SpiegelOnline schreibt von einer Studie, die einen »eklatanten Fachkräftemangel in der Pflege« kritisiere. Schon wieder, die Lügen-Propaganda vom Fachkräftemangel. Bei real existierenden sechs bis sieben Millionen erwerbslosen Menschen in Deutschland (die natürlich alle unqualifiziert sind) vom Fachkräftemangel zu schwadronieren, ist völlig daneben. Es besteht wohl eher einen Mangel an Arbeitskräften, die sich freiwillig für einen Hungerlohn kaputt schuften wollen. Wenn man sich die Zustände in Alten- und Pflegeheimen anschaut, ist es kein Wunder, dass die Menschen in Deutschland Angst vorm älter werden haben.
Nachdem Attac recherchiert hat, dass mehr als drei Viertel der »Griechenland-Hilfsmilliarden« vor allem an Banken, Investoren, an Reiche und Vermögende in Griechenland geflossen sind, ist man sich nicht zu schade, auch weiterhin von »Athen-Retter«, »Griechenland-Hilfe«, »Athen-Millionen« oder »Griechenland-Retter« zu schwafeln, wie es focus.de beispielsweise macht. Es sind Banken-und-Reichen-Milliarden. Das griechische Volk darf, durch das radikale Spar- und Kürzungsprogramm das die EU ihr aufzwingt, vor allem drastische Einschränkungen ihrer Lebensqualität hinnehmen. Das ist keine »Rettung«, sondern eine Katastrophe. Weiterlesen
Zahlreiche Agenturen, Fachbücher und selbsternannte Internet-Experten ranken und zanken sich um das neuzeitliche Phänomen »Social Media«. Es bringe die Menschen näher, ermögliche eine direkte Kommunikation und symbolisiere das digitale Zeitalter in Form des Mit-Mach-Webs (Web 2.0). Meist sind damit konkret Facebook, Twitter, Youtube, Weblogs, Foren, Bewertungsportale und Wikis gemeint. In aller Regel überbieten sich die Gurus gegenseitig mit Lobgesängen über die sozialen Netzwerke. Eindeutige Abgrenzungen, was genau nun Social Media sei und was nicht, gibt es nicht. Im Allgemeinen gilt dann die Devise: alles was irgendwie eine private Meinung darstelle, gehöre zum Social Media. Von dieser begrifflichen Schwammigkeit profitieren vor allem Unternehmen. 