Die Hollywoodschinken »Twilight«, »Titanic«, »Dirty Dancing«, »Pretty Woman« und so weiter, vermitteln den Menschen (vor allem jungen Frauen) ein Idealbild von einer romantischen Liebe. Sie müsse selbstlos, rein von Emotionen geleitet und unverfälscht sein. Oft genug ist sie aber eher berechnend. Die Romantikmaske ist häufig nur ein Deckmantel, für eine eigennützige Denkweise:
Er: Boah, hat die aber geile Titten!
Sie: Ist er größer und älter als ich?
Er: Ihr Arsch ist aber auch nicht schlecht!
Sie: Der sieht aber süß aus!
Er: Wie die wohl im Bett ist?
Sie: Es wäre geil, wenn er ein Auto hat. Dann muss ich nicht mehr so oft mit Bus und Bahn fahren.
Er: Na hoffentlich labert die nicht so viel.
Sie: Ich hoffe, er hat eine schöne Wohnung.
Er: Schlank sollte sie schon sein!
Sie: Ob er auch viel verdient?
In der Pränatalmedizin ist ein spektakulärer Durchbruch gelungen. Forscher aus den USA und Deutschland haben eine Wachstumspille, die sog.»accessio lysis«, für Kinder entwickelt. Die Schwangere muss die hochdosierte Tablette täglich einnehmen, damit die Gene des Ungeborenen stimuliert werden. Der Effekt: nach der Geburt dauert es nicht länger als knapp fünf Jahre bis das Kind zu einem vollwertigen Erwachsenen herangewachsen ist. Und zwar in physischer, kognitiver und emotionaler Hinsicht. Damit wird die Kindheit auf fünf Jahre begrenzt und der neue Mensch so frühzeitig zu einem produktiven Teil der Gesellschaft gemacht werden. Politik und Wirtschaft zeigten sich begeistert.
