Vor Jahren war ich auf einem Scottish Folk Festival. In Erinnerung geblieben ist mir diese kleine schottische Band, deren Frontmann mit Sandalen und Vollbart wie wild mit Fiddle und Banjo hantiert hatte. Sie macht Lust auf Schottland. Hört mal rein!
Vor Jahren war ich auf einem Scottish Folk Festival. In Erinnerung geblieben ist mir diese kleine schottische Band, deren Frontmann mit Sandalen und Vollbart wie wild mit Fiddle und Banjo hantiert hatte. Sie macht Lust auf Schottland. Hört mal rein!
Habt ihr weitere »Erziehungstipps«? ;)
»Präemptive Selbstverteidigung bezeichnet das Ausüben militärischer Gewalt als letztes Mittel eines Staates, um eine unmittelbar bevorstehende, manifeste und objektiv feststellbare militärische Aggression abzuwehren.«
Im Irakkrieg (2003) und im Libyenkrieg (2011) wurde von »präventiver Selbstverteidigung« gesprochen. Man wolle eine unmittelbare Gefahr vorzeitig abwenden und greife deshalb zur militärischen Gewalt. Ähnlich wie die Instrumentalisierung des Begriffes der »humanitären Intervention« verstößt die »präventive Selbstverteidigung« gegen das allgemeine Gewaltverbot des Völkerrechts. Weiterlesen
...soll abgeschoben werden, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU Hessen, Christean Wagner. Die Panorama-Sendung ist zwar schon 2 Jahre alt, aber meine Satire über die Bildung eines »Integrationsministeriums« ist von der Realität längst eingeholt worden.
Ich spreche von der Ansicht, es gebe keine Alternativen zum Monopolkapitalismus, zum sozialdemokratischen oder sowjetischen Sozialismus oder zum technokratischen Faschismus mit lächelndem Gesicht. Die Popularität dieser Ansicht ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass kaum der Versuch unternommen wurde, die Möglichkeiten einer Verwirklichung völlig neuer Gesellschaftsmodelle zu untersuchen.
- Erich Fromm, »Haben oder Sein«, dtv, München 1976, Seite 22
Anmerkung: Der überzeugte Humanist Fromm formulierte dies bereits vor über 35 Jahren. Heute ist das TINA-Prinzip (there is no alternative) zur Marktwirtschaft bzw. zum Kapitalismus oder wie auch immer man das Profite-vor-Menschen-System bezeichnen mag, allgegenwärtig. Bis weit in die Linke hinein herrscht eine »Alternativlosigkeit« zum Kapitalismus vor. Ja man weigert sich sogar vom »Kapitalismus« zu sprechen und benutzt Euphemismen wie die »soziale Marktwirtschaft« oder spricht von einer Marktwirtschaft mit menschlichem Antlitz (SPD-Jargon).
So langsam frage ich mich, weshalb die bürgerlichen Medien die Lüge um die Arbeitslosenzahlen immer wieder reproduzieren? »Die Arbeitslosenzahlen sind gesunken«, »Jobmarkt so stabil wie nie« bzw. »gute Jobchancen im Jahr 2012« schreibt SpiegelOnline am 31. Januar 2012. Dabei kann sich jeder, der einen Internetzugang sein Eigen nennt, bei arbeitsagentur.de ein Bild über die Zahlen machen. Was die Medien über die Erwerbslosigkeit in Deutschland schreiben, berichten und behaupten kann man nur noch als Propaganda bezeichnen. Weiterlesen
Ansgar Heveling, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied in der Enquetekommission »Internet und digitale Gesellschaft«, hat dem Web 2.0 in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt den Krieg erklärt. Jetzt hat er den resultierenden Shitstorm am Hacken.
Ist das Web 2.0 das Ende der Demokratie? Ist Heveling besser als Lobbyist aufgehoben? Sind wir, die wir einen Browser öffnen können, der Untergang des Abendlandes? Beginnt nun der Kampf zwischen Bourgeoisie und digitaler Bourgeoisie, bzw. zwischen einer undefinierbaren Masse an Leuten gegen die Andere? Weiterlesen
und so.
Zigaretten, Alkohol, Kaffee und Joints sind cool.
Drogen-Abstinenz ist uncool.
Konsum, Materialismus und Haben-Denken sind cool.
Bescheidenheit und Genügsamkeit sind uncool.
Gewalt, Action und Kriege sind cool.
Pazifismus ist uncool.
Singen, tanzen und Musik machen sind cool.
Sich der Stille hingeben ist uncool.
RTL 2, BILD, smartphones und Spiele-Konsolen sind cool.
3 Sat, Bücher und Theater sind uncool.
Aus aktuellem Anlass eine Dokumentation über den türkischen Völkermord an den Armeniern in den Jahren 1915⁄16. Er ist ganze 90 Minuten lang, stellenweise etwas zu triefend emotionalisierend, aber dennoch sehenswert. Auch Deutschland hatte eine Mitverantwortung an dem Genozid. Die türkische Gemeinde in Deutschland schrieb nach der Veröffentlichung der Doku einen Protestbrief an die ARD.