»Warum ist das Schwimmbad jetzt in diesem Jahr schon wieder teurer geworden? Briefe verschicken auch? Und Lebensmittel?«
»Weil wir in einer Welt leben, in der Geld mehr zählt, als Freude, Liebe und Menschen.«
»Und warum leben wir in so einer Welt?«
»Weil manche Menschen nie genug bekommen können und sie ihren großen Reichtum nicht teilen wollen.«
»Aber kann man das nicht ändern?«
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Welche Ziele hast Du im Leben? Was willst Du später einmal werden? Du willst doch sicher auch reich und vermögend sein, nicht wahr? Sparst Du denn wenigstens für ein Haus oder ein Auto? Was genau willst Du eigentlich im Leben erreichen? So oder so ähnlich prasselt es auf uns ein. Von den Eltern, der Familie, der Verwandtschaft, von Freunden, Arbeitskollegen, den Massenmedien und allerlei Bekannten. Demut, Genügsamkeit und Bescheidenheit gelten als Charakterschwäche. Ellenbogenmentalität, Haben-Wollen-Habitus und beruflicher Ehrgeiz als vorzeigbare Tugenden.
Aus der Perspektive von Reichen und Mächtigen gibt es einfach viel zu viele nützliche Idioten. In jeder Branche gibt es etliche Hanswurste, die für ein paar Brotkrumen und ein bisschen Aufmerksamkeit, ihr Gewissen verkaufen und ihre Seele dem Mammon opfern. Hätten wir mehr Mut und weniger vorauseilenden Gehorsam, so würde man auch die Herde der 
Frage: Warum gibt es eigentlich überall in Deutschland Gedenkstätten, Denkmäler, Statuen, Schlösser, Museen, Filme, Ausstellungen, Bücher und Kunstwerke über vergangene Könige, Prinzessinnen und dem Adel, aber wenig bis gar keine Erinnerungskultur über die einfachen Bürger vergangener Zeiten?