15 Gedanken zu “Habendenken

  1. »Mein Job — mein Leben«
    Ich finde es ja immer ziemlich traurig, wenn Menschen ihren Lebenssinn nur in der Arbeit finden...

    »Haste was, biste was!«

    »Mein größter Schatz: Mein Arbeitsplatz«
    »Ich arbeite gern: Für meinen Konzern«

  2. Ja, und richtig schlimm ist, mit Leuten arbeiten zu müssen, die ihren Job als Lebensinhalt sehen und sich für völlig unersetzlich halten — ich habe da zuweilen das Vergnügen... :NENE:

  3. Ich glaube, ich werde hier missverstanden.

    Einer der dämlichsten Slogans der feministischen Bewegung ist der nach der »Hälfte des Himmels« womit das Berufsleben gemeint ist.

    Jetzt ist es so, dass der Himmel nicht im Gerinsten mit der Arbeit in Verbindung zu bringen ist, eher mit dem Gegenteil. Arbeit bedeutet in aller Regel Maloche, Mühsal und Entbehrung. Die meisten würden ihren Job an den Nagel hängen, wenn sie könnten. Aber eine kleine Minderheit würde weiter arbeiten, selbst wenn dafür keine finanzielle Notwendigkeit bestünde. Diese meinte ich, die sich glücklich schätzen können.

  4. »Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig.«

    http://frohesschaffen.wfilm.de/Frohes_Schaffen/Film.html

  5. @Ich_bin_kein_Roboter: Oh, endlich mal ein anderer Kenner und Fan des Kängurus...! ;)

    »Ich lauf bis in den Jemen — für mein Unternehmen. Und schwimme nach Birma — für meine Firma«
    »Wir haben uns alle lieb — im Betrieb«
    »Frage nicht, was dein Arbeitsplatz für dich tun kann. Frage, was du für deinen Arbeitsplatz tun kannst.«

    http://die-kaenguru-chroniken.wikia.com/wiki/Initiative_f%C3%BCr_mehr_Arbeit

    Den Ausschnitt aus »Findet Nemo« find ich »meins« betreffend auch ganz niedlich:

    https://www.youtube.com/watch?v=5EH5JKN2tTY

  6. Was mir gerade auffällt ist, dass »mein« ein besitzanzeigendes Fürwort laut Duden ist. Es soll die »Zugehörigkeit zum Sprechenden« verdeutlichen. Bei rund 65 Mega‐Milliardären denen die halbe Welt gehört und den faktisch Milliarden Besitzlosen und verarmten Menschen auf der Erde, ist das nicht nur zynisches Neusprech und völlig realitätsfremd, sondern total absurd. Mit »mein« soll den Besitzlosen noch Eigentum vorgegaukelt werden, dass sie nicht haben.

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