Fröhlich frohlockend
strahlt sein Gesicht
voll inbrünstiger Marktliebe
Aus seinen Fieberaugen
tropfen
stechende Bilder
Er hat habgierige Hände
aus geschmolzenem Zucker
Seine ansteckenden Träume
erzeugen
eine kalte Sehnsucht
Fröhlich frohlockend
strahlt sein Gesicht
voll inbrünstiger Marktliebe
Aus seinen Fieberaugen
tropfen
stechende Bilder
Er hat habgierige Hände
aus geschmolzenem Zucker
Seine ansteckenden Träume
erzeugen
eine kalte Sehnsucht
»Kinder denkt an eure Zukunft« lautet ein aktuelles Werbeplakat der Berliner Sparkasse. Kinder sind unsere Zukunft, sie sind unser wertvollster Rohstoff, so heißt es oft. Sie werden als zukünftige Steuerzahler, Arbeitnehmer, Rentenbeitragszahler, Vollblut-Konsumenten, Wähler oder auch als vermeintliche Leistungsträger bewertet. Bei all diesen Betrachtungsweisen geht es um funktionales, technisches und systemisches Denken, aber am allerwenigsten um die Kinder selbst. Denn für Kinder ist vor allem eines wichtig: Leben im Augenblick. Weiterlesen
Die Medien und die Politik sind derzeit völlig aus dem Häuschen: wir werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten millionenfache Altersarmut in Deutschland vorfinden. Für jeden, der sich in der Vergangenheit ein wenig mit Politik beschäftigt hat, dürfte dies keine Überraschung sein. Die Schröder-Regierung hat die Rentenformel geändert, Arbeitnehmer an Versicherungskonzerne verkauft, den Niedrig-Lohnsektor massiv ausgeweitet usw. Altersarmut und Kinderarmut sind gewollte Politik und kein Schicksal. Rentner werden in Deutschland verachtet!
Ich hätte für die Bundesregierung folgende Vorschläge:
(nicht zu verwechseln mit: »Kinder statt Inder«)
Schafft euch keine Kinder an, sie nerven, kosten viel zu viel Geld, sind laut und machen nur Dreck. Sie rauben euch eure Lebenszeit, ihr könnt kaum noch Party machen und ausschlafen ist vorerst auch nicht mehr drin. Das bisschen Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit, dass euch Kinder geben, könnt ihr euch genauso gut von einem Haustier abholen. Hunde z.B. hören besser und ihr könnt sie so abrichten, wie ihr sie gerne haben wollt. Auch Katzen geben euch Zuneigung und Liebe. Und sie schnurren sogar! Kinder hingegen zicken häufig rum, testen ihre Grenzen und wollen ihre Bedürfnisse und Interessen durchgesetzt sehen. Weiterlesen
Vor einigen Tagen zog der Radsport-Profi Lance Armstrong seine Anhörung bei der US-Anti-Doping-Agentur zurück. Laut sueddeutsche.de droht dem US-Amerikaner nun eine lebenslange Sperre sowie eine Aberkennung seiner sieben Tour-de-France-Titel. Doping ist bei der Tour-de-France, bei den olympischen Spielen sowie bei vielen anderen Leistungssportlern ein immer wiederkehrendes Thema.
Widerspricht es dem Wettbewerbsgedanken, wenn man sich mit leistungssteigernden Mitteln einen Vorteil verschafft? Ist es nicht bigott, wenn die Arbeitsdroge Kaffee sowie Alkohol und Zigaretten erlaubt sind, Doping jedoch nicht? Sollte es gar legalisiert werden? Weiterlesen

Ich steige ein. Der Bus fährt los.
Mein Blick schneidet die hier anwesenden Menschen in gleichförmige Scheiben. Meine Augen zerhacken Gesichter, Brüste, Bäuche und Hintern in ihre Einzelteile. Meine Gedanken stapeln die Menschenfetzen zu einem großen Fleischberg. Meine Hassliebe zersägt Nerven, Muskeln, Knochen und Organe. Meine gewaltbefreiten Tagträume basteln mir ein gleichgeschaltetes Menschenwesen.
Ich steige aus. Der Bus fährt los.
»Unternehmen wollen schließlich kein passiver Spielball des Zufalls sein. Sie wollen aktiv Einfluss auf das Marktgeschehen nehmen und durch einen gezielten, wirkungsvollen Einsatz der Marketing-Instrumente die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen.«
- Uwe Engler, Ellen Hautmann, »Grundwissen Marketing«, Cornelsen 2010, S. 9
Marketing bezeichnet die pseudowissenschaftliche Kunst und Möchtegern-Philosophie des Verkaufens. Demnach ist die ganze Welt ein Produkt und alle Menschen haben unendlich viele Bedürfnisse, die durch den Gott-Markt-Leviathan befriedigt werden sollen. Die Fähigkeit menschliche Bedürfnisse erst gezielt zu konstruieren, um dann genau diesen Bedarf mit einem Produkt zu befriedigen, das ist Marketing. Weiterlesen
Seit einigen Jahren haben wir auf unserer Hauptseite eine Rubrik mit Namen »TV — Reflektion«. In dieser Rubrik haben wir Serien unterschiedlichster Art besprochen. Im Gegensatz zur »nicht vergessen...abschalten« Rubrik empfehlen wir diese Sendungen ausdrücklich. Schaut doch mal rein!
Wo
sie
gehorsam
vorauseilen
Wo
sie
Aufklärung
vermeiden
Wo
sie
geschwätzig
schweigen
Wo
sie
behütet
neiden
Da
bitte
ich
um
Abschied
...ist das hier die Frage? Oder vielmehr: sollte das die Frage sein? Millionen Frauen (und auch viele Männer) in Deutschland können nicht entspannt essen oder haben gar eine Essstörung. Sie kotzen, hungern und rennen in Herden ins Fitness-Studio, um dem herrschenden Schönheitsdogmatismus gerecht zu werden. Ihr Alltag und ihre Gedanken drehen sich oft um die eigene Körperoptimierung: Welche Creme passt zu meinem Typ? Welches Essen hat wenig Kalorien? Welche Kleidung betont meinen Körper am besten? Bei welchem Sport nehme ich am meisten ab? Weiterlesen