
Plakat des katholischen Hilfswerkes »Misereor«. Marktwirtschaftliche Methoden als vermeintliche Lösungen, um den Welthunger zu bekämpfen. Auch eine Form von kulturimperialistischer Propaganda. Schließlich kann der Welthunger durch Reichtums-Umverteilung sehr viel effektiver verhindert werden.
In linkspolitischen Kreisen werden häufig NATO-Angriffskriege, prekäre Beschäftigungsverhältnisse sowie die politischen Massenverarmungsprogramme kritisiert. Auch die entsprechenden Hintergründe und Zusammenhänge werden analysiert. Ein Aspekt kommt mir jedoch häufig zu kurz: die Macht und der Einfluss von Büchern, Filmen und der Unterhaltungsindustrie auf unser Denken, Fühlen und Beurteilen. Denn unsere Wertvorstellungen werden nicht nur von unserem Elternhaus und der Schule geprägt, sondern auch wesentlich davon, was wir medial im Laufe der Jahre konsumieren. Gleichzeitig sind viele Unterhaltungsprodukte ein Spiegel gesellschaftlich gelebter, aber nicht zwingend gesetzlich verankerter Konventionen. Weiterlesen

Politischer und journalistischer Mainstream ist nicht nur neoliberaler Pragmatismus und machterhaltende 
Wir leben in medialen Vorkriegszeiten. Immer mehr Menschen wird das bewusst, auch wenn es leider noch viel zu viele gibt, die sich in ihre Biedermeier-Weltverleugnungs-Glasbunker einigeln und glauben, verschont zu werden. Das erste Opfer zur Vorbereitung eines Krieges ist nicht die Wahrheit, sondern die Sprache. Ein Feind und Gegner muss aufgebaut, die Emotionen müssen gelenkt werden. Begriffe werden erfunden und neu besetzt. Assoziationen und Konnotationen eigennützig ausgenutzt. Bedeutungen verdreht und ins Gegenteil gekehrt. In Syrien tobt bereits ein Stellvertreter-Krieg und 
