»Markus Söder will Fracking ergebnisoffen prüfen. [...] Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Deutschlands Abhängigkeit von russischem Gas verringern. Dafür will er zum einen die in Deutschland verbotene Frackingtechnologie zur Gasgewinnung prüfen. Außerdem sollten fünf Atomkraftwerke weiterbetrieben werden.«
zeit.de vom 10. April 2022
Anmerkung: In 9 von 10 Kriegen geht es immer um Rohstoffe. Und in 9 von 10 Kriegen werden immer noble Gründe vorgeschoben: Menschenrechte. Mädchenschulen bauen. Demokratie einführen. Brunnen bauen. Den Menschen helfen. Das Böse besiegen. Die US-Regierung hat keinerlei Interesse an einem Frieden, sondern an Eskalation. Sie wollen ihr dreckiges und umweltschädliches Fracking-Gas verkaufen und das russische Gas von Europa abschneiden.
Putin ist ein Kriegsverbrecher und die russische Armee ist für viel Leid verantwortlich. Damit ich hier nicht gleich wieder falsch verstanden werde! Dennoch hat eben auch die US-Regierung ein großes wirtschaftliches Interesse an diesem Krieg. Deshalb werden sie alle Hebel in Bewegung setzen, um den Frieden zu verhindern. Thematisieren das unsere transatlantischen Medien? Natürlich nicht.
Sommer. Juli 2021. Rund 30 Grad warm. Die Inzidenz in Berlin ist unter 5. Die Pandemie ist hier faktisch ausgesetzt. In den Panikmedien (»Die Delta-Mutante geht um!«) findet sie natürlich weiterhin statt. In meiner Schule wird ein Sommerfest gefeiert. Es wird gelacht, getobt, getanzt, gesungen, gegessen und getrunken. Die Kinder spielen miteinander und mit den pädagogischen Fachkräften. Die Stimmung ist fröhlich, ausgelassen und heiter. Die meisten Eltern, die ihre Kinder abholen, freuen sich mit.
Lacht. Tanzt. Singt. Tobt. Spielt. Lebt. Liebt. Ergebt euch nicht der Coronoia! Trefft euch mit Freunden und der Familie. Kocht. Habt Spaß. Erkundet alle Wälder und Parks in eurer Umgebung. Geht wandern. Macht Fahrrad-Touren. Picknickt ausgiebig. Hört Musik. Habt Ihr Kinder und/oder Haustiere, dann beschäftigt euch ausgiebig mit Ihnen. Schöpft Kraft aus gegenseitiger Zuneigung. Umarmt euch. Küsst euch. Lest Bücher auf dem Balkon, im Park, am See oder im Garten. Lasst die digitale Ersatzbefriedigung für einen Tag liegen. Sollen die nekrophilen Machtpolitiker und 


Richard Dean Anderson alias MacGyver war der Held meiner Kindheit und Jugend. Er war charmant, sympathisch, eher introvertiert, ein Technik-Nerd, aber vor allem grundlegend pazifistisch eingestellt. Er verabscheute Waffen, baute sie auseinander oder warf sie weg. Zur Konfliktlösung benutzte er vor allem seinen scharfen Verstand sowie sein Wissen über Chemie und Physik. Dabei war es mir völlig egal, ob die »Experimente« nun real auch so funktionierten oder eher übertrieben waren — wichtig war für mich primär der Versuch, einen Charakter zu etablieren, der stets nach alternativen, diplomatischen Lösungen suchte, Gewaltfreiheit propagierte und sich für seine Mitmenschen einsetzte.
Es gibt für mich nur wenige Filme, denen ich das Attribut »gegen den Krieg zu sein« verleihen würde (»Apocalypse Now«, »Der schmale Grat«, »Full Metal Jacket«). »Der Soldat James Ryan« gehört beispielsweise nicht dazu. Ein Antikriegsfilm (oder besser: Friedensfilm) muss nicht nur schockieren, nachdenklich stimmen sowie die Grausamkeit und Brutalität des Krieges zeigen, sondern darf auch keinen heuchlerischen Pathos oder verlogenen Nationalismus beinhalten. Wenn er Kriegslügen aufdeckt (oder zumindest thematisiert) und die Dämonisierung des Feindes als Propagandainstrument entlarvt, umso besser.
Afghanische Panzer in München oder syrische Bomber über Berlin – der NATO-Oberbefehlshaber Curtis M. Scaparrotti hält so einen Vergleich für absurd. Schließlich würden NATO-Bomber Frieden, Freiheit und Demokratie in den Nahen Osten bringen. Werte, welche die westliche Welt ja schon längst hat.