er ganz konkret und direkt für politische Veränderungen eintreten wollte. Solche Professoren gibt es heute kaum noch.

    EDIT: Das Gysi über eine Koalition mit der CDU nachdenkt, ist mehr als peinlich. Auch er verkennt, dass die Gefahr für die Demokratie nicht von der AfD kommt, sondern von der politischen Mitte ausgeht. Und das schon seit Jahren.

  12. Die bekannt‐selektive Wahrnehmung halt einmal mehr, von ganz links außen — wo die bekanntermaßen alleinige Wahrheit liegt. Manche »Linke« haben ja eh nix anderes zu tun, als anderen Linken vorzuwerfen, sie seien nicht links oder zu nah am »Feind«. Besonders der pöhse Gysi hat es den Spinnern / Spaltern ja besonders angetan. Sicher, die Linke koaliert also bald mit der Union...! Boah... Da lässt man sich sehr gerne Instrumentalisieren. Dient ja schließlich alles der guten Sache. Inzwischen stell ich mir persönlich nicht mehr die Frage, ob es unter Linken auch V‐Leute gibt. Ähnlich wie bei den Rechten dürfte die Quote ähnlich hoch sein.

    Statt dessen lieber weiter stur (meist persönlich ausgesorgt habend, ohne jeden wirklichen »Leidensdruck«, mit der auskömmlichen Pension auf’m Konto und dem Rotwein in der Hand...), wie ein Kleinkind laut rumquengeln (»ICH WILL ABER!!!«) und fern ab jeder Realität von der »Überwindung des Kapitalismus« und der Antikapitalistischen Weltrevolution träumen. Woher soll sie denn kommen, ihr ach so gescheiten Alles‐ / Besserwisser...!? Wenn in dem Punkt doch nur ein EINZIGES Mal was Konkretes käme. Aber nö. Nix. Nada. Niente.

    Weil ihr schlicht nicht wahrnehmen wollt, dass dieses von euch verhasste »System« aus dem Milliardenfachen tagtäglichen Denken und Handeln von systematisch konditionierten und programmierten Menschen(!) resultiert! Diese (dann auch AfD, SPD, Union, FDP, Grüne wählenden) Menschen (die die Menschenverachtung mit der Muttermilch aufgesogen haben) könnt ihr nicht per Knopfdruck »umerziehen«. Denen könnt ihr kein neues System überstülpen (ohne, dass sie euch als »Dank« als Terroristen an die Wand stellen). Daher fällt eure angebetete deus‐ex‐machina schon beim Gedanken daran vollends in sich zusammen! Was euch nicht davon abhält, einfach weiterhin Alles(!) in ausschließlich destruktiver Weise Scheiße zu finden. Kleinkinder sind oftmals vernünftiger wie das, was sich in dieser Irrenanstalt als »links« bezeichnet... Nix nimmt mir mehr Mut als dieser kranke Sektierungs‐ und Selbstzerstörungswahn...

    Lachen tun weiter die da oben — über so ein gewaltiges Maß an Blöd‐ und Borniertheit.

    Ich habe fertig...!

  13. »Wenn in dem Punkt doch nur ein EINZIGES Mal was Konkretes käme. Aber nö. Nix. Nada. Niente.«

    Tipp: Meine Links anklicken. Hab noch mehr davon (z. B. Inge Hannemann, die im Namen der Hamburger LINKEN die Verlängerung der 1‐Euro‐Projekte in der Bürgerschaft beantragte.) .

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