
Eine Putinversteher-Straße.
Der investigative Journalismus ist faktisch tot. Kein Journalist in den Mainstream-Medien traut sich heute noch, staatliche Narrative zu hinterfragen, Skandale von Banken, der NATO oder von Konzernen aufzudecken sowie Korruption und finanzielle Netzwerke von Reichen und Mächtigen zu kritisieren.
Wer es dennoch wagt, der wird ganz schnell aussortiert. Und damit nicht gleich wieder die Populismus‑, Schwurbel- oder Verschwörungskeule kommt, stelle ich heute investigative Dokumentationen vor, bei denen es den Filmemachern und Journalisten genau so ergangen ist.
Der Tiefe Staat
Beginnen wir mit Dirk Pohlmann. Er hat jahrelang für den ÖRR gearbeitet. Bis er sich Geheimdienst-Themen sowie der NATO gewidmet hat. Die Transatlantiker im ÖRR begannen dann recht schnell, ihn auszusieben. Wer einen Film über Israels Atombombe macht, darf nicht weiter stattfinden.
Heute nennen sie ihn einen »Verschwörunsgerzähler«, »Antisemiten« oder »Schwurbler«. Gerne auch garniert mit den Adjektiven »krude« oder »umstritten«. Seine Dokumentationen sind heute nur noch auf privaten YouTube-Kanälen zu finden. Beispielsweise hier.
Investigativer Journalismus
Eine der letzten klassischen investigativen Journalisten, die sich in erster Linie einer sauberen Recherche, als der richtigen Haltung widmet, ist Gaby Weber. Sie hat zahlreiche, kritische Dokumentationen auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht. Auch sie wird vom ÖRR geschnitten. Besonders gefallen hat mir ihre Enthüllung über Adolf Eichmann.
Ihre These, die mit sehr vielen Belegen und offiziellen Unterlagen unterfüttert wird: die israelische Regierung wusste seit Jahren, wo sich Eichmann aufhält. Er wurde erst dann offiziell verhaftet, als man ein großes mediales Ablenkungsmanöver gebraucht hatte, weil man unterirdische Atombomben-Tests in Argentinien durchgeführt hatte, die nicht ganz nach Plan liefen. Gaby Weber hat das aufgedeckt — und es wurde komplett totgeschwiegen. Bis heute.
Big Pharma
Besonders vermeintlich Linke, die immer noch glauben, die »C‑Maßnahmen« seien ein solidarischer Akt der Nächstenliebe und kein aggressives, staatliches Impf-Marketing gewesen, sollten sich die Dokumentation über die Schweinegrippe ansehen. Das scheint heute nicht nur alles vergessen und verdrängt, sondern auch komplett verleugnet zu werden. Wir waren hier in der Erkenntnis und in der Aufklärung schon mal weiter.
Uranmunition
Vergessen scheint auch, dass die NATO seit einigen Jahrzehnten Uran-Munition verwendet, die ganze Landstriche radioaktiv kontaminieren kann. Böden, Grundwasser sowie gesteigertes Krebsrisiko, können die Folge sein.
Der Filmemacher Frieder Wagner hat darüber im Jahr 2007 in seiner ZDF-Dokumentation »Deadly Dust — tödlicher Staub« berichtet. Danach bekam er keine Aufträge mehr und seine Karriere war vorbei. Fast 20 Jahre später wird über das Thema immer noch der Mantel des Schweigens gelegt.
Habt Ihr weitere Empfehlungen?
Mathias Werth und Jo Angerer scheinen den systemmedial weitgehenden verriss (siehe zB startpage-ergebnisse zum thema) ihres aufklärenden werkes »Es begann mit einer Lüge« (2001) zur völkerrechtswidrigen Nato-agression gegen die Bundesrepublik Jugoslawien weitgehend gut überstanden zu haben.
beide sind offenbar nach wie vor für den WDR tätig.
ich vermute, spätestens ab 2014 hätten sie sich eine solch kritische, brisante,»west-nato-werte« nachdrücklich hinterfragende dokumentation nicht mehr leisten können, ohne entsprechende repressionen zu erfahren.
viele hier werden den film sicher schon kennen.
dennoch — prädikat:
immer wieder sehenswert.
https://www.wsws.org/de/articles/2001/02/koso-f23.html
https://www.youtube.com/watch?v=ZtkQYRlXMNU
Todesstaub Made in USA
Frieder Wagner hat unter diesem Titel 2019 ein Sachbuch beim Wiener Pro-Media Verlag veröffentlicht. Die FilmDVD liegt dem Buch bei.
> Straße des Friedens
Damit eine Straße nach einem benannt wird, muss man normalerweise tot sein ...
Als klassisches Beispiel würde ich auch Patrick Baab anführen, wenn auch jetzt nicht schwerpunktmäíg Dokumentarfilm. Auf seiner Website sind diverse Dokus gelistet an denen er beteiligt war.
Die beste Doku über Uranmunition die ich kenne: https://www.youtube.com/watch?v=c99imnmm5Io
Die Interessenten für investigativen Journalismus sind ja auch merklich weniger geworden.
Und als investigativer Journalist würde ich mir heute schon die Frage stellen: Wofür mache ich den Scheiß denn überhaupt, wenn es den meisten Menschen am Arsch vorbei geht?
Wenn es ganz hart kommt, wird man auch noch zum Ausgestossenen gemacht.
https://escapekey.substack.com/ (englisch)
und die deutschen Übersetzungen (auch von anderen Quellen) https://axelkra.us/. Hat einige interessante Artikel zum Beispiel zur Rolle von Jeffrey Epstein, zur Dunklen Aufklärung und zur Technokratie, die sich die Silicon Valley — Blase so sehr wünschen.
Und falls der Cheffe mal zur Abwechslung wieder mal was zum Zocken sucht: ›Tainted Grail — Fall Of Avalon‹ kann ich empfehlen. Wer ›Morrowind‹ und ›Oblivion‹ gesuchtet hat, kriegt hier ne ansprechende Ersatzdroge. Sogar mit ner anständigen Storyline.
Hi,
vielleicht darf ich an dieser Stelle unsere Dokumentarfilme erwähnen. Ich habe das Projekt “Verein für Aufklärung” zur Filmproduktion ins Leben gerufen, damit wieder investigative Filme hier in der Schweiz hergestellt werden, nachdem auch hier der Journalismus in den selbsternannten “Qualitätsmedien” grösstenteils bankrott ist. Unsere Filme findet man im Blog in der rechten Spalte verlinkt; sie stehen unter CC.
VB.
@Volker Birk
Ich verlinke die hier mal zur besseren Übersicht:
1.) »Wie funktioniert die Schweiz?«
2.) »Wie souverän ist die Schweiz?«
@Ratze
Hab ich vor einiger Zeit mal angezockt. Meine Grafikkarte ging ganz schön in die Knie und der Schwierigkeitsgrad war nicht ohne. Aber ja, die Atmosphäre stimmt. Hänge derzeit an »Rogue Trader«. Endlich mal wieder gut geschriebene Dialoge. Also nicht von der KI.
@Holger
Ja. Traurig, aber wahr. Wenn die inneren und äußeren Bedingungen für investigativen Journalismus so erschwert werden, müssen sie uns auch nicht ständig was von »Demokratie« erzählen.
This is what we get:https://fassadenkratzer.de/2026/04/18/die-gmx-warnungen-vor-meinem-blog/
Bei Direktlinks auf mp4-Dateien sind Angaben zur Größe hilfreich. Nicht jeder hat Flatrate mit Glasfaser.
Hier ca. 2.5 GByte und ca. 400 MB.
@PV
Ist leider nichts Neues. Sperrlisten. Blacklisten. Technische Plugins oder Algorithmen, die kritische Inhalte ausgrenzen und als »gefährlich« brandmarken. In gewissem Sinne sind sie das ja auch: gefährlich für die Meinungs- und Deutungshoheit von Regierung und Tagesschau.