Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat der Bundesregierung vorgeschlagen, sämtliche Streik-Aktionen nur noch nachts zwischen 1 Uhr und 4 Uhr stattfinden zu lassen. Der entsprechende Post auf Facebook hat bereits mehr als 500.000 Likes erhalten.
Der russische Kinofilm „roter November“ hat bisher eine Milliarde Dollar weltweiten Umsatz erwirtschaftet. Die US-Regierung hat den Film scharf kritisiert, da in der Handlung US-Terroristen vorkommen würden. Die Produktionsfirma „Time Warner“ bezeichnete das Werk als „propagandistisches Schmierenstück“.
Job-Coacher und Selbstvermarkter befürworten nicht nur das „lebenslange Lernen“, sondern auch den Zwang zur lebenslangen Selbstoptimierung. Jeder solle stets so sein, wie andere (also Unternehmen) ihn oder sie haben wollen würden und nicht, wie man wirklich sei.


Bist Du erwerbslos und hast keine Frau oder Freundin? Keine Kinder zum Knuddeln und Vorzeigen? Hast Du wenig Geld oder bist womöglich verschuldet? Du wohnst in einer kleinen Mietwohnung und besitzt kein Auto? Bist Du zudem übergewichtig und/oder vermeintlich unattraktiv? Dann bist Du –laut gängigem Denkmuster- ein Verlierer und Versager! Natürlich wird Dich niemand so nennen, denn das wäre ja verletzend und diskriminierend! Aber man wird so über Dich urteilen. Und es Dir zeigen. Indirekt. Subtil. Manchmal auch ganz konkret.
Gesetzbruch ist Verfassungsschutz
Like oder Nicht-Like. Daumen rauf. Daumen runter. Schwarz oder weiß. Gut oder böse. NATO oder Putin. Hype oder Shitstorm. Fleischfresser oder Veganer. Es gibt zwar US-Serien, die differenzierte Darstellungen von Themen und Charakteren zeigen, aber im politischen und sozialen Diskurs herrscht in aller Regel die eindimensionale Polarisierung vor. Es werden simplifizierende Weltbilder und vorurteilsbehaftete Erklärungsmuster geliefert. Narrative, die moralisch-emotionale Deutungskriterien bedienen, sachliche Argumente verabscheuen und tiefergehende Analysen ablehnen. Wissenschaftliche und akademische Herangehensweisen erzeugen im Aufmerksamkeitswettbewerb zu wenig Klicks, Reichweite und Quote. Die binären Erklärungsmuster entspringen einem absurden ökonomischen Zahlenfetischismus, der alles und jeden messen, zählen und statistisch verarbeiten will.
Zum 29. März 2017 wurde DVB-T1 abgeschaltet. Mehr als 3 Millionen Haushalte in Deutschland empfingen ihr Fernsehprogramm über das DVB-T1 Signal im TV via eingebauten oder einen externen Receiver. Alle, die sich nicht rechtzeitig neue Hardware gekauft hatten, haben Ende März sprichwörtlich in die Röhre geguckt. Das Hauptargument der Industrie war dabei stets, dass eine Reduktion der bisherigen Übertragungsfrequenzen notwendig gewesen sei und dass die Zuschauer vermehrt nach HD-Inhalten nachgefragt hätten. Das es primär nur um Geschäfts- und Profitinteressen geht, haben die hundertfachen Advertorials, getarnten PR-Artikelchen und industriehörigen, vorauseilenden Redaktionsbeiträge in dutzenden Online-Massenmedien wie immer verschwiegen. Ein paar persönliche Erfahrungen aus der DVB-T2 ‑Servicewüste und ‑Konsumhölle. 