»Schöne Neue Welt« von Aldous Huxley

Der dystopische Roman »Schöne Neue Welt« von Aldous Huxley aus dem Jahr 1932, schildert einen totalitären Kontroll- und Überwachungsstaat, bei dem die Protagonisten das überhaupt nicht merken, sondern ganz im Gegenteil äußerst glücklich sind. Nach dem Willen vom Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, soll es bald so aussehen: »Im Jahr 2030 werden Sie nichts besitzen und glücklich sein.« Das hätte auch direkt aus dem Roman sein können.


Betreutes Glück
Wir befinden uns in einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft, im Jahre 632 nach Ford. Diese neue Zeitrechnung beginnt mit dem Jahr 1908 A.D, als Henry Ford sein T‑Modell auf den Markt bringt. Das Jahr 632 nach Ford entspricht somit dem Jahr 2540 unserer Zeitrechnung. Durch die Technik und die Naturwissenschaft gibt es keine Krankheiten, keine Armut und keine Unruhen mehr. Allerdings wurden auch, zugunsten eines stabilen sozialen Netzes, Kunst, Religion und Freiheit abgeschafft.

Die Menschen werden nicht mehr frei geboren, sondern im Gen-Labor gezüchtet. Durch ein spezielles Verfahren, das sog. »Bokanowsky – Verfahren«, kann sich ein Ei bis zu sechsundneunzig mal knospen, das heisst man erhält sechsundneunzig identische Embryos. Spätere Menschen die sich von ihren Erbanlagen in keinster Weise unterscheiden und völlig identisch sind. Da die Menschen nun in Kasten eingeteilt sind, werden sie dementsprechend geklont und genormt: Alphas, Betas, Gammas, Deltas und Epsilons.

Während der Nacht werden den Babys und den kleinen Kindern durch eine automatische Sprechanlage Einflüsterungen gemacht (»Hypnopädie«). Es sind Lektionen über Regeln des Kastenbewusstseins, über sittliches Benehmen und soziale Gefühle anderen Gegenüber. Auf diese Weise ist auch jeder mit seiner Kastenzugehörigkeit zufrieden und es gibt weder Neid, Missgunst oder Widerstand.

»Primeln und Landschaften, dozierte er, hätten einen großen Nachteil: sie seien gratis. Die Liebe zur Natur halte keine Fabrik in Gang. Man hatte daher beschlossen, die Liebe zur Natur abzuschaffen.«

- Aldous Huxley. »Schöne Neue Welt«. Fischer Verlag. Frankfurt am Main 1953. S. 38.



Betreutes Fühlen
In der »Schönen neuen Welt« ist die Unterhaltungsindustrie perfektioniert worden. Es gibt Fühlkino, Zentrifugalball und pneumatische Mädchen. Es besteht für jeden die freie Wahl des Sexual-Partners. »Jedermann ist seines Nächsten Eigentum« heißt eine Schlafschulweisheit und es gilt als äußerst ungehörig über einen längeren Zeitraum denselben Partner zu haben. Und sollte tatsächlich mal jemand depressiv oder unglücklich sein, dann gibt es »Soma«, eine legale und sehr beliebte Droge, die von Melancholie und Traurigkeit befreit.

Der Hauptprotagonist des Buches entstammt nicht der »Schönen neuen Welt«, sondern aus einem Indianerreservat, welches für die Zivilisierten zu einem Touristenort geworden ist. Der »Wilde« fordert Individualität, Freiheit, Sünde und Schmerz – kurzum das Leben in seinem ganzem Leid. Für ihn ist die Zivilisation, der »Schönen neuen Welt«, eine sterile und gottlose Welt.


Betreutes Denken
In seinem Vorwort stellt Huxley eine Vermutung auf, wie das totalitäre Regime der Zukunft aussehen könnte. In diesem Staat würden sich die Menschen der Technik und der Naturwissenschaft anpassen und sich ihr unterwerfen. Eine Armee von Managern würde sich eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern halten, die ihre Sklaverei lieben würden. Ihnen die Liebe beizubringen, wäre die Aufgabe von Zeitungsredakteuren, Schullehrern und Propagandaministerien.

Es würde eine überwiegend besitzlose Bevölkerung geben, die stets den Wunsch hätte, zu konsumieren. In Verbindung mit der Freiheit des Tagträumens und unter dem Einfluss von Rauschmitteln, Filmen und Rundfunk würde die sexuelle Freiheit dazu beitragen, die Bevölkerung, mit ihrem Los, welche die Sklaverei wäre, auszusöhnen. Diese These eines totalitären Regimes der Zukunft, schrieb Aldous Huxley im Jahre 1932. Vor rund 100 Jahren.


»Propaganda« von Edward Bernays
»Waffenhandel« von Andrew Feinstein

19 Gedanken zu “»Schöne Neue Welt« von Aldous Huxley

  1. »Schöne neue Welt« (dazu auch der dadurch inspirierte »Demolition Man«-Film) wirkt tatsächlich näher am realen Vergleich als »1984«, wobei sich beide dadurch dann doch ergänzen. Dystopie und Utopie gleichzeitig, auszugsweise findet man reale Parallelen. Und es macht mich fassungslos, das überhaupt ständig erwähnen zu müssen. Auch wenn es noch zu wenigen auffällt.

  2. Die Religionen sind an allem Schuld.
    Erst wenn alle Religionen abgeschafft worden sind, könnte es erst überhaupt eine Verbesserung der Weltlage geben.

  3. @PV

    »Allerdings wurden auch, zugunsten eines stabilen sozialen Netzes, Kunst, Religion und Freiheit abgeschafft.«

    Artikel oben gelesen? Oder mal wieder nur schnell irgendetwas rausgehauen? Die »Schöne Neue Welt« wäre demnach genau das Richtige für Dich! Hier gibt es keine Religionen mehr.

    @Sascha

    Wir haben heute eine Mischung aus beiden Dystopien. Gerade »Neusprech«, die »Hasswochen« und die »Wahrheitsministerien« (Faktenchecker) könnten direkt aus »1984« sein.

  4. Ja, hab ich, schon vor über 40 Jahren.
    Du denkst wieder mal zu kurz.
    An so einem Kommentar merke ich, das auch du nicht viel verstanden hast.
    Ich empfehle hierzu das Buch von Martin Hägglund « *Dieses eine Leben«*
    Glaube jenseits der Religion-
    Freiheit statt Kapitalismus zu studieren.
    Warum sollte daran etwas falsch sein?
    Nur, weil die herrschende Klasse mit ihren Maßnahmen uns alle versklaven und den Rest töten möchte, sind bestimmte Sachverhalte, wie bspw. die Überbevölkerung richtig analysiert worden.
    Nur mal so nebenbei, die Elite braucht die Religionen, um ihre Beweggründe zu rechtfertigen.
    Das funktioniert seit mehr als 2000 Jahren ganz hervorragend.
    Religionen führen immer am Ende zu Gewalt und Krieg, einfach schon weil sie allesamt dem Wesen des Menschen nicht entsprechen

  5. »Soma...«
    Mit fließendem Übergang zur (Selbst-)Euthanasie.

    Viel erwartungsträchtiger sind wohl Szenarien nach Atomkrieg und völligem Kollaps, letztlich ohne homo sapiens. Vielleicht wird »Brave new World« das letzte Buch sein, das von den allerletzten Menschen ehrfurchtsvoll gestreichelt werden wird — Lesen schon lange obsolet.

  6. Aldous Huxley hat übrigens seine Version auf die Schriften von Proudhon (Anarchie) gestützt. Der Franzose schlägt nämlich vor die Personen, die nicht freiwillig dem Gesellschaftsvertrag beitreten in Reservaten zu sammeln, wo sie ungestört verrecken können (Proudhon hat andere Worte). Huxley hat erkannt, dass diese Form von Freiheit eine tolle Form von Unterdrückung ist (ja die Impfung war freiwillig...).
    Ach schön in dem Buch ist die Erklärung, dass die Suggestion des Unterbewusstseins nicht zur Wissensvermittlung taugt, aber hervorragend geeignet ist, um moralische Vorgaben zu verpflanzen...

  7. Weil ich vor ein paar Tagen das Original¹ gehört hatte, hier die passende Verballhornung:
    (Hey) Ursula², we’re all Gammas³ now!

    ¹https://en.wikipedia.org/wiki/Mama_Weer_All_Crazee_Now
    ²Joe?
    ³In Brave New World gibt es darunter noch Deltas und Epsilons, aber ein EU-Bürger sollte notfalls in der Lage sein, eine Frage langsam in die Tastatur zu tippen und die Antwort der KI ehrfurchtsvoll per Copy&Paste ins Antwortfeld zu übertragen

  8. Ich möchte ergänzen, dass wir nebst Huxley und Orwell auch noch ne ganz gehörige Portion Kafka im Spiel haben in diesen Tagen.

    Anklagen ohne Benennung des begangenen Verbrechens, oder auch einfach ›Gedankenverbrechen‹, eine Willkürjustiz, die sich hinter langen Korridoren und endlos vielen Türen versteckt, die für niemanden mehr greifbar ist, keine Rechenschaft ablegen muss, sich aber nach Belieben jedem einzelnen in Willkür bemächtigen kann, wenn sie gerade will, Vergehen und Verbrechen konstruiert, Fakten entweder verdreht oder gleich ganz verschwinden lässt, die Beweislast umkehrt und Urteile nach Ermessen spricht, indem selektiv Argumente betont, andere aber verschwiegen werden.

    Vielleicht könnte man sagen, dass die kafkaesken Verhältnisse in diesen Tagen, die sehr an ›Der Process‹ oder ›Die Strafkolonie‹ erinnern die Vorstufe zu Orwells Lüge, die Wahrheit wird, ist.
    Ich denke, wir sind gerade in einem Übergangsprozess von Kafka zu Orwell. Persönlich sehe ich wenig Huxley, vermutlich einfach deswegen, weil ich Manipulationen auf dieser Art nicht zugänglich bin, ebenso fehlt mir ›Soma‹, welches diese Zustände wirklich erträglich machen würde, da hat sich bisher keine Substanz nachhaltig bewährt.

  9. @Pascal

    »Persönlich sehe ich wenig Huxley«

    Es gab niemals so viel »Soma« wie heute: Smartphones, Streaming, Gaming, TikTok, YouTube, Social Media etc.

    Die Perfektionierung der Unterhaltungsindustrie bzw. die Umformung des Alltagslebens zu einer »Reality Show«, erleben wir auch hautnah. Alles wird zu »Unterhaltung«.

    Wir haben heute auch ein Erodieren von festen Partnerschaften. In Großstädten lebt die Hälfte in Single-Haushalten. Jede dritte Ehe wird geschieden. Genau das hat Huxley vor rund 100 Jahren vorausgesagt.

    Aber insbesondere der große Einfluss der digitalen Medien auf die Hirne und Herzen der Menschen (C hat es gezeigt), in dem sie uns vernebeln und verdummen — ist ganz stark Huxley.

    Ich sehe ihn mehr, als wir vermutlich wahrhaben wollen. ;-)

  10. Die Ehe entspricht ja auch nicht dem Wesen des Menschen!
    Ganz einfach, weil der Mensch nicht monogam ist.

  11. Tja, lieber Epikur, an sich 100% Zustimmung, nur zu dumm, wenn das für einem selbst nicht funktioniert.

    Dass die Leute zugeschissen werden mit opportunen Ersatzhandlungen, ist klar, aber dazu muss man für so etwas zuerst zugänglich sein.

    Panem et circenses hat auch früher schon nicht bei allen Zeitgenossen verfangen, das ist auch heute, zum Glück muss man sagen, noch immer so, aber man steht dabei mittlerweilen ziemlich alleine auf weiter Flur.

    Es ist schwer zu sagen, welches Niveau gesellschaftlicher Verblödung früher herrschte. Es ist anzunehmen, dass römische oder griechische Philosophen den damals herrschenden Verhältnissen ähnlich ratlos gegenüber standen wie viele von uns den heutigen in diesen Tagen. Da ist es ein schwacher Trost, dass deren Erkenntnisse die Epochen überdauert haben, während der Schwachsinn und die Dummheit irgendwann von der Geschichte wieder weggefegt worden sind.

    Ich denke, die Corona-Episode war wirklich der letzte notwendige Hieb auf die gesellschaftliche Ordnung, um die vollständige Atomisierung der Individuen untereinander zu erreichen. Was 30–40 Jahre Neoliberalismus recht erfolgreich bereits sehr weit gebracht hatte, hat Covid zur Vollendung gebracht. Diesen Vorgang halte ich doch für irreversibel und somit sehe ich kein Potential dafür, dass sich eine kritische Masse der zunehmend und mit Vorsatz verarmten Bevölkerung gegen die sie unterdrückenden Mächte wenden würde — eher bekriegt sie sich eben gegenseitig, dazu hat man sie schliesslich schon immer angehalten.

    Und die Zerstörung der Familie, daran setzt man nun noch den Hebel. Gerade in linken Kreisen, jedenfalls jene, in denen ich noch sozialisiert worden war, hatte Ehe, Familie und Kinder schon in den 90er ein schlechtes Ansehen. Man sprach von Ehe und Familie als Mini-Version und Kopie des Staates, welchen man natürlich ablehnen musste, somit war auch Ehe und Familie überflüssig und Tür und Tor zur heute vorherrschenden ethisch-moralischen Beliebigkeit geöffnet.

    auch wieder so etwas, was wir Altlinken auf unsere Kappe nehmen müssen, das nicht rechtzeitig durchschaut zu haben.

    Und nein, lieber Publicviewer, von deiner Ansicht halte ich rein gar nichts. Grundsätzlich herrscht meiner Auffassung nach ein falsches Bild von Liebe, und Liebe muss zuviel tragen in den menschlichen Beziehungen, wofür sie nicht gemacht ist. Eine Beziehung unter Menschen braucht zum Bestand mehr als nur Liebe, nämlich Solidarität und Loyalität.

    Liebe mag auf ihre Art, wie Hass auch, bedingungslos sein, aber Solidarität und Loyalität muss man sich täglich neu erkämpfen. Dieses Schlechtreden der Ehe und damit der Bande zwischen Menschen dient genau dazu, auch noch die letzten tragenden Elemente der Gesellschaft, die in Krisenzeiten noch bleiben, auch noch zu zerstören.

    Doch was bleibt denn heute noch ausser der Familie, ausser der Ehe? Sie sind das letzte Bollwerk gegen das Monadentum.
    Der zelebrierte Individualismus unserer westlichen Gesellschaftsordnung ist mitnichten der Segen für das Individuum, sondern sein Verderben; denn im Gegenteil zu deiner Auffassung, ist der Mensch kein Einzelkämpfer — wir werden zusehends dazu gemacht, weil die bindenden Strukturen gezielt zerstört werden, weil es den Machtinteressen einiger weniger dient. Man erinnere sich kurz daran, was es früher bedeutete, für ›vogelfrei‹ erklärt worden zu sein.

    Genau dies ist die Agenda, die bei uns gerade durchexerziert wird. Lobpreisung eines hemmungslosen Individualismus, der zu einer erschreckenden Uniformität führt. Das Schwadronieren, von gleichen Rechten für alle, was in Wahrheit aber bedeutet, ständig das Trennende hervorzuheben, während das Verbindende als rechts geframt wird. Genau deswegen ist dieser ganze Zeitgeist im höchsten Mass totalität und in keiner Weise emanzipatorisch. Er ist anti-aufklärerisch und im Kern schon faschistisch angehaucht.

    Man schaue sich diesen ›Kampf gegen rechts‹ an. Wenn es eines Beweis bedurfte, dass der neue Faschismus eines Tages im Gewand des Antifaschismus daherkommen würde, dann wurde dieser Beweis mittlerweilen erbracht; denn das ständige Einfordern einer bestimmten, klar umrissenen Haltung und der daraus folgenden Abgrenzung gegenüber all jenen, die nicht bereit sind, sich dieser Haltung bedingungslos anzuschliessen, ist Faschismus in seiner Reinform.

    Dasselbe gilt für das Covid-Regime. Die Grundfesten der menschlichen Lebensweise, nämlich die zwischenmenschlichen Bindungen, das Zusammensein wurde mit einem komplexen Regelwerk überzogen und faktisch verboten. Dazu wurde Angst, Zwietracht und Argwohn gestreut, das Denunziantentum bestmöglich alimentiert — nur zum Zwecke, jede menschliche Regung zu unterdrücken oder sonst wenigstens der Strafverfolgung zuzuführen. Nach Jahrzehnten, in denen Solidarität überflüssig erklärt worden war, weil bekanntlich jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, wurde die Phrase ›Solidarität‹ in alle Welt posaunt, eine Solidarität, die aber auch wieder nur das Trennende, nämlich die Vereinzelung befördern sollte.

    »Seien wir Couchpotatos und bleiben alle zuhause, am besten jeder für sich alleine!«

    Ne, lieber PV, da zieh ich nicht mit. Solange ich stehe und atme, gebe ich den Glauben an Liebe, Solidarität, Loyalität, an das Verbindende zwischen uns Menschen nicht auf. Nur weil überall nur noch Arschlöcher unterwegs sind, heisst das nicht, dass ich eines werden will. Auch wenn es immer schwerer wird, dies genau so zu tun.

  12. Soma? Ist nicht gerade Hasch freigegeben worden...
    Huxley hat es richtig vorausgesagt, wenn die Ablenkung nicht mehr ausreicht, braucht man was chemisches.
    Und was macht ihr heute am Sonntag? Minigolf? Vergnügungspark? Sex im Internet? Schöne neue Welt, die solche Freizeit hervorbringt...

  13. @Pascal

    »Solange ich stehe und atme, gebe ich den Glauben an Liebe, Solidarität, Loyalität, an das Verbindende zwischen uns Menschen nicht auf. Nur weil überall nur noch Arschlöcher unterwegs sind, heisst das nicht, dass ich eines werden will.«

    Sehr schön auf den Punkt gebracht! Das beschreibt auch meine jahrelange Blog-Motivation.

  14. Ein bißchen OT, aber auch irgendwie passend zum Thema: weiß jemand, warum auf dem Stimmzettel für die Europawahl heute die GRÜNEN ganz oben standen?(*) Hat mich, ehrlich gesagt, etwas irritiert... Ich wüßte nicht, daß diese Partei bei den letzten (Europa-)Wahlen die meisten Stimmen auf sich vereint hätte.

    (*)Also, hier war das zumindest so. Weiß nicht, auf welcher Ebene jeweils eigene Zettelchen gedruckt werden.

  15. EDIT: Kommunalwahlmäßig könnte es allerdings hinhauen. Aber daß man das Ergebnis dann für die Europawahl quasi als Vorlage nehmen kann, finde ich schon etwas... nun, naja.

  16. In einer Welt voller @®$©hlö©h€® ist PITA der Traumjob.

    Und ich kann immer nur wieder Theodosius Dobzhansky (langsam kann ich den Namen auswendig ohne zu guttenbergen schreiben) zitieren

    Nichts in der Biologie macht Sinn
    außer im Licht der Evolution

    Und die Vereinzelung der Gesellschaft ist nicht nur einfach bedauerlich, sondern für das Individuum einer hochsozialen Spezies gesundheitsgefährdend, mehr als die »üblichen Verdächtigen«. siehe
    //The lethality of loneliness John Cacioppo at TEDxDesMoines//
    Und dann bekommt die C-»Pandemie»¹ bzw. die damit einhergehenden »Maßnahmen« und die nachfolgende Übersterblichkeit² eine ganz neue Dimension.

    ¹ angeblich von »alle« und »Volk« abgeleitet, aber auch eine verblüffende Übereinstimmung mit dem Gott »Pan« (Hirtengott), der aufgrund seiner Häßlichkeit von seiner Mutter von seiner Mutter verstoßen wurde und von dem das Wort »Panik« kommt, da er um die Mittagszeit z.B. ruhende Herdentiere aka hochsoziale Spezies in »panischem Schrecken« zur Massenflucht aufjagt, also in einen besonders irrationalen unkontrollierten Angstzustand versetzt.

    ²in Schweden gibt es — welch ein Zufall — keine Übersterblichkeit

  17. Die Familie ist der Hort von Konservatismus, Prüderie und vor allem von der Ausgrenzung anderer potentiellen Mitstreitern.
    Mag sein, das die Familie einen vermeintlich letzten Rückzugsort angesichts der heutigen Bedrohung in deinem Sinne darstellt.
    Wobei der Familienbund wohl der kleinste gemeinsame Nenner darstellt.
    Aber mal ehrlich. wer hat den von uns wirklich ein behütetes Familienverhältnis gehabt?
    Die Gemeinschaft ist nur in Gruppen, die sich zusammentun stark, und zwar aufgrund von gemeinsamen Bedürfnissen, sowohl gesellschaftlich als auch politischer Art.
    Da der Mensch sexuell aber Polygam orientiert ist, erübrigen sich weitere Spekulationen, ob die Ehe das richtige Lebensmodell sei, auch, wenn es in gewisser Weise ein Bollwerk gegen die transhumanistische Agenda darstellt.

  18. Bevölkerung gegen die sie unterdrückenden Mächte wenden würde“
    Richtig: wenden wollen würde. Durch Radwege lernte ich, das der Mensch oder der Deutsche jeden Zustand hinnimmt, obwohl er ihn regelmäßig ohne jeden Aufwand und sofort zwei Meter weiter links beseitigen könnte. Maske: Ebenso, einfach nicht mitmachen. Und so weiter. Befehl ausführen und so Teil der Herde sein geht über jeden Schwachsinn und über das eigene Leben. So ein Pech aber auch, das bei Bedarf die Herde einfach abgeschafft wird. Es reicht nicht mehr, Teil der Herde zu sein, jeder muß die anderen Mitglieder übertreffen wollen, kann jederzeit rausgekegelt werden. Wohlverdient haben sich das die Erfüllungsgehilfen in Beamtenform (natürlich außer den wenigen verweigernden Ausnahmen).

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