
Eindeutig auf der Seite des Guten: »die Grünen«.
Ich mache und denke das, was die Mehrheit macht und denkt. Ich gehöre halt zu den Guten!
Ich befürworte die Frauenquote, bin für mehr Gender-Themen und deutlich mehr Frauenförderung. Ich gehöre doch zu den Guten!
Ich kritisiere niemals Banken, die Finanzindustrie oder die israelische Regierung, denn das ist eindeutig antisemitisch. Und ich will ja zu den Guten gehören!
Ich unterstütze die US-Regierung, den US-Kulturimperialismus und befürworte alle NATO-Kriege. Ich gehöre auf jeden Fall zu den Guten!
Ich verachte überzeugte Ungeimpfte, faule Arbeitslose sowie nörgelnde Maßnahmen-Kritiker. Schließlich gehöre ich zu den Guten!
Ich mache das, was meine Regierung mir sagt. Ich gehöre zu den Guten!
Ich bin Veganer, kaufe ausschließlich Bio-Lebensmittel sowie nachhaltige und klimafreundliche Produkte. Ich gehöre eindeutig zu den Guten!
Ich glaube allen öffentlichen Erzählungen, folge der einen reinen Wahrheit und schaue täglich die Tagesschau. Ich gehöre zu den Guten!



Im Leben eines jeden Kindes gibt es vor allem zwei große Übergangsphasen: der Eintritt in die Schule sowie der Eintritt in das Arbeitsleben. In der pädagogischen Literatur gibt es primär jede Menge Beiträge und Untersuchungen vom Übergang Kindergarten — Schule. Die Untersuchung von der Schulphase zum Berufsleben scheint meist eher ein wirtschaftspolitisches Thema zu sein. Beide Übergangsphasen sind für Kinder und Jugendliche entscheidende Wegpunkte. Sehr viel wird und wurde darüber geredet und geschrieben, wie man Kinder in dieser sensiblen Lebensphase unterstützen kann. Was jedoch der Aufprall von gegensätzlichen Werten und Normen bei Kindern verursacht, wird eher selten bis gar nicht thematisiert.
Wenn ich mich mit Freunden, der Familie oder mit Arbeitskollegen über Menschen wie beispielsweise Daniela Katzenberger, Dieter Bohlen oder Verona Pooth unterhalte, kommt irgendwann die Floskel, dass die alle ja doch irgendwie klug und clever seien, weil sie es schließlich geschafft hätten, irgendwie Geld zu machen. Echte Kenntnisse in Literatur, Musik, Kunst, Wissenschaft oder Kultur spielen bei der Bewertung von Menschen scheinbar nur noch insofern eine Rolle, wenn dieses Wissen irgendwie nützlich zur Geldvermehrung, im Beruf oder für den persönlichen Vorteil verwertet werden kann. Intelligent sei, wer sich oder irgendeinen Mist verkaufen kann. Ansonsten ist es per se unnützes Nerd-Wissen oder Klugscheißerei. Hierbei stelle ich mir folgende Fragen:
Überflüssige Ballastexistenzen