Beweisen Sie Haltung!

1.) Sind Sie für Putin oder für Selensky?
2.) Lesen Sie Tagesschau oder RT Deutsch?
3.) Sind Sie für die Corona-Maßnahmen oder gegen die Corona-Maßnahmen?
4.) Sind für Sie alte, weiße, heterosexuelle Männer an allem übel in der Welt schuld?
5.) Sind Sie ein Klimawandelleugner?
6.) Denken Sie auch, dass wenn die AfD sagt, »Krieg ist scheiße!«, dass er dann gut sein muss?
7.) Sind Sie für Flüchtlinge oder gegen Flüchtlinge?
8.) Sind Sie für eine geschlechtsneutrale Sprache oder nicht?
9.) Sind Sie für oder gegen nachhaltige Bio-Produkte?
10.) Sind Sie für die USA oder für China?
11.) Sind Sie für oder gegen binäre Fragen, die man nur mit 0 und 1, mit schwarz und weiß sowie mit ja oder nein beantworten kann?
12.) Finden Sie es richtig und wichtig, sich zu elementaren Fragen stets eindeutig zu positionieren?
13.) Stören Sie sich auch am liberalen Nicht-Lagerdenken, bei dem Menschen ergebnisoffen diskutieren können?

Aus nachhaltiger Landwirtschaft
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat auf einer Pressekonferenz betont, dass alle Mitarbeiter und Angestellten in der Metall- und Elektro-Industrie, ab dem nächsten Quartal mit einer 60 Stunden Woche ohne Lohnausgleich und ohne bezahlten Urlaub, einem 15 Stunden Arbeitstag und nur mit befristeten Arbeitsverträgen rechnen müssen, um international wettbewerbsfähig bleiben zu können.
Nach dem Mauerfall und dem weltweiten Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus, hat der Kapitalismus sein Gegenmodell verloren, vielleicht mit Ausnahme heutiger lateinamerikanischer Sozialismus-Formen. In diesem Zusammenhang behauptet er, die einzige wirtschaftspolitische Alternative zu sein. Da aber jedes System als Abgrenzung, Legitimation und Polarisation ein Gegenmodell benötigt, wird nun mehr und mehr versucht innerhalb des Kapitalismus selbst, zwischen vermeintlich guten (Biokonsum, Fair Trade, Emissionshandel, Öko-Siegel etc.) und schlechten Ausprägungen (Finanzkapitalismus, Hedge Fonds, Heuschrecken, Neoliberalismus etc.) zu unterscheiden. Dabei ist und bleibt das gesellschaftliche Eigentum stets ungerecht verteilt und das Dogma der Profitorientierung sowie des unendlichen Wachstums bleiben immer unangetastet.