Was macht eigentlich Kristina Schröder (CDU)?

Kristina Schröder (@schroeder_k) war vom 30. November 2009 bis zum 17. Dezember 2013 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 2002 gehört sie zum CDU-Landesvorstand in Hessen. Eines ihrer Hauptthemen ist und war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie ist Mutter von drei Kindern. Boulevard und Presse haben oft und viel darüber berichtet (Frau. Kinder. Karriere. Toll!). Was aber eher selten im Fokus steht, ist ihre derzeitige Tätigkeit:

»Kristina Schröder [...] wird künftig als Senior Advisor im Auftrag von Deekeling Arndt Advisors, Berlin, tätig sein. [...] Wir tragen damit der zunehmenden Komplexität der Interessenvertretung Rechnung und stärken den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik.«

pr-journal.de

»Deekeling Arndt Advisors angelt sich Kristina Schröder. [...] Die scheidende Bundestagsabgeordnete soll sich mit ihrer politischen Erfahrung bei ausgewählten nationalen und internationalen Mandaten einbringen.«

prreport.de

Die PR-Agentur schreibt auf ihrer Website: »Wir entwickeln schlüssige Inhalte und Kommunikationsstrategien, die Dialog möglich machen, um große unternehmerische Ziele und Vorhaben überzeugend zu vermitteln.« Sensible Daten oder einen Geheimhaltungsvertrag (NDA) scheint es für Abgeordnete nicht zu geben? Und es kümmert auch absolut Niemanden, wenn man politische Interna an PR-Agenturen verkauft, damit Unternehmen und Konzerne einen besseren Einfluss auf die Politik bekommen? Ab wann spricht man nochmal von Befangenheit oder gar Korruption? :PFEIF:

2 Gedanken zu “Was macht eigentlich Kristina Schröder (CDU)?

  1. Wat, du studierst Soziologie?Und was willste damit machen?
    Droschkenkutscher?!

    Vorbei die gute alte Zeit.Senior Advisor in der PR, sicher zum Hungerlohn.*Hüstel*

    Ne Mitgliedschaft im richtigen Wahlverein ist halt doch ne Card Gold.

    lg

  2. Na,bei Fr. Schröder hat es ja länger gedauert, bis sie einen Knochen aus der Wirtschaft zugeworfen bekam. Da war Schröder Gigi und Fischer Joschka aber ganz andere Kaliber. Oder Pofalla, oder von Klaeden.

    Deshalb tritt »man« in eine Partei doch ein, zum Verändern, »was bewegen wollen«.
    Die Gesellschaft kann man dann auf zwei Wegen versuchen zu vernichten, wenigstens aber schädigen.

    Aktiv von innen, als Abgeordneter, als Minister, oder in anderen »Ämtern«, das ist am sichersten.
    Semi-Aktiv, von außen, als Lobbyist, das ist am profitabelsten.

    Deshalb haben Abgeordnete auch keine Scheu mit Lobbyisten zu reden, dealen etc.
    Das sind die Einkommensquellen von »morgen«. Zusätzlich zu satten Rentenansprüchen.

    Befangenheit, Korruption?
    In der Politik niemals!

    Diese Leute sind nur offen für alles und wollen auch mal zuhören...

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