
tagesspiegel.de vom 8. Juli 2025
- Feindbilder -
»Medien können dazu beitragen, Stereotype zu festigen und Feindbilder zu produzieren.«
- Bundeszentrale für politische Bildung, 12. Oktober 2016
Insbesondere die deutschen Haltungsmedien produzieren und reproduzieren immer wieder bestimmte Feindbilder. Dazu gehören vor allem Russland (auch lange vor dem Ukraine-Krieg), China, Iran, Nordkorea, die AfD, Trump, der Islam und Putin sowie sämtliche (Regierungs-)Kriitker, die den öffentlichen Erzählungen von Regierung und Tagesschau widersprechen. Diese werden dann mit negativen Etiketten beklebt: Verschwörungserzähler, Impfgegner, Covidiot, Nazi, Klima-Leugner, Antisemit, Schwurbler und so weiter und so fort. Weiterlesen





Viele vermeintlich Linke haben zahlreiche Themenfelder, bei denen sie eine dogmatische Selbstzensur betreiben. Entweder weil sie diese Bereiche als »rechts« etikettiert haben oder weil sie Angst haben, aus ihrer ideologischen Komfortzone gerissen zu werden. Also schweigen sie. Verdrängen. Verleugnen. Relativieren. Machen alle Augen und Ohren zu. Erklären die Sachlage für tabu. Wer es dennoch wagt, darüber diskutieren zu wollen, wird gelöscht, zensiert, gebannt, diffamiert oder ausgegrenzt.
Kontaktschuld. Beifall von der falschen Seite. Ad Hominem. Querfront. Diffamierung. Framing. Haltungsjournalismus. Die Massenmedien sowie die Politiker haben in den letzten Jahren, bei jeder regierungskritischen Demonstration, den Pfad der neutralen Berichterstattung verlassen und 