Was wäre, wenn...

...Hollywood einen Blockbuster produzieren würde, der von einer fiktiven Geschichte handelt, indem die USA im Jahre 2050 China angreifen würden? In dem Film würde klar werden, dass die USA China nur wegen Ressourcenmangel militärisch attackieren würden bzw. weil die amerikanische Bevölkerung einen Diktator gewählt haben. Würde ein solcher Film in den USA überhaupt Geldgeber finden?

Polen für Anfänger

Am 25. April 2010 kommt der Film »Polen für Anfänger« auf 3sat mit Kurt Krömer und Steffen Möller. Auf dem Blog zum Film gibt es jetzt schon Videos und Hintergrundinfos. Auch mit vollem »Social Media Support« (facebook, twitter, etc.), wenn man es braucht^^

Ich finde Kurt Krömer in Filmen/Beiträgen ja ein Stück unterhaltsamer, als auf der Bühne im Interviewstil.

Hier mal im Interview bei »Dickes B.«

BILDLOS

Seit dem 24. Juni 1952 polemisiert und hetzt die BILD-Zeitung in Deutschland. In Form von leichter Unterhaltung, Skandalisierung und Boulevard werden politische Themen unters Volk gemischt. Bedenklich sind aber nicht nur die Diffamierungen und die Hetze der Blödzeitung, sondern auch die ständigen Verzerrungen und Lügen. Der Bildblog zeigt diese sehr gut auf.

Mit einer Auflage von ca. 3 Millionen Exemplaren erreicht die Zeitung täglich fast 12 Millionen Menschen und damit knapp 18% der deutschen Gesamtbevölkerung.

Aber das wird sich nun ändern! Mit »BILDLOS« startet nun die erste ernstzunehmende Konkurrenzzeitung. Also sofort zugreifen bevor alle Erstausgaben vergriffen sind.

Am Vorabend des Running Man

Im Jahre 1987 gab es einen US-Film mit dem Titel »Running Man«, der an Richard Bachmans Buch (alias Stephen King)  »Menschenjagd« angelehnt war. In diesem Film ging es um eine Spielshow, die weltweit übertragen wurde und große Einschaltquoten hatte. Inhalt der Show war, dass eine Gruppe bzw. ein Mann von sog. Jägern gejagt und auch publikumswirksam getötet wurden. Während das Buch noch Medien- und Gesellschaftskritik enthielt, war der Film eine oberflächliche Hollywood-Materialschlacht mit Arnold Schwarzenegger. Weiterlesen

im Palais

Ich kann mir eigentlich schon seit längerer Zeit die Talk-Shows von Illner/Will/Maischberger/Plasberg nicht mehr antun. Wenn ich die Sendungen mal ausversehen sehe, merke ich schon, wie ich schon nach kurzer Zeit nervös werde und ab/wegschalten muss, wenn ich mir immer wieder diese gleiche Grütze von den Parteiprominenten anhören muss.

Nun habe ich zwar erst 1,5 Teile von »im Palais« gesehen, aber Dieter Moor bringt einfach eine ganz andere Atmosphäre herüber, was für mich die Sendung viel attraktiver macht. Sicher gibt es dort auch abgedroschene Phrasen, aber auch die Gäste sind viel spezieller ausgesucht, so dass dieser Gockelkampf sich meistens gar nicht erst ergibt.

Wie gesagt, ich habe noch nicht so viel gesehen, aber es war sehr erfrischend. Die Sendungen lassen sich übrigens auch online anschauen.

TV-Reflektion: Lie To Me

Vox macht ja zur Zeit viel Werbung für die in Deutschland startende Serie »Lie to Me« (diesen Mittwoch, 10. März). Ich kann mich erinnern, dass Vox das durchaus öfters macht, wie z.B. auch schon bei »Boston Legal«. Bei einer so großen Medienpräsenz werde ich zwar eher skeptisch, aber »Lie to Me« kann man sich durchaus antun. Ich weiß zwar nicht wie die deutsche Synchro ist, aber wenn sie nicht zu schlimm ist, dann kann man eine gute »One-Man-Show« von Tim Roth erwarten. Er ist es, der die Serie trägt. Weiterlesen

Antwort der Blätter-Redaktion

Vor einigen Tagen schrieb ich einen Beitrag über Josef Isensee´s  These der »Integrationsresistenz«. Meine Kritik habe ich auch der Blätter-Redaktion geschickt, die mir nun geantwortet haben. Wie der Kommentator Morsch in meinem Blogbeitrag schon richtig klargestellt hatte, ging es den Blättern vor allem auch darum, eine gegensätzliche Meinung abzudrucken, also eine Debatte voranzutreiben. Isensee´s Meinung spiegelt also nicht die Meinung der Blätter-Redaktion wider. Meine Wenigkeit unterlag einem Mißverständnis. Vielleicht sollte man aber auch so einen fragwürdigen Beitrag größer als »Debatte« kennzeichnen und nichtsdestotrotz bleibt der Artikel von Isensee  bedenklich.

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Nicht vergessen ... Abschalten: SGU

Letzte Woche Mittwoch feierte Stargate: Universe auf RTL2 Premiere. Heute kommt die nächste Folge. Man könnte also meinen, dass man eine aktuelle Sci-Fi-Serie zu sehen bekommt.

Nun dem ist nicht so. Dass ich keine besonders hohe Meinung von den vorherigen Stargate-Serien habe, kann man in meinem Sci-Fi-Artikel nachlesen. Aber wer bitte hat das Konzept dieser neuen Serie geschrieben? Der hochtrabende Name lässt viel erwarten, aber lässt um so mehr enttäuschen. Denn was man da sieht ist Battlestar Gallatica trifft Stargate (wie immer mit einer Menge Star Trek vermischt, aber das übersehen wir jetzt mal charmant). Die Charaktere sind ziemliche Stereotypen, nur das jeder noch einen dunklen Fleck in seiner Seele trägt. Das soll die Serie auch irgendwie sein: dunkler. So auch das Schiff in dem sie per Autopilot durch das Universum reisen. Weiterlesen

Die Grenzen meiner Toleranz

Josef Isensee schrieb in der aktuellen Ausgabe (3÷2010) der »Blätter für deutsche und internationale Politik« einen Artikel zur Integrationsdebatte mit dem Titel »Integration als Konzept: Die Grenzen der Toleranz«. Seit November 2007 habe ich die Blätter abonniert und lese sie sehr gerne. Die politische Monatszeitschrift enthält oft sehr gut recherchierte linkspolitische Artikel, Essays und Beiträge. Isensee´s Artikel jedoch, ist nationalistisch, fremdenfeindlich und strotzt nur so vor Islamophobie. Weiterlesen