»[...] dass Fremde – ob Migranten oder Asylsuchende – so etwas wie Barbaren sind, gegen deren Invasion sich die EU wehren muss. [...] Sind 113.000 Asylsuchende wirklich eine Bedrohung für einen Kontinent, auf dem 500 Millionen Menschen leben? [...] Im Vergleich zu früher gibt es unter den Neuankömmlingen heute kaum noch sogenannte Wirtschaftsmigranten. Die meisten von ihnen wollen politischer und religiöser Verfolgung entkommen.«
- Niels Kraditzke. »Brüssel liegt nicht am Meer«. Le Monde Diplomatique. November 2014. S. 4
Anmerkung: Menschen, die der Gewalt und dem Tod entkommen wollen, werden kriminalisiert, in Auffanglager gesteckt und/oder wieder abgeschoben. Während die Sicherheitskräfte der EU-Grenzpolizei Frontex, regelmäßig unter Gewaltanwendung, Flüchtlingsboote mit Verzweifelten und Hungernden wieder ins Mittelmeer zurücktreiben. Wer ist denn hier der wirkliche »Barbar«?

Ein männlicher Erzieher in einem Kindergarten. Die Kinder mögen Lukas. Die ca. 6 Jahre junge Tochter seines besten Freundes, ist auch in der Einrichtung. Beim Toben gibt sie ihm auf einmal einen Kuss auf den Mund. Und wenig später will sie ihm ein aus Bügelperlen gebasteltes Herz schenken. Lukas, der einzige männliche Erzieher in der Kita, sagt ihr, dass sie nur ihren Eltern einen Kuss auf den Mund geben und das Herz einem Jungen in ihrem Alter schenken solle. Sie fühlt sich abgelehnt und erzählt der Kita-Leitung, Lukas habe ihr seinen Penis gezeigt. Selbst als sie später zugibt, sie habe nur Quatsch erzählt, glauben ihr die Erwachsenen nicht. Die Hetzjagd beginnt.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK), haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung die
Ich steige ein, blicke mich um und suche einen freien Sitzplatz. Neben den Dummlaber-Proleten oder den
Stefan Niggemeier, Journalist und Blogger, bekannt durch seinen Bildblog, fragt in seinem FAZ-Artikel