
(Wahres Ereignis an einer Berliner Schule.)
Elternvertreterin: »Fast alle Eltern sind sich einig, dass sie den autobiografischen Roman »Crazy« von Benjamin Lebert als nicht geeignet für eine achte Klasse empfinden. Sie wünschen sich daher, dass Sie bitte eine andere Lektüre zur Buchbesprechung auswählen!
Deutsch-Lehrer: »Weshalb lehnen Sie ein sehr authentisches und zärtlich geschriebenes Werk ab, dass typische Jugend-Probleme und ‑Themen behandelt?«
Elternvertreterin: »Es werden in dem Buch explizite sexuelle Handlungen geschildert!«
Deutsch-Lehrer: »Ja, der halbseitig gelähmte Benjamin Lebert schildert, unter anderem, seinen ersten Geschlechtsverkehr. Auch das gehört zum Erwachsenwerden dazu und das kann man mit 14-jährigen Jugendlichen durchaus thematisieren.«
Elternvertreterin: »Bitte respektieren Sie unseren Wunsch oder wir müssen das Gespräch mit dem Schuldirektor suchen!«
Übrigens: Luftfilteranlagen, Tests und Masken waren offenbar teurer als gedacht. Nun: »Berliner Schulen bekommen kein Geld mehr – SPD verhängt Haushaltssperre.« Man muss wohl Prioritäten setzen. Die Kinder können ja im nahegelegenen Park auf Toilette gehen, wenn das Schulklo nicht saniert wird. Und vielleicht wollen auch mal Eltern unterrichten, weil man keine neuen Lehrer mehr einstellt? Bildung? Das kann weg.
Als ich vor einigen Jahren auf einer 
Ich habe manchmal den Eindruck, dass die heutigen 30–40jährigen die letzte Generation sind, die noch als Kinder wenig Verbote, kaum elterliche Überwachung, aber dafür viele Explorationsmöglichkeiten hatten. Ob alte Fabrikgelände, Ruinen, Mauern, Brachflächen, Hinterhöfe, Müll- und Schrottplätze, Hinterhöfe oder Waldgebiete: wir haben alles allein oder mit Freunden erkundet und erforscht. Wir haben den Sozialraum erobert. Wir durften bis 20 Uhr oder sogar 22 Uhr alleine draußen bleiben. Unsere Eltern haben uns blind vertraut und damit sehr stark unser Selbstbewusstsein und unsere Selbstständigkeit gefördert, ohne jemals an (früh-)kindliche Förderung gedacht zu haben. Dieses Zeitalter ist vorbei.
Als Vater gibt es kaum etwas schlimmeres als allein unter einer Schar von
Ein paar zynisch-satirische Anmerkungen zu Helikopter- und