Der pädagogische Happen (29)

Mutter: »Könnten Sie mir bitte helfen, meine Tochter zu finden?«

Pädagoge: »Ja, natürlich!«

(Mutter verschwindet unauffällig. Der Pädagoge sucht und findet das Kind auf dem Schulhof.)

Pädagoge (zur Kollegin): »Sag mal, hast Du die Mutter von Lena gesehen?«

Kollegin: »Sie meinte, sie wartet in ihrem Auto vor der Schule und Du möchtest ihre Tochter doch bitte zu ihr bringen.« (Der Pädagoge bringt das Kind zum Auto.)

Mutter: »Danke, dass Sie mir geholfen haben!«

Pädagoge: »Frau Kolaczyk, es ist eigentlich nicht unsere Aufgabe die Kinder zu suchen und zum Auto der Eltern zu bringen. Bitte holen Sie Ihr Kind das nächste mal bitte selbst ab.«

Mutter: »Aber ich kann meine Tochter immer so schwer finden!«


Der pädagogische Happen (1−28)

3 Gedanken zu “Der pädagogische Happen (29)

  1. Kling für mich wie das Verhalten der Dame des Hauses gegenüber der Gouvernante. Da kann man den Pädagogen auch gleich für jedes Fehlverhalten des Kindes verantwortlich machen.

  2. @Kakapo3

    Ach, nicht nur den Pädagogen. Da gibt es noch die Schule, die Lehrerinnen, YouTube, schlechte Freunde, die Schwiegermutter, die Politiker und und und. Schuld sind immer die Anderen! Da gibt es bei manchen »Erziehungsberechtigten« eine gerade Linie von ihrem eigenen Kind‐Verhalten zum Erwachsenenalter. Von Verantwortung keine Spur.

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