Selbstverschuldete Erwerbslosigkeit

  1. Zu ausländisch. Ein nicht‐deutscher Nachname, ein Akzent und/oder ein arabisch‐asiatisch‐afrikanisches Aussehen.
  2. Zu dick und/oder zu stark übergewichtig bzw. zu vermeintlich unattraktiv.
  3. Zu selbstbewusst, zu intelligent und/oder zu hochqualifiziert (und damit zu anspruchsvoll, was die Gehaltsvorstellungen angeht)
  4. Zu schwanger, zu sehr Mutter mit Kind oder mit Kinderwunsch.
  5. Zu ehrlich und zu anständig.
  6. Zu links und/oder zu kritisch.
  7. Zu krank und/oder zu alt.
  8. Zu wenig »Vitamin B«.

Letztendlich sind das natürlich nur haltlose Behauptungen und Übertreibungen von mir. In Deutschland herrscht ein Diskriminierungsverbot. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), oder auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, schützt effektiv vor Benachteiligungen im Arbeitsmarkt. Die wahren Gründe, warum viele Millionen Menschen in Deutschland keine Arbeit finden, sind Faulheit, Dummheit und Anpassungsverweigerung. Und die Behauptung von einer strukturell fest verankerten Massenerwerbslosigkeit, die politisch und wirtschaftlich gewollt ist, entspringt nur den fixen Ideen von linken Spinnern, die ihren Arsch nicht hoch kriegen und immer nur nörgeln wollen.

6 Gedanken zu “Selbstverschuldete Erwerbslosigkeit

  1. Ich kannte mal jemanden, da trafen alle Gründe nicht zu. Trotzdem bekam er keine Anstellung. — Wie kommt das denn ? ;)

  2. @Hartmut

    Mangelhafte Bewerbung, freches Benehmen, zu anspruchsvolle Job‐Vorstellungen — da wird sich schon ein »eigenverantwortlicher« Grund finden lassen ;)

  3. Die Ich‐AG war tatsächlich erfolgreicher als erwartet , als so ziemlich einziges der Hartz‐Instrumente.
    Flugs wurde sie wieder abgeschafft , ein Schelm , wer Böses dabei denkt.

    Könnte man schon auf die Idee kommen, daß die Erwerbslosigkeit in der Tat strukturell verankert bleiben soll , noch dazu , wo die Selbstständigkeit etwas weniger Gängelung bedeuten kann , zumindest , wenn sie echt ist und der Druck des Marktes nicht übermenschlich .

  4. In welcher Hinsicht bitte schön,um Gottes Himmels Willen,war die ICH‐AG erfolgreich?????
    Das hätte ich doch gern mal gewusst gehabt haben gewollt.........

  5. @ zuvielnachdenker

    Tiiief durchatmen....

    Meine Info ist die , daß die Ich‐AG viel mehr Leuten als erwartet (oder befürchtet?) beim Aufbau einer Kleinst‐Selbstständigkeit geholfen hat und diese Leute vor allem auch NACH Ablauf der Förderfrist noch da waren, also am Markt bestehen konnten .

    Wenn Du eine andere Info hast , her damit.

    Natürlich kann man auch darüber diskutieren , ob diese Form überhaupt legitim ist.

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