Moderne Bildung

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Die neuen Spiegel‐Bestseller des Monats. Geordnet nach Qualität, Erkenntnisgewinn und Horizonterweiterung. Bekannte Namen (vulgo Selbstmarketing/Selbstvermarktung) oder einschlägige Kontakte zu Verlagen spielen selbstverständlich keine Rolle.

  1. Gina‐Lisa Lohfink: »Mich und wie das Gras so wächst«
  2. Justin Bieber: »Die verwunschene Feder im Finsterwald«
  3. Günter Oettinger: »Neuland für Dummies«
  4. Claudia D.: »Männer sind Minus!«
  5. Angela Merkel: »Brokkoli in Sahnesauce und 42 weitere spannende Polit‐Rezepte zum Selbermachen«
  6. Daniela Katzenberger: »Anleitung zum Geräusche sehen«
  7. Boris Becker: »Meine Frauen und mir selbst«
  8. Josef Joffe: »Was Putin und Chuck Norris vereint«
  9. Dale Carnegie: »Wie ich lernte Sozialabbau, Lohndumping und Menschenverachtung zu lieben«
  10. Eckart von Hirschhausen: »Diarrhoe und andere Witzigkeiten«

11 Gedanken zu “Moderne Bildung

  1. Überraschend viele »Männer sind scheiße!«-Bücher — oder jedenfalls Bücher von bekannten oder typischen Vertretern dieser Überzeugung.

    Will aber auch eines als Notiz anbringen: Als die Krise 2008 in Ameirka losbrach, waren plötzlich sehr viele kapitalismuskritische Bücher in den Bestsellerlisten von Amazon und Co. (wenn ich mich recht entsinne).
    Spätestens da ist Kritik am Kapitalismus auch ein Stück weit hoffähig geworden — oder zumindest als »Markt« entdeckt worden, den man auch bedienen kann, weil Kapitalismuskritiker auch wandelnde gefüllte Brieftaschen sind.
    So traurig wie das ist, aber deswegen kann man auch von der Kritik und deren Art wie sie jetzt organisiert ist, so weit abgetörnt sein, dass man sich schon wieder was höheres sucht, weil ganz einfach viele Leute auch schon ganz oberflächlich darüber rumsinnieren können, und am Ende ist es bloße Konsumware. — Ein Buch wurde geschrieben, aber die Welt dreht sich weiter...

  2. Spätestens da ist Kritik am Kapitalismus auch ein Stück weit hoffähig geworden – oder zumindest als „Markt“ entdeckt worden, den man auch bedienen kann, weil Kapitalismuskritiker auch wandelnde gefüllte Brieftaschen sind.

    Naja. Mit »Hoffähig« kann es nicht weit her sein, wenn alle politischen Institutionen und die flankierende Systempresse weiterhin stur nach neoliberalen Dogmen handeln. Und ich sehe auch nicht, dass Kapitalismuskritik jetzt einen besonders großen »Markt« bedienen würde — als echter Kapitalist würde ich da jetzt nicht »investieren«. Würde eine ausreichende Zahl solche Bücher lesen, hätte es sich damit wohl eh erledigt... ;)

    Wer liest denn überhaupt solche systemkritischen Bücher...? Leute, die es eh schon wissen! Leider liest die Mehrheit dann eher Zeug von der Sorte, die epikur da erfunden hat. Wobei — es geht ja nicht mal um Bücher; man sehe sich nur die große Wand an Klatsch‐Zeitschriften im Kiosk oder Supermarkt an und denke dabei an Tante Erna beim Kaffekränzchen mit ihren betagten Freundinnen... Und da lautet die Frage dann auch, warum es viele Kapitalismuskritiker nicht schaffen, ihre Kritik so zu formulieren, dass es auch für die große Masse nicht abschreckend, sondern interessant wirkt? Statt dessen haben wir wieder das alte Problem der abgeschlossenen Filterblase und teilweise elitärer (auch sprachlicher) Abgrenzung von denen, die eigentlich Ziel der Aufklärung sein sollten.

    Andere Blogger »betteln« (nicht abschätzig, sondern klarstellend gemeint) regelmäßig um »Spenden« bzw. lassen sich von ihren Lesern dann auf diese Art und Weise für ihr Tun »bezahlen«. Weil nun mal am Ende innerhalb der gegenwärtig gesetzten Grenzen des Systems nur der nackte Euro zählt, um irgendwie zu überleben. Ich finde daran nix Verwerfliches, auch dann nicht, wenn ein am Existenzminimum herumbkrebsender linker Autor auch einen Pakt mit dem »Teufel« eingeht — und seine Bücher auch über amazon vertickt...

    Der Kabarettist und Poetry‐Slammer Marc‐Uwe Kling bringt den Widerspruch in seiner grandiosen Känguru‐Trilogie selbstironisch zum Ausdruck, dass er Kapitalismus‐Kritische Bücher schreibe, die sich irre gut verkaufen würden. Wir alle leben in einem System, dessen Teil auch wir sind. So sehr wir dies auch zurecht en Detail verteufeln und uns auch irgendwie punktuell »alternativ« verweigern mögen — auch wir »konsumieren«, auch wir handeln in vielerlei Hinsicht nicht so, wie wir es idealerweise sollten. Diese Widersprüche werden aber so gut es geht verdrängt. Das fängt bei bei der Lohnarbeit an, geht über die aufgenötigte »elektronische Gesundheitskarte« und Nutzung eines Bankkontos weiter — und hört beim unterwürfigen Getue vorm Jobcenter‐Schergen (um keine Sanktion zu kriegen) nicht auf... »Es gibt kein richtiges Leben im falschen«!

    Die Kritik daran, dass auch Linke / Gesellschaftskritiker / Kabarettisten selbst Geld mit ihrer Kritik verdienen, ödet mich persönlich extremst an. Vor allem die mehr oder weniger unterschwellige Unterstellung, man mache sich damit unglaubwürdig, sei inkonsequent.

    Dass in diesem System über kurz oder lang alles zur handel‐ und verkaufbaren Ware wird (auch linker Protest; ich denke da an die berühmten Che‐T‐Shirts...) ;) sollte vielleicht beim ein oder anderen zur Erkenntnis führen, dass man um »dieses System« irgendwann einmal zu »überwinden« man eben auch bestimmte Mechanismen des Systems nutzen sollte — oder eben auch: muss!

  3. Es ist hoffähiger geworden im Gegensatz zur Zeit vor der Krise 2008.
    Hast du davor angenfangen, irgendwas zu reden von den schlechten Auswüchsen des Kapitalismus, es hat dich jeder wie ein Auto angeguckt. Getreu dem Grundsatz »sei doch nicht verrückt! was erzählst du da?! Schwarzmaler...« — jetzt findest du schon deutlich häufiger Leute, wenn du mit ihnen über das Gesamt‐Gesellschaftliche ins Gespräch kommst, die dir offen ins Gesicht sagen »Kapitalismus? Ja, könnt‹ ruhig morgen aufhören.«.
    Und noch eines: Vor der Krise konntest du nach Communities selbst im Internet für solche Themen mit der Lupe suchen, jetzt hat man durch entsprechende Blogs regelrecht ein öffentliches Forum dafür — wenn auch überschaubar, aber es hat überhaupt eine Community, die man nicht am Ende des Internets suchen muss.
    Wer von so was mal kommt, der hat seinen Vergleich und seine Erfahrungen.
    Ebenso ist es auch mit der Literatur dazu. Du hattest die großen Wälzer von bekannten Namen, die schon Jahrzehnte alt sind — eben weil diese einen großen Namen als Autor hatten und daher im kommerziellen Sinne für die Verlage interessant waren. Von den kleineren, auch Leuten, die noch leben, hattest du bei langem nicht so viel. Gut, man gebe zu, vielleich haben sich auch genügend gedacht »ich brauch‹ doch gar kein Buch schreiben, das nimmt doch eh kein Verlag, weil Thema zu sehr systemgefährdend und für die breite Masse uninteressant«. Ich denke aber mal auch, selbst wenn einer eins geschrieben hat, die Verlage haben abgewunken, weil kommerziell zu uninteressant in deren Augen. Nicht profitabel genug.
    Als das mit der Krise kam und in der allgemeinen Bevölkerung doch ein größeres Interesse an diesem ganzen Kram zu sehen war, da hat man von Seiten der großen Player seine Meinung geändert und auch die, die schon ahnen, was sie erschlagen wird, als doch rentable Käuferschicht betrachtet. — Nebenbei, dass man sagen muss, Weichspülen und Kommerziell‐ausschlachten sind schon immer die besten Methoden gewesen, um die Würze aus einer neuen potentiell gefährlichen Erscheinung zu nehmen.

    Ein bisschen ähnliches Phänomen wie nach dem letzten Live‐Aid — man hat ab da von Seiten der Industrie und des Establishments erst so richtig gemerkt, wie viele Menschen auf diesen Öko‐Schick eigentlich anspringen, und alle davon sind eine wandelnde volle Brieftasche, die nur geöffnet werden muss.
    Was macht man also? Bediene diesen Markt (zumindest augenscheinlich auf dem Cover) und verdiene dir eine goldene Nase.
    Und genau das ist auch ab dann passiert... Nicht von Seiten derjenigen, die es ehrlich meinten! Sondern vom System, was immer nach einer neuen Einnahmequelle sucht, um sich weiter zu steigern.
    Ein bisschen dürfte das sogar schon ab dem Irak‐Krieg zu finden sein — weil einfach so viele in der Bevölkerung offen dagegen waren!
    Kapitalismus melkt alle Kühe, die Pro‐ und die Gegen‐Seite — aber wem sage ich das, das dürfte eigentlich bekannt sein...

  4. @matrixmann

    Deinem Befund stimme ich zu. Auch in Bibliotheken und im Buchhandel findet man kapitalismuskritische Bücher über die Finanzmafia, Lobbyismus und korrupte Politiker. Sie alle vermeiden es in der Regel aber, von systemimmanenten Strukturen zu schreiben. Es wären »Auswüchse« und »Einzelfälle«, die es mit ein paar Reförmchen zu bewältigen gilt (und nein, ich möchte an dieser Stelle bitte nicht wieder eine Diskussion über Revolution vs. Reformen haben. Danke! ;) ). Ob das am Ende wirklich »kapitalismuskritisch« ist oder letzten Endes nicht doch dem Erhalt des Status Quo gilt: da bin ich mir nicht so sicher.

  5. Was ich noch vergessen habe: Es sind auch längst erst in den letzten Jahren in den Kommentarspalten öfter Leute zu finden, die diesen ganzen Kram von der BRD‐GmbH labern oder von der NWO. Das gab’s zwar vorher inhaltlich auch, aber die haben sich sehr ausschließlich in ihren abgezäunten Communities herumgetrieben (wahrscheinlich auch aus rechtlichen Gründen), heute sind das mittlerweile schon gar nicht mehr so selten anzutreffende »Meinungen« (oder: Phrasengedresche, wie Trolle es machen) auch außerhalb von diesen abgezäunten Communities.
    Höchstens im internationalen Raum — sprich: im englischsprachigen — ist das immer eine etwas andere Nummer gewesen. Liegt aber daran, weil in Amerika alles als »Meinungsäußerung« gilt, so lang du nicht über nackte Körper redest, und daher dir niemand deswegen allein strafrechtlich hinterhersitzt.
    Vor ca. 10 Jahren waren das alles mehr oder weniger kleine Lichter, das kannte man nur als »Insider«, wenn man damit durch irgendwas mal in Berührung gekommen war. Mittlerweile erlebe ich es als »nur Leute, die keine Zeit haben, die es nicht interessiert, und die nicht mitkriegen, was links und was rechts von ihnen passiert, kennen den Kram nicht«.

  6. @epikur
    Ich wollte es meinen...
    Berühmtes Beispiel vielleicht: 1984.
    Mir sind solche Bücher noch als »Freakware« bekannt; Sachen, mit denen sich nur die auskennen, die in der Schule von allen dumm angestarrt werden oder die danach aussehen, als wollten sie noch ein paar aufs Kreuz legen.
    Im Zuge dieser ganzen Spionagesache ist das Buch regelrecht schon zu einer Massenware verkommen. Jedem sagt der Begriff was. Man kann’s schon fast nicht mehr hören. Als wenn es das einzige Buch über eine Dystopie der Gedankenkontrolle ist, das jemals geschrieben wurde...
    Vorher hatte es den Status definitiv nicht.

  7. jetzt findest du schon deutlich häufiger Leute, wenn du mit ihnen über das Gesamt‐Gesellschaftliche ins Gespräch kommst, die dir offen ins Gesicht sagen „Kapitalismus? Ja, könnt‘ ruhig morgen aufhören.“.

    Definiere »deutlich häufiger«! ;) Klar, ein Anstieg der Interessierten innerhalb der Bevölkerung, mit denen man über sowas ernsthaft sprechen und auch noch irgendeine Form von Zustimmung erwarten kann von 1 % auf 2 % entspricht einem Zuwachs von 100 %. Das quantitative Niveau ist und bleibt damit aber erbärmlich. Und ich kann nur für mich sprechen — aber ich werde in meinem Bildungs‐ und Interesseabstinenten Umfeld weiterhin regelm. angekuckt, als hätte ich grade für eine satanische Messe ein Kind lebendig gehäutet, wenn ich überhaupt(!) politische Themen oder gar heilige Kühe wie die Lohnarbeit oder »den Kapitalismus« bzw. »das System« anspreche...! Grade in Sachen Lohnarbeit versteht das Volk der 80 Millionen Arbeitsvermittler überhaupt keinen Spaß! Ich verweise mal auf flatter und seinen aktuellen Verriss von Luther und den evangelischen Arbeit‐macht‐frei‐Faschisten!

    Nö, bei der großen Mehrheit dominiert weiterhin nur der eigene Mikrokosmos, Konsum und Privates. Anders lässt sich sowas wie der »Erfolg« der AfD auch kaum erklären: Wenn man mal wieder den einfachsten Weg geht und für die systemischen Probleme zur Not halt den Flüchtling oder Ausländer verantwortlich macht...!

    Einsame Rufer in der Wüste...

    Zumal die Analyse auch unscharf ist — auch vor der Finanzkrise gab es zahlreiche Kapitalismus‐ und Systemkritische Bücher. Jene wirkte auf Autoren nur als zusätzliches Schreib‐ und auf Verlage als Verkaufsargument. Kapitalismus zeichnet sich doch grade durch (oft regionale) Krisen aus.

    Auch Orwell betreffend hat sich vielleicht innerhalb deiner »gebildeten« Kreise was verändert. Frag mal die Bäckereifachverkäuferin, den Kraftfahrer, den Klempner oder die Supermarktkassiererin, was ihnen zu »1984« einfällt...! Und übertrage deine Meinung über die vermeintlich überwachungskritischere Bevölkerung auf sowas wie »facebook« — oder zunehmende (vom Pöbel wegen der »Sicherheit« gewollte) Kameras an allen Ecken und Enden; hier derzeit in Regionalbahnen...! DIE wählen wegen ihrer kognitiven Dissonanzen am Ende wieder SPD, Grüne, CDU, FDP oder AfD!

    @epikur: Dann nenn konkret ein paar Titel, die dir analytisch »nicht weit genug« gingen — anstatt den Strohmann zu bemühen. :P Ein (wahrhaftiges) »Kapitalismuskritisches« Buch befasst sich explizit nicht nur mit »Auswüchsen« und »Einzelfällen«. Würden zu der Frage, ob und vor allem wie man den gegenwärtigen »Kapitalismus« als Ganzes auf einen Schlag überhaupt konkret »überwinden« oder »abschaffen« will / kann, mehr (schlüssige und nachvollziehbare!) Bücher geschrieben, hätte dieser Erlösungskult vielleicht auch etwas mehr Anhänger! Denen permanent ans Bein zu pissen, die mit dem arbeiten wollen, was da ist, ist natürlich eine feine Sache, um sich selbst zu überhöhen und einmal mehr judäische Volksfront zu spielen!

    Wie bereits öfter angedeutet sollte man für »Überwindungs«-Prosa vielleicht dann doch besser die die SciFi‐ oder Fantasy‐Abteilung der Bundhandlung durchstöbern...! :P ;)

  8. Ich gebe zu, es ist wahrscheinlich ein Unterschied, ob du im NOCH von Traditionsunternehmen verwöhnten Süden nach Leuten suchst, die dir sagen »das System ist scheiße!« oder ob du das im ostdeutschen Hinterland tust, wo die Leute nach mehr als zweieinhalb Jahrzehnten westliches System auch einmal den Vergleich mit einem anderen System machen können, was »funktioniert« hat (»funktioniert« hat = sich nicht in 5–10 Jahren selbst terminiert hat) und u. a. auch einmal das Résumé ziehen können »Sag‹ mal, wer hat uns eigentlich den Scheiß eingebrockt?!«.
    Kann dir da nur als Wahrnehmung vermelden »vor 10 Jahren waren es weitaus weniger«. Du darfst solche Positionen nur nirgendwo offziell vertreten, privat reißt dir dafür nicht unbedingt jemand den Kopf ab, weil genügend andere das auch so sehen. Das war mal weitaus anders — kann höchstens unter jüngeren Leuten nicht so enden, weil die in der Regel alle gerne noch Weltenbummler spielen bis sie irgendwann das erste Kind haben.

    Ähm, kleine Frage: Woher weiß ich, ob sich nicht auch Supermarktkassierer für den Kram interessieren, worüber hier und an anderen Stellen regelmäßig sinniert wird? Es muss schließlich nicht jeder sein Tätigkeitsfeld anderen auf die Nase binden. Kann man in manchen Positionen noch nicht einmal machen.
    Sollte man aus Gründen, damit Google nicht zu viel über einen weiß, genauso tun.
    1984 kenne ich noch als die Art von Literatur, die sich eine Traube von Leuten ›reinzieht, die sich fragen — oder darin selber wiedergegeben fühlen -, warum andere in ihrem Alter plötzlich ein Gewehr mit zur Schule bringen. Ebenso auch solche Autorennamen wie Friedrich Nietzsche, Erich Fromm oder Konrad Lorenz.
    Dahingehend hat das Buch mittlerweile einfach ein größeres Publikum erschlossen — oder nehmen nur 20 Leute den Buchtitel mehr oder minder regelmäßig in den Mund? Oder sind 20 Leute für die Klick‐Zahlen bei RT‐Deutsch verantwortlich? Ich denke ich nicht. Das sind mehr.
    Kommt immer darauf an, aus welcher Perspektive es sieht.
    Und dahingehend sind es deutlich mehr Leute geworden, die mitkriegen, in ihrer Welt läuft nicht alles so wie es laut öffentlichen Bekundungen sein sollte.
    Problem, was die nur haben, ist: Dass ihnen mal einer sachlich erklären kann, wie ihre Welt WIRKLICH funktioniert, und wie man sie dahin biegen kann, dass sie, anstelle zu ihrem Nachteil, stattdessen doch zu ihrem Vorteil funktioniert.

  9. @Dennis82:

    »Wir alle leben in einem System, dessen Teil auch wir sind. So sehr wir dies auch zurecht en Detail verteufeln und uns auch irgendwie punktuell „alternativ“ verweigern mögen – auch wir „konsumieren“, auch wir handeln in vielerlei Hinsicht nicht so, wie wir es idealerweise sollten.«

    Wie sollten wir uns denn idealerweise verhalten und wer legt das fest?
    Außerdem kann man Konsum natürlich nicht komplett vermeiden.Oder kennst Du irgendein Lebewesen,dass zB ohne Essen auskommt?Tiere und Pflanzen konsumieren auch.Es kommt immer ganz auf das Ausmaß an.
    Im Gegensatz zu uns Menschen wissen die aber schon noch,wann Schluß ist...

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