- Wer vermeintliche Tatsachen offen kritisiert, der ist ein Querulant und Störenfried.
- Wer sich für Kunst, Kultur und Literatur interessiert, der ist ein Besserwisser und Klugscheißer.
- Wer eine Welt ohne Armut, Leid und Krieg anstrebt, der ist ein hoffnungsloser Träumer und Idealist.
- Wer nach Macht- und Eigentumsverhältnissen fragt, der ist ein Spinner und Verschwörungstheoretiker.
- Wer finanziell schwachen, kranken oder alten Menschen hilft, der ist ein Gutmensch und Sozialromantiker.
- Wer die Dinge beim Namen nennt, der ist ein Miesmacher und Pessimist.
Jeder, der nicht im Sinne der gegebenen Herrschaftsverhältnisse denkt und handelt, ist ein unbequemer und realitätsfremder Zeitgenosse.

Oben
Die Bundesregierung hat heute ein neues Gesetz beschlossen. Demnach wird das Wort »hilflos« aus dem deutschen Wortschatz ersatzlos gestrichen werden. Führende Unternehmen, Minister und Wissenschaftler haben sich dafür ausgesprochen. Außerdem belege eine repräsentative Meinungsumfrage, dass es in Deutschland keine »hilflosen Menschen« geben würde. Jedem in Deutschland wird geholfen, sofern er bereit ist, sich zunächst selbst zu helfen. Wer dazu nicht in der Lage oder willens ist, der darf auch keine Hilfe erwarten. Solidarität ist Eigenverantwortung.