Kind: »Nein, ich habe mich für den Ausflug gar nicht eingetragen!«
Pädagoge: »Selma, Du stehst aber hier in der Liste!«
Mutter: »Nein, das kann gar nicht sein. Sie hat von keinem Ausflug gesprochen!«
Pädagoge: »Selma, ist das hier Deine Schrift?«
Kind: »Nein, das hat jemand anderer geschrieben. Ich war das nicht!«
Mutter: (zum Pädagogen) »Ich verstehe nicht, was das jetzt soll?«
Pädagoge: »Selma, wenn Du Dich für etwas verbindlich einträgst, dann müssen wir uns auch darauf verlassen können! Wir berechnen unser Personal danach, müssen Lunchpakete bestellen, den Ausflug vorher organisieren und planen. Du kannst nicht einfach 15 Minuten vorher absagen, weil Du keine Lust mehr hast!«
Kind: »Ja okay, ich wars. Aber ich möchte heute lieber mit meiner Freundin spielen!«
Mutter: (zum Pädagogen) »Jetzt lassen Sie sie doch!«
Laut Statistischem Bundesamt lebten im Jahr 2017 in der Bundesrepublik Deutschland ungefähr 11 Millionen Kinder bis 14 Jahren. Nach einer Erhebung des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZZF) wohnen 34 Millionen Haustiere im Land. Und laut Kraftfahrt-Bundesamt gibt es im Jahr 2019 rund 65 Millionen Kraftfahrzeuge in Deutschland. Diese Zahlen vermitteln einen kleinen Eindruck davon, was den meisten Deutschen wirklich wichtig ist: Autos und Haustiere. Erst lange danach kommen Kinder. 
In der Pädagogik und der Psychologie gibt es bergeweise Studien, Untersuchungen und Bücher über die Entwicklung des Kindes. Dort wird festgehalten, was normal und was entwicklungsverzögert sei und somit gegebenenfalls einer Diagnose eines Facharztes bedarf. Ob pränatale Frühförderung, die 

