Weibliche Befindlichkeiten (8)

Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei.

Allzu häufig bleibt die emotionale Beweisführung unwidersprochen stehen. Das will die Leserinnen-Zielgruppe wohl so. In dieser Reihe möchte ich ausgewählten Beiträgen eine männliche Perspektive hinzufügen.


Vorwort
In dieser Rubrik geht es mir nicht darum, Männerhass mit Frauenhass zu beantworten. Ich will auch nicht der Spaltung zwischen den Geschlechtern das Wort reden. Das wird auf beiden Seiten schon viel zu viel gemacht. Mir geht es darum, aufzuzeigen, wie vor allem die vermeintlich woke-urbane Karrierefrau von heute, sich dem Neoliberalismus hingegeben hat und dabei glaubt,  emanzipiert oder gar feministisch zu sein.

Ganz im Gegenteil sind Narzissmus, Egoismus und Männerverachtung nur weitere Bausteine des »Teile und Herrsche« — Prinzips. Insofern: nicht diese Rubrik spaltet, sondern der ständige Männerhass. Ich bin in diesem Fall nicht die Botschaft, sondern nur der Botschafter. Und damit am Ende nicht wieder behauptet wird, dass sei ja alles »nur gefühlt«, dient diese Rubrik als Protokollierung der Zustände.


Das Tätergeschlecht
Die ehemalige Bundessprecherin der Grünen, Jette Nietzard, lebt ihren Männerhass weiter völlig unbehelligt aus. Nach ihrer Ansicht stehen Männer unter einer »lebenslangen Bewährungsphase«. Sie müssten ständig beweisen, dass sie »vertrauenswürdig« seien. Sie stellt damit eine ganze Bevölkerungsgruppe unter Generalverdacht, kriminalisiert sie und macht sie damit zu Menschen zweiter Klasse. Eigentlich müsste es hier Anzeigen und Shitstorms wegen Diskriminierung und Menschenverachtung hageln. Aber da es ja nur »um Männer« geht, passiert genau gar nichts.

Im Tagesspiegel pathologisiert eine anonyme Paartherapeutin ebenfalls alle Männer: »Penisse sind nicht das Problem. Das Problem ist die Logik, nach der sie kulturell codiert werden – als Waffe, Schwert, Knüppel, Lanze, Dolch.« Der Mann als gewalttätiges Wesen, weil er einen Penis besitzt.

Gleichzeitig trieft aus dem Artikel der Frust, im Wettrennen der Hypergamie, nicht den Super-Prinzen abbekommen zu haben: »Schützt euch, indem ihr euch entzieht.« Ja, mach mal! Die Männer haben in der überwiegenden Mehrzahl deutlich weniger ein Problem mit dem Alleinsein, als es viele Frauen haben.

Social Media ist, nebenbei, voll mit Frauen, die jammern, heulen und klagen, dass die Männer alle scheiße seien und warum sie denn nicht »den Richtigen« finden würden? Wenn sie kein Problem mit dem Allein-Sein hätten, warum dann diese millionenfachen Heul-Jammer-Klage-und-Männer-Beschämungs-Videos? Macht doch einfach solo euer Ding und gut ist. Aber nein. Die Männer sind schuld. An einfach allem!



»Der neue Mann«
Eine weitere Männer-Beschämungs-Kolumne hat Alexandra Zykunov im Spiegel verfasst. Ihrer Meinung nach, werden Männer gewaltbereit und toxisch, weil ihre Väter mit ihnen zu oft und zu häufig körperlich umgehen würden. Es seien zu wenige »zärtliche Berührungen« vorhanden und zu viele Raufereien.

Väter sollen sich also wie Mütter verhalten und dadurch werden die Söhne dann zu echten Männern? Also zu liebevollen und fürsorglichen Männern? Zu Schluffis, Softies und Weicheiern, die dann von 90 Prozent aller Frauen als maximal unattraktiv wahrgenommen werden. Vielen Dank, Frau Zykunov, für diese wirklich wertvollen Ratschläge!


Unter Generalverdacht
Immer so zu tun, als seien Frauen nur Opfer und Männer nur Täter, ist nicht nur totalitär und menschenverachtend, sondern auch völlig realitätsfremd.

Die Sex-Industrie ist so ein Fall, wo Progressive ständig behaupten, die Frauen würden dort nur ausgenutzt und unterdrückt. Es soll aber Frauen geben, die sogar Spaß an der »Sexarbeit« haben. Gina Wild hat das bei Harald Schmidt zugegeben (»weil es mir Spaß macht!«). Für woke Feministinnen passt das natürlich überhaupt nicht ins Weltbild.

Es geht auch ganz ohne Narzissmus, Projektion, Beschämung und Männerhass. Selbstbewusst. Verspielt. Selbstironisch. Charmant. Sympathisch. Beispielsweise so:


Weibliche Befindlichkeiten

2 Gedanken zu „Weibliche Befindlichkeiten (8)“

  1. Karma ist eine Bitch.

    Das Land wird seit einigen Jahren mit Menschen geflutet, die ein wenig anders sozialisiert wurden als die Eingeborenen. Die sich einen Scheiß von der ganzen feministischen, genderistischen Umerziehung erzählen lassen.

    Ein muslimischer Kollege, den ich mal nach der ganzen Regenbogenscheiße in Schulen und anderen Indoktrinationsanstalten gefragt habe, meinte:
    »Ach, was ihr komischen Christen da macht, das interessiert uns nicht. Wir haben da unseren Koran, da steht drin wie es tatsächlich ist. Das reicht uns. Was ihr da mit euch machen laßt, das ist euer Problem. Nicht unseres.«

    Die Verweichlichung, die Entmannung, die Erziehung zur Wehrlosigkeit wird den eingeborenen Biodeutschen in Zukunft so richtig auf die Füße fallen. Und dann werden all die ganzen hasserfüllten, siegestrunkenen Männerhasserinnen die Stabilität, Sicherheit und Freiheit von früher vermissen lernen.
    Natürlich werden wieder die Männer an allem Schuld sein, aber für die wird das ja dann schon längst ein alter Hut sein, wenn die ganze verbockte Scheiße dann endlich über uns zusammenschlagen wird.

  2. @Holger

    Sehr treffend zusammengefasst.

    Genau so läuft es derzeit „im wokesten D., das es jemals gab“ und die von Ihnen geschilderte „vielfältige, regenbogenfarbige Zukunft“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso aussehen.

    Wer das nicht erkennt, ist entweder blind, blöd oder Teil dieser eigenartigen Sekte von „Besser-LGBTQ+…Irgendwas“.

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