Empathie mit Russland

»...weil die Führung der Wehrmacht ihre Soldaten hatte wissen lassen, dass ein Russenleben nicht annähernd so wertvoll sei, wie das eines Deutschen. Wer solche und allzu ähnliche Geschichten mit sich herumträgt, kommt nie in die Versuchung, über die Russen aus der Position moralischer Überlegenheit zu reden. Aber genau dies ist heute wieder Mode geworden.«

Erhard Eppler. »Wider die Spaltung Europas: Für eine neue Verständigung mit Russland«. Blätter Ausgabe August 2016. S. 91

Anmerkung: Die Abwertung und Entmenschlichung ener Nation, Ethnie oder eines Volkes ist stets der erste Schritt, bevor es zu einem Krieg kommt. Die Tutsis in Ruanda wurden als Kakerlaken, die Juden in Deutschland als Ratten und Ungeziefer und die Moslems heute im Nahen Osten werden als Terroristen bezeichnet. Was wird sich die Kriegspropaganda für die Russen ausdenken?

4 Gedanken zu “Empathie mit Russland

  1. 1. Konkret: Es ist die Tieranalogie, die ideologisch verbreitet zum Völkermord führt. Für Nichtvegetarier (98 %) ist das Tier prinzipiell minderwertig, darf getötet oder beliebig verwertet werden.

    2. Wenn deutsche Männer russische Partnervermittlungen fluten, hat das sicher nicht seinen Ausdruck darin, dass sie Frauen »auf Augenhöhe« suchen, sondern passt ins Schema.

  2. Und da wundern sich öffentlich‐rechtliche deutsche Medien, dass, wenn sie nach Russland kommen und irgendwo drehen, dass sie mit Ablehnung und dem Wunsch, wieder zu gehen, begrüßt werden...
    Mein Nachbar, über den ich nur üble Worte übrig habe, würde das genauso tun.

  3. »2. Wenn deutsche Männer russische Partnervermittlungen fluten, hat das sicher nicht seinen Ausdruck darin, dass sie Frauen »auf Augenhöhe« suchen, sondern passt ins Schema.«

    Hmm, da dürfte mancher sein blaues Wunder erleben: Russinen sind alles Andere als handzahme Weibchen!

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