Der Anschlag (29)

anschlag_teaserAufgrund von leeren Kassen in Ländern und Kommunen, müssen die Eintrittspreise ab sofort für Museen, Schwimmbäder und Tierparks deutschlandweit leicht erhöht werden. Alle Museen kosten nun 80 Euro, Schwimmbäder 50 Euro und Tierparks 30 Euro Eintritt pro Person. Sämtliche Ermäßigungen entfallen.

Führende Feministinnen wollen, dass das Genderthema auch in PC Spielen vorkommt. Man müsse –wie bei Facebook- aus mindestens 50 Geschlechtern seine Spielfigur wählen dürfen: männlich, weiblich, androgyn, bigender, Trans-Irgendwas, Zwitter, Inter, Femme, Transvestit, Hermaphrodit, XY-Frau und so weiter. »Borg« soll es zunächst nicht geben.

Laut einer aktuellen Studie, die von Apple und Samsung finanziert wurde, sei nun bewiesen, dass smartphones die kognitiven und empathischen Fähigkeiten der Nutzer drastisch steigern würden.

Presseblick (45)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht, laut Vroniplag, im Verdacht ihre Doktorarbeit abgeschrieben zu haben. Die Massenmedien sind jedoch schon längst nicht mehr auf der Seite der Aufklärer, wie die Sprache eines Artikels auf Spiegel Online verdeutlicht, indem der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl zitiert wird: »Die Menschen interessiert, wie wir aktuelle Probleme lösen und Herausforderungen angehen. Im Moment steht anderes im Mittelpunkt als irgendwelche Plagiatsvorwürfe Hinzu kommt, dass der abwertende Begriff »Plagiatsjäger« in dem kurzen Artikel rund vier mal verwendet wird. Gleichzeitig diffamiert Joachim Müller-Jung auf faz.net Whistleblower mit der Headline: »Die falschen Helden.« Und zur Luxleaks-Affäre und den Steuersparmodellen großer Konzerne haben die Finanzminister der vier wirtschaftlich größten EU-Länder nichts zu sagen. Weiterlesen

Romantische Krawallchaotinnen

wallcoo.net

wallcoo.net

Frauen in Deutschland sind Opfer. Wehrlos. Machtlos. Sie werden vom Patriarchat, also den Männern, kontrolliert, beherrscht und schikaniert. Das fängt schon im Kindergarten und in der Grundschule an, wo es vor allem Erzieherinnen und Lehrerinnen gibt, die sich mit Jungen rumschlagen müssen, die wegen ihrem Testosteron-Spiegel, nicht das machen, was sie sollen. Die nicht funktionieren wollen. Und dann auch noch die Frechheit besitzen, Action- und Gewaltspiele veranstalten zu wollen, statt stundenlang zu sitzen, zu basteln, zu singen, zu malen, zu lesen und die Klappe zu halten. Männer fangen also schon sehr früh an, ihren Herrschaftsanspruch über Frauen auszuüben. Weiterlesen

ZG-Rückblick: Frauenquote

ZG-Rückblick

Nun ist sie da: die Frauenquote ab 2016 für börsennotierte Unternehmen. Fortan soll knapp ein Drittel der Aufsichtsratsposten in den 108 börsennotierten Unternehmen von Frauen besetzt sein. Sollten die Firmen die Posten nicht ausreichend mit Frauen besetzen können, sollen die Stühle leer bleiben.

Ein richtiger und wichtiger Schritt zu mehr Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen? Typisches Ablenkungsthema? Sieg der feministischen Ideologie? Oder folgt bald die Diffamierung der »Quotenfrau«? Weiterlesen

Presseblick (32)

Volker Looman jammert auf faz.net über »Klamme Mittelschicht: Kinder sind die schönste Geldanlage.« Der Artikel ejakuliert bis ins Detail sämtliche Kosten, die eine Familie mit Kind verursacht: Haushalt, Miete, Kleidung, Lebensmittel, Freizeit Kommunikation, Bildung und so weiter. Hier zeigt sich die erbärmliche, kleinbürgerliche und rein monetäre Kosten-Nutzen-Rechnung: Familie ist Geld, Geld ist Familie. Glück, Liebe, Harmonie und zwischenmenschliche Nähe als Familien-Faktoren spielen hier keine Rolle. Willkommen bei der neoliberalen, kleinbürgerlichen Spießer-Familie :sick:. Weiterlesen

Presseblick (26)

Frauen sind Opfer. Männer Täter. Männer führen Kriege. Frauen wollen den Frieden. So hören sich Hardcore-Feministinnen und Gender-Seminare in den Universitäten an. Zwei aktuelle Beispiele aus der Presse konterkarieren diese einseitige Weltsicht als realitätsfremde Ideologie. Auf taz.de gibt es einen interessanten Gastbeitrag der Amadeu Antonio Stiftung mit der Schlagzeile »Nazifrauen in Deutschland: Übersehen und unterschätzt«. Natürlich sind die Frauen auch hier stets Opfer, sie werden vom Patriarchat gezwungen, Ausländer zu hassen und gewalttätig zu sein (wie Beate Zschäpe). Und wer ist der Boss vom größten Mordmaschinenhersteller Friedensbringer auf Erden? Vom weltweit größten US-Rüstungskonzern Lockheed Martin? Eine Frau namens Marillyn Hewson. Auf welt.de spricht sie über die Ukraine-Krise. Weiterlesen

Zehn Grenzwertige Gemeinschaften

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Rücksicht?

  1. Fahrgäste, die in Bus und Bahn demonstrativ ihre Tasche/ihren Rucksack neben sich auf den Sitz legen, um allen zu signalisieren, dass sie niemanden neben sich haben wollen. Ihr verdammten Ignoranten: die Sitzplätze sind für alle da!
  2. Raucher, die in Nichtraucher-Zonen paffen und ihre Kippen überall hinwerfen. Hundebesitzer, die ihren Hunden erlauben, Parks voll zuscheißen. Und alle, die ihren Müll auf die Strasse werfen.
  3. Eltern, die ihren Kindern erlauben (oder es zumindest unkommentiert dulden), wenn ihre Kleinen gegenüber anderen Kindern oder Erwachsenen rücksichtslos und egoistisch sind. Schließlich sind ihre Kinder unantastbare Götter! Weiterlesen

Presseblick (19)

Der Stern schreibt über das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen: »Komasaufen ist seit Jahren bei Jugendlichen eine ebenso beliebte wie gefährliche Freizeitbeschäftigung.« Beschrieben wird der Ist-Zustand und die tollen Anti-Alkohol-Kampagnen. Hat sicher nichts damit zu tun, dass viele Jugendliche keinerlei berufliche Perspektiven für sich sehen, keine intakte Familie haben, durch RTL und BILD verblödet werden oder sich, wegen dem extrem hohen Leistungsdruck, als komplette Versager fühlen — romantisierender, gutmenschelnder Humanismus-Quatsch! Das sind coole Gangster, die sich aus Spass an der Freude das Hirn wegsaufen. Weiterlesen

Presseblick (18)

Die FAZ spricht von »Armutseinwanderer« in Deutschland und meint damit Rumänen und Bulgaren: »Sorgen wegen Einwanderung in die Sozialsysteme machen sich auch im europäischen Ausland breit. 50.000 Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien werden in einem Jahr nach Großbritannien kommen, schätzen die Briten.« Klingt ganz nach »Überfremdung« — dem Unwort des Jahres 1993. Als Krönung wird dann noch der unsägliche Hans-Werner Sinn zitiert: »Wer Sozialleistungen in seinem Heimatland in Anspruch nehmen kann, kann nicht in einem anderen Land die Hand aufhalten – aber er darf die Leistungen seines Heimatlandes konsumieren, wo er will.« Aha, aber Unternehmen dürfen sämtliche Infrastrukturen und staatliche Leistungen eines Landes in Anspruch nehmen, während sie gleichzeitig keine Steuern zahlen (Steuerflucht)? Weiterlesen

Der tägliche #Aufschrei

»Noch immer werden nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch Tote aus den Trümmern geborgen. Mehr als Tausend starben, die meisten von ihnen Frauen.«

- zeit.de vom 10. Mai 2013

Anmerkung: Sind Frauen wertvollere Menschen und verdienen deshalb eine besondere Erwähnung? Wäre es frauenfeindlich bzw. sexistisch, wenn Man(n)/Frau stattdessen schreiben würde »die meisten von ihnen Männer«? Oder wäre auch das nur eine völlig neutrale Sachbeschreibung? Wie lange würde es wohl dauern, bis sich Feministinnen über solch eine Meldung empören, weil man die Frauen dabei nicht erwähnen würde? Gilt etwa immer noch: Frauen und Kinder zuerst? Männer sind ersetzbar? Wie wäre es mit »die meisten von ihnen waren Menschen, die schamlos ausgebeutet wurden«? Warum spielt die Erwähnung des Geschlechts bei solch einer Katastrophe überhaupt eine Rolle?